Wemas AT-280-S Kombimaschine

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    • Bei mir isses andersrum, hab wenig zu drehen.

      Ein DRO könnt ich auch mal brauchen, ich mach das in der Regel nach Anreisslinie und zwischendurch messen. In den Spindelmuttern ist tierisch viel Spiel und da isses echt schwer nach den Skalenrädern zu arbeiten. Erst einstellen und schwupp drückt sich plötzlich das Spiel raus trotz Klemmung an der Führung.
    • Heute die Maschine repariert.

      Vor ein paar Wochen lag eine Schraube auf dem Tisch, auf dem die Maschine steht. Ich konnte diese Schraube nicht zuordnen und habe sie beiseite gelegt. Am Donnerstag habe ich dann festgestellt, dass die Kupplung für das Umschalten von Drehen und Fräsen klemmt.
      Nachgeschaut und erschrocken festgestellt, dass die Passfeder für die Verbindung von Kupplungswelle und Riemenrad an einer völlig falschen Stelle saß und sich verkleilt hatte.
      Ich hatte die Passfeder dann entfernt und festgestellt, dass sich selbst ohne diese die Riemenscheibe nicht auf der Welle verschieben ließ. Mit ein bisschen Öl ließ sie sich sehr leichtgängig ein kleines Stück weit verdrehen, stieß dann jedoch hart an einen Anschlag...
      Ich habe Ewigkeiten gebraucht um zu identifizieren woran das lag.

      Auf dem Bild im Anhang sieht man den reparierten Soll-Zustand. Die Passfeder wird mit der Schraube, die ich auf dem Tisch gefunden hatte, in ihrer Position gehalten. Die Nut in der Kupplungswelle ist absichtlich länger als die Passfeder, damit die Kupplung hin und her rutschen kann. Die Schraube hatte sich gelöst und die Passfeder war herausgerutscht. Dadurch hatte sich das Riemenrad verdreht.
      Auf dem rechten Bild sieht man auf der Kupplungswelle eine kleine Mulde. Im Riemenrad sind kleine Kugeln, die mit einer Feder in diese Mulde gedrückt werden. Somit "rastet" die Kupplung spürbar in ihren Endpositionen für Drehen und Fräsen ein.
      Das Riemenrad hatte sich soweit verdreht, dass eine dieser Kugeln nun in die Nut für die Passfeder gesetzt hatte. Da diese Nut deutlich tiefer als die Mulden für die Kugeln ist, war es eine enorme Friemelei die Kugel so weit hochzudrücken, dass sich das Riemenrad wieder verdrehen ließ...

      Jetzt funktioniert jedenfalls wieder alles und ich habe bei der Gelegenheit die entsprechenden Teile gesäubert und geölt/gefettet.
      Bilder
      • Riemenrad.jpg

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    • Ich wollte auch die einfachen Sino mit einzelnen Anzeigen nehmen, in den etwa gleichen Längen kostet das so um die 300 euro je nach Anbieter.
      Aber ab 390 gibts natürlich auch welche mit richtiger großer Anzeige und Zusatzfunktionen. Da kann man z.B. einen Lochkreis und anzahl der Löcher eingeben und die Anzeige führt einen dann Loch für Loch auf die jeweilige Nullposition. Fräserdurchmesser kann man eingeben so das die Anzeige beim Kanten ankratzen mit Fräser dann gleich die korrekte Nullposition einstellt. Die praktische Taschenrechnerfunktion ist da schon obligatorisch.

      In der Zerspanungsbude.de gabs auch ein paar Threads zu den verschiedenen DRO´s von Sino und ein paar anderen.

      Hauptproblem bei allen preiswerten Maschinen ist aber ja immer das Spiel in den Spindelmuttern. Da kann man ruhig einstellen und justieren. Dauert nicht lang und dann hat wieder alles Spiel. Bei meiner isses jetzt sogar so das ich nun mit anderem Öl alles so gleitend habe das die Klemmung der Führungen kaum noch greift. Das ist echt gruslig manchmal.
    • bat_boy schrieb:

      600, 400 und 300mm
      :-O

      Ist Deine Maschine deutlich größer als meine?!

      Meine maximalen Verfahrwege sind 310, 220 und 90. Mehr geht rein mechanisch nicht weil entweder ein Anschlag kommt oder der Schlitten sonst von Spindel und Führung rutschen würde.

      Ich hätte 400, 300 und 150 gewählt. Damit hätte ich auf allen Achsen mehr als ich tatsächlich bewegen kann. Vermutlich würden sogar 300, 200 und 150 reichen.



      Zu den Spannzangen:
      Ich hätte gerne einen Satz mit mehreren Zangen und einem Futter, aber leider erkennte ich hier nicht ob auch das Anzugsgewinde im Futter vorhanden ist. Explizit in der Beschreibung aufgeführt ist es nur bei einem einzeln zu kaufenen Spannzangenfutter. Für die Zangen alleine gibt es ebenfalls ganze Sätze, die man kaufen kann. Jedoch glaube ich nicht, dass ich jemals alle Zangen eines 18-teiligen Sets benötigen werde...
      Daher ist derzeit mein Plan das einzelne MK3 Futter Er32 mit M12 Anzugsgewinde zu kaufen. Dazu zwei oder drei Zangen. Er32 werde ich zwar fürs Fräsen nie brauchen, aber falls ich mir mal irgendwann ein Futter zum Drehen kaufe kann ich die gleichen Zangen dort nutzen. Fürs Drehen erscheint mir die Möglichkeit größerer Durchmesser sinnvoller.
    • Auf der Intermodellbau habe ich mir beim Stand von Wabeco drei Messlineale gegönnt: 100 mm senkrecht, 400 mm waagerecht, 300 mm waagerecht.

      Die 300 mm sind ziemlich übertrieben. Die Spindel für die entsprechende Achse ist gerade mal 220 mm lang. Auf dem letzten Stück sitzt der Schlitten kaum noch in der Führung - extrem wackelig.
      80 mm abzuschneiden hielt ich für große Verschwendung, also habe ich mir bei Wabeco ein 200 mm Lineal nachbestellt - bereue ich nach dem Anbau nicht; reicht locker.

      Ein 300 mm Messlineal für den waagerechten Einbau habe ich also nun übrig.

      Bilder habe ich leider erst gemacht als ich schon L-Profile als Schutz angebracht hatte. Sind derzeit einfach mit Gummibändern angebracht. Das war vorher nur als vorläufige Lösung gedacht, ist aber eigentlich ganz gut.


      Fehlt nur noch eine Anzeige...
      Bilder
      • Messlineale.jpg

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