Wemas AT-280-S Kombimaschine

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    • Wemas AT-280-S Kombimaschine

      Am vergangenen Wochenende habe ich die lange Reise auf mich genommen und IBF besucht.

      Auf dem Rückweg hatte ich gut 150 kg Gepäck. Ins Auto verladen ging unerwartet gut. Selbst in meinem kleinen Twingo hatte die Maschine dank entfernter Rückbank genug Platz; außerdem hatte IBF die Maschine vorher schon teilweise zerlegt.
      Ein Problem war es, das gute Stück die steile und schmale Kellertreppe hinunter zu befördern. Zusammen mit meinem Nachbarn ging alles gut, doch ich hatte dabei ziemliche Sorge vor einem Absturz.

      Nun hat die Maschine ihren Platz im Keller gefunden.
    • Die auf dem Bild zu sehende Arbeitsplatte hat sich nach wenigen Tagen durchgebogen. So musste ich sie mit einem Querbalken verstärken. Nun steht die Maschine einwandfrei.

      Jetzt wo ich die Maschine habe, juckt es mich natürlich in den Fingern sie auch zu benutzen. Leider habe ich noch keinerlei Werkzeuge dafür.

      Hat jemand eine Empfehlung? Erste Anschaffung werden wohl Drehmeßel sein.
      Momentan habe ich Pläne HDPE zu drehen. Ich schließe allerdings nicht aus später auch andere Materialien bearbeiten zu wollen.

      Reichen einfache Hartmetall Drehstähle oder soll ich direkt zu Werkzeugen mit Wendeschneidplatten greifen? Woran kann ich die Qualität bewerten?

      Wenn ich weiß, wonach ich suchen muss, würde ich einfach mal ebay durchstöbern. Gibt es andere gute Quellen?
    • es gibt einen luxemburger Händler der eigentlich vernünftiges Zubehör zu einem bezahlbaren Preis anbietet.

      rc-machines.com

      einfache Hartmetalldrehstähle reichen für den Anfang. Wenn du einen Schleifbock hast solltest du dir auch hss-rohlinge kaufen und dann je nach fall passend schleifen.

      was du brauchst ist eine mitlaufende Körnerspitze (mk2)
      einen Spannzangensatz zum fräsen (mk3)
      einen guten Schraubstock (wenn möglich niederzugschraubstock)
      fräsersatz (bitte keine ti beschichteten, davon halte ich nichts)
      ....ein Event muss her
    • bat_boy schrieb:

      es gibt einen luxemburger Händler der eigentlich vernünftiges Zubehör zu einem bezahlbaren Preis anbietet.

      rc-machines.com
      Hab' jetzt endlich mal Zeit gefunden, bei dem Luxemburger Händler eine Bestellung zu platzieren (... nachdem ich letzte Woche aus meinem 6er-Fräser wieder zwei halbe Sachen gemacht habe... ;( ). Die Preise sind echt brauchbar, da kann der Werkzeugprofi in Regensburg nicht hinschmecken...

      Hab' mir auch noch eine DVD mitbestellt über "Fräsen". Mal sehen, ob die Halbwertszeit von meinen Fräsbohrern dann etwas länger wird.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Da ich keine Ahnung habe, eine eventuell doofe Frage:

      Wenn ich einn Bauteil von innen beareiten will, dann muss ich doch bohren, bevor ich mit dem Drehmeißel arbeiten kann oder?

      Dementsprechend müsste ich mir dann noch einen Aufspanndorn kaufen.

      bat_boy schrieb:

      was du brauchst ist eine mitlaufende Körnerspitze (mk2)
      Ich denke das bezieht sich auf den Reitstock. Dementsprechend müsste der Aufspanndorn auch mk2 sein.

      Muss ich sonst noch etwas beachten?


      Bzgl. der mitlaufenden Körnerspitze: Die war mit dabei :).
    • Wollte demnächst mal wieder eine Bestellung bei RC-Machines machen.

      Unter anderem möchte ich ein Futter für Fräser kaufen. Hierbei bin ich jedoch bei der Auswahl im online-shop etwas überfordert.

      Ich weiß, dass ich von der Aufnahme her MK3 mit M12 Anzugsgewinde brauche. Das alleine hilft mir bei der Auswahl aber leider noch nicht viel...

      Zuerst kann ich im Shop zwischen Futter und Aufnahmen wählen:

      Für die Futter folgt dann eine weitere Unterteilung:

      Was hat es hier mit ER und OZ auf sich? Sind das die Radien für den Fräser-Schaft?


      Bei den Aufnahmen sieht es wie folgt aus:



      Hier bin ich völlig überfordert, da ich die Funktionsweise der Aufnahmen noch nicht ganz verstehe. Teilweise enden die Aufnahmen einfach nur in einem Pin. Ich verstehe nicht wie man hier einen Fräser oder ein Futter anbringen soll.

      Das einzige was mir hier für meine Zwecke brauchbar erscheint sind die Flächenspannfutter (Weldon).



      Kann mir wer weiterhelfen?
    • finger.im.ohr schrieb:

      Hier bin ich völlig überfordert, da ich die Funktionsweise der Aufnahmen noch nicht ganz verstehe. Teilweise enden die Aufnahmen einfach nur in einem Pin. Ich verstehe nicht wie man hier einen Fräser oder ein Futter anbringen soll.
      Ein Bohrfutter Endet mit einem Loch, worin man einen Aufnahmen "Pin" Rein Prügeln kann, Richtig wäre es die Aufnahme ins Gefrierfach, packen Bohrfutter in den Backofen, beides zusammen Stecken und es Strumpf sich Perfekt ein...



      Beispiel, MK3 Aufnahmekegel B16 mit Anzugsgewinde M12, B16 ist der "Pin" vorne, also brauchst du ein Bohrfutter B16, ich halte ein Schnellspann-Bohrfutter B16 für die Optimalste Lösung!

      Ein Futter ist eine Aufnahme für eine Spannzange (Spannzangen halten Fräser), die Bezeichnung ER sagt aus welches Format der Kegel der Spannzange hat, und bis zu welchen Durchmesser Fräser rein passen, je nach Maschine sollte man drauf Achten was der Hersteller vor gibt...

      ebay.de/itm/302094235520

      Ebay Link schrieb:

      Spannzangenfutter / Aufnahme für ER32-Spannzangen MK3/M12
      ER32 Spannzangen gehen bis Maximal 20mm, man kann ER40 nehmen, glaube die gehen bis 25mm aber erstens ist das Futter Schwerer, zweitens Länger und drittens gibt der Hersteller in unseren Beispiel nur Maximal 20mm an, ein andere Frage wäre ist genug Platz unter der Futter Aufnahme der Fräse, Teilweise ist jeder cm wichtig, um auch noch Arbeiten zu können!

      Wir bauen Showkampfroboter, unsere Homepage devil-crew.eu schaut mal rein!
    • IceMaster schrieb:

      ein andere Frage wäre ist genug Platz unter der Futter Aufnahme der Fräse, Teilweise ist jeder cm wichtig, um auch noch Arbeiten zu können!
      da habe ich keine Probleme. eher im Gegenteil: ich muss etwas unter das zu bearbeitende Teil legen, da ich sonst mit dem fräser nicht weit genug runter komme.
      Ist halt eine Kombi Maschine.

      Habe nochmal einige Foren durchwühlt und werde wohl keine MK3 direktaufnahme nehmen. Erstens habe ich den Platz und zweitens kann durch das ständige wechseln die Spindel der Maschine schneller in Mitleidenschaft geraten.

      Bei den preisen für komplettsätze fallen mir allerdings die Augen aus...
      Mal schauen was ich da mache; das wird eine Grossbestellung.
    • Kleine Anekdote mit den Spannzangen: Bin das erste Mal hier auch etwas ratlos dagestanden. Vor allem, wie man die Spannzange wieder aus der Halterung (=Überwurfmutter) herauskriegt....
      Der Trick: Die Spannzangen werden nicht von aussen eingeschnappt, sondern von innen. Und entsprechend müssen sie innen auch wieder herausgedrückt werden. Geht, indem man die Spannzange "seitlich" wegdrückt. (Also nicht ziehen oder von aussen mit Gewalt drückt). Für einen Maschinenbauer kein Problem, aber ich habe hier im Forum erst einmal nachfragen müssen. ;)

      Was ich bei den Spannzangen von meiner Fräse derzeit vermisse: Eine zweite Aufnahme, wo die Spannzange eingeklippst wird. (Das ist praktisch die Überwurfmutter). Wann man mit zwei verschiedenen Fräsern (=Fräserdurchmessern) arbeitet, nervt das ständige Herausklippsen der Spannzange. Mit einer zweiten Überwurfmutter könnten sich zwei Spannzangen wesentlich leichter handhaben lassen.

      @Finger-im-Ohr: Bis Du sicher, dass es MK3 ist? (Originalanleitung habe ich Dir diese Woche zugeschickt). Ich kann mich ganz gewaltig irren, aber ich hätte gemeint, es ist eine MK2.
      .
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    • Guck mal bei Paulimot, da hab ich auch ne ER25 und 32 her. Die 25er schlagen aber alle ein bis zwei Zehntel egal welche ich genommen hab. Nur die ER32 läuft perfekt.

      Wenn du M12 Anzugschraube hast dann wird es ein MK3 kegel sein. Auch als MT3 bezeichnet im englischen, Morse-Taper, also Morse-Kegel.

      Das doofe ist halt das ER32 schon etwas klobiger ist und eben mehr die Sicht nimmt als ein schön schlanker ER25.

      Aber ER25 ist halt beschränkt von den nutzbaren Durchmessern. Bis 17mm maximal gehts glaub ich. Oder 15?

      Guck mal in der Zerspanungsbude vorbei, also das heisst so. Hat mir auch enorm geholfen, ist ja schon Jahrzehnte her das ich mit Fräse und Drehe öfter geaebeitet hab.

      Die Spannzange steckt man übrigens zuerst in die Überwurfmutter, da ist innen ein Loch versetzt wenn man reinschaut und da klipst man die Spannzange dann schräg rein und nacher drückt man die einmal seitlich und dann ploppt die wieder raus.
    • Mk3 mit 12 mm Anzungsgewinde ist schon richtig...

      Ich übelege die Anschaffung Spannzangen auf später zu verschieben... Habe noch eine Menge anderer Dinge auf meiner Einkaufsliste.

      • Spannzangen & -Futter
      • Vierbackenfutter (einzeln verstellbar)
      • Stahlhalter
      • Stahlhalter für Abstechschwert + selbiges
      • Digitale Messlineale (mindestens zwei für den Tisch, optional auch noch für z-Achse Bohren/Fräsen)
      • Kleinzeug...


      Das Equipment zum Drehen ist mir derzeit wichtiger als das zum Fräsen.