Beetleweight - CO2 Flipper

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    • Beetleweight - CO2 Flipper

      Teile für einen Beetleweight habe ich schon lange hier rumliegen.

      Langsam geht die Planung los:

      Es soll ein CO2 Flipper werden.

      Das bekannte Bürkert Ventil scheidet auf Grund seiner Größe und seines Gewichtes aus.
      Eine Alternative wäre ein Eigenbau, wie BatBoy ihn in seinem Raptor, Blob, hat.
      Allerdings bietet ein Beetleweight nur begrenzt Platz für einen CO2 Tank. Eine große Flasche (ca. 0,2 l) ist kaum unterzubringen.
      Kleine CO2 Kartuschen für einmalige Verwendung sind ohne Druckminderer nach 1-2 Flips wahrscheinlich bereits leer.

      Durch diese Gegebenheiten überlege ich, die Innereien eines Paintballmarkierers zu nutzen.
      Ich habe mich erkundigt und kann für 120 € den Regulator und das Ventil eines mit 12g Kartuschen betriebenen Markierers kaufen.

      Da ich diesen Markierer selbst schon besitze, kenne ich die Größe der Komponenten. Da es kein Blowback (Ein Teil der Luft wird nicht zum Schießen genutzt, sondern um eine Feder zu spannen, die den nächsten Schuss ermöglicht) Markierer ist, sind die Komponenten recht klein. Pro Kartusche sind ca. 20 Schuss möglich. Wenn ich die 16g Kartuschen aus einem Reifenflickset nutze, kann ich noch mehr rausholen.
      Der Markierer ist rein mechanisch mit semiautomatischem Feuermodus. Dementsprechend würde ein Servo oder ein Bolzen in einer Spule den Mechanismus betätigen.

      Bevor ich allerdings 120 € ausgebe, stelle ich mir die Frage, ob die Energie eines Schusses ausreicht, um einen Beetleweight zu flippen.

      In Deutschland sind Markierer als freie Waffen erhältlich, müssen daher allerdings auf eine Schussenergie von 7,5 J begrenzt werden. Dies entspricht in etwa der Austrittsgeschwindigkeit von 214 fps (Fuß pro Sekunde) eines ca 3,5 g schweren Paintballs.
      Da im Ausland eine Austrittsgeschwindigkeit von 300 fps~85m/s erlaubt sind, können laut Rechnung 12,6 J erreicht werden.
      Formel: Ekin=0,5*m*v²

      Wenn ich nun als Gewicht 1,5 kg (Beetleweight) nehme, komme ich auf eine Geschwindigkeit von ca 4 m/s ~ 14 km/h.

      Hört sich für mich als Unwissenden theoretisch genug für einen anständigen Flip an.

      Was meint ihr dazu?
    • Freut mich, wenn ein neues Projekt in Angriff genommen wird.

      Mit den CO2-Komponenten fehlt mir die Erfahrung, da gibt es hier im Forum wesentlich mehr Wissensträger, die den Plan beurteilen können.

      Was mir gedanklich noch fehlt, das ist die Umsetzung von der "gespannten Feder" (?) auf eine Mechanik zum Flippen. Ist da eine Umlenkung dabei, ein Hebel mit Unter-/Übersetzung oder hab' ich das anhand Deiner Beschreibung nur falsch gelesen?
      Ich denke, das hat einen Einfluss, ob Du mit dem Kraftpuls einen längeren Beschleunigungsweg für den gegnerischen Bot ermöglichst, oder ob das nur ein kurzer "Schubweg" ist.
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Das Problem ist, das der Flip davon abhängt wie groß dein Zylinder ist und was für eine Fläche du im Ventil frei bekommst.
      Beim Markierer öffnet das Ventil ja nur sehr kurz, ich bezweifle das das reicht um den Zylinder mit Gas zu füllen.
      Die beste Lösung ist wohl ein Eigenbau, aber nicht in der Größe eines Bürkerts, dass wird von der Größe und dem Gewicht her zu groß.

      Zum Tank denke ich sind die Einwegkartuschen die beste Lösung.
      16g Kapseln mit Gewinde
      (z.B.: ebay.de/itm/like/201470877234?ul_noapp=true&chn=ps&lpid=106)
      2 Stück sollten für einen Beetle absolut ausreichend sein,
      werde ich genau so machen.
      Ansonsten bleibt wohl auch nur ein Eigenbau.
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • Dementsprechend würde ein Servo oder ein Bolzen in einer Spule den Mechanismus betätigen.

      Nachdem an anderer Stelle im Forum geäussert wurde, dass u.U. der neue Beetle-Fahrtregler von mir zum Einsatz kommt: An dem Fahrtregler ist auch ein separater Ausgang für einen 5V-Servo integriert. Damit sollte das eigentliche "Empfängersignal" für den Servo noch "gestretched" oder "gestaucht" werden können. Würde dann ggf. auch einen größeren Drehwinkel des Servos ermöglichen.

      Zum Auslösen durch einen Hubmagnet habe ich schon mal vom großen C diverse Bauteile verbaut:
      conrad.de/de/hubmagnet-druecke…-1949-d-12vdc-502747.html

      Die haben die meiste Kraft halt erst am Ende des "Drück-Weges".
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    • @ Reiner: Ich habe keinerlei mechanischen Aufbau in meine Rechnung mit eingebracht. Ich bin lediglich den Weg gegangen, dass ich die Rechnung für die erlaubte Energie rückverfolgt habe und das Gewicht des Paintballs durch das eines Bots ersetzt habe.

      Ich habe soeben einen kleinen Testaufbau gemacht:
      Markierer in den Schraubstock, Lauf abgeschraubt und statt Paint einen Stab mit 1,5 l Wasserflasche "geladen".
      Die Flasche bewegt sich leider kaum merklich.

      Das Problem: Ein normaler Paintball wird beim Schuss durch den sogenannten "Bolt" aus seiner Ruheposition gebracht und anschließend mit dem austretenden Gas über die gesamte Länge des Laufes beschleunigt.
      Ich habe mein Testobjekt lediglich auf den Bolt gelegt. Das drum herum entweichende Gas trägt dadurch gar nicht zur Beschleunigung bei.
      Für einen richtigen Test müsste also ein richtiger Zylinder her.

      @ Marcel:
      Mein Markierer arbeitet folgendermaßen:
      Ein Teil des CO2 aus der Kartusche geht durch den Regulator in die Schusskammer. Anschließend "schließt" der Regulator die Schusskammer. Wird der Trigger betätigt, kann das Gas aus der Kammer entweichen. Die Schusskammer wird erst wieder beim Loslassen des Triggers gefüllt.
      Somit steht immer eine feste Menge an Gas für jeden einzelnen Schuss/Flipp zur Verfügung. Diese lässt sich durch Einstellen des Regulators beeinflussen. Ferner könnte man für mehr Energie pro Flipp das Volumen in der Schusskammer vergrößern.

      Derzeit bin ich nicht sicher, ob ich weitere Tests machen oder lieber einen Eigenbau starten will...
    • und das Gewicht des Paintballs durch das eines Bots ersetzt habe.

      Ok, hatte das irgendwie falsch verstanden. (Ich dachte, der "Bolt" setzt eine Mechanik in Bewegung, die dann entsprechend auf den 1.5kg-Bot wirkt. => Abhängig vom Hebel usw.....)

      Dein Test ohne den "Lauf" war leider etwas ernüchternd. Ich kenne mich mit der Paintball-Hardware nicht aus und habe jetzt nur anhand von Deiner Beschreibung eine vage Vorstellung. Nur mal eine grundsätzliche Frage: Lässt sich im Bot nicht auch so ein kleiner "Lauf" integrieren, so dass die Gasenergie immerhin mal vielleicht 10cm "zeit hat", die Energie in Beschleunigung umzusetzen? (Mag jetzt vielleicht Quatsch sein, aber so wäre vielleicht eine Art "modifzierter Zylinder" in Form des kurzen Laufs möglich.)
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    • Finde ich super, dass diese Gewichtsklasse jetzt auch hier belebt wird.
      Bei meinem Co2 Flipper habe ich ein Servobetriebenes Ventil (lila) und zwei kleine Zylinder aus dem Modellbau verwendet. Diese steuern eine Umlenkmechanik an. Dadurch liegen die Zylinder parallel zur Klappe und sparen jede menge Platz. Betrieben wird das ganze mit Einwegkartuschen. Die Rückholung erfolgt über Federn direkt in den Zylindern. Die Umlenkmechanik verfügt desweiteren über eine Arretierung die dafür sorgt das die Klappe geschlossen bleibt und sich nur über die Zylinder öffnen lässt. Wie ihr seht ist noch einiges an Arbeit zu machen aber der Flipper funktioniert schon und wurde für gut befunden.



    • Servus,

      Wie geht es mit der CO2 Beetleweight-Flipper-Entwicklung? Spiele nun selbst mit dem Gedanken etwas in diese Richtung zu entwickeln und bin dabei auf folgendes Video gestoßen:




      Die CO2 Versorgung findet hier über 2 Stk. CO2-Kapseln statt, welche normalerweise in CO2-Pistolen/Airsofts und SahneSchlagobersflaschen eingesetzt werden. Einen Druckminderer kann ich nicht erkennen. Was mich vor allem interessieren würde: Wo kann ich mir einen solchen Adapter besorgen, in den ich die CO2 Kapsel einstecken kann? Normalerweise haben die ja kein Gewinde oder ähnliches sondern werden durch Gegendruck in einen Art hohlen Sporn hineingedrückt und so für die einmalie Benutzung geöffnet.
    • finger.im.ohr schrieb:

      Im Motorradladen gibt es 16 g Kartuschen mit Gewinde zum Notbefüllen von Reifen.
      Stimmt.
      louis.de/artikel/luftkartusche…r_article_number=10032595


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