Feather-Projekt: WipeOut

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Also. Mal ein paar Infos von der Paintball Fraktion:

      Regulatoren sind in zweierlei Arten beim Paintball im Einsatz.

      Mittlerweile laufen fast alle Markierer mit Druckluft statt CO2. Die Druckluftflaschen werden mit 3000 - 4500 psi befüllt. Das sind um die 300 bar, also deutlich mehr als bei uns erlaubt ist und deutlich mehr als ein Markierer verträgt. Daher sind an den Flaschen bereits Regulatoren verbaut. Diese mindern dern Druck auf etwas unter 60 bar (ich glaube ca 800 psi). An den CO2 Tanks sind diese Regulatoren glaube ich nicht verbaut, da diese nicht mit so einem hohen Druck befüllt werden. Es könnte aber sein, dass die Regulatoren auch auf CO2 Flaschen passen. Beides lässt sich enzeln kaufen. Es spricht meiner Meinung nach aber auch nichts dagegen, eine Flasche für Luft mit CO2 zu befüllen. Ist nur teuerer. Es gibt eine 0,2 L Flasche für Luft und mit Regulator für ca 50 €.

      Die Regulatoren an den Flaschen sind jedoch nicht über eine Schraube einstellbar. Die muss man aus einander nehmen und die Feder tauschen. Ninja bietet einen Regulator, der standardmäßig mit verschiedenen Federn geliefert wird (für 800, 650 oder 500 psi). Ansonsten vllt selbst mit federn aus dem Baumarkt experimentieren (bei Hornbach gibt es ein viel Auswahl).


      Was du bei ansgear gefunden hast ist der Regulator an einem Markierer. Das wäre die zweite Möglichkeit. Diese senken den Ausgangsdruck der Flasche (knapp 60 bar) noch einmal und sind einstellbar. Wetter und Paintballs haben einen Einfluss auf die Mündungsgeschwindigkeit, die gesetzliche Grenzen hat. Um sich an diese externen Bedingungen anpassen zu können ist die Vorspannung der Feder im Regulator durch eine Schraube einstellbar.
      Nicht bei allen Markierern ist der Regulator einzeln abnehmbar. Auch nicht in allen Shops sind die Regulatoren enzeln zu kaufen. Über den Service sollte dies aber kein Problem sein. Bei Ansgear haben wir bereits bestellt. Ist in Amerika und daher vom Versand sehr teuer. Außerdem könnte (ich bin mir nicht sicher) es Probleme beim Einfuhr aus dem Ausland geben. Immerhin handelt es sich um Teile einer Waffe und in Deutschland sind die Regeln viel strenger.
      Bei meiner Etha (Hersteller Planet Eclipse) ist der Regulator abnehmbar. Evtl. mal bei paintball.de (Ladenlokal in Düsseldorf) anrufen und fragen was ein Regulator als Ersatzteil kosten würde.
      Achtung: Hier gibt es auch unterschiedliche Federn! In Deutschland ist eine geringere Austrittsgeschwindigkeit der Paint erlaubt als im Ausland. Oft drosseln die Hersteller ihre Markierer indem in die deutschen Modelle weichere Federn eingebaut werden. Du müsstest testen ob die deutsche Feder deinen Wünschen entspricht oder ob du für ca 10 € die originale Exportfeder kaufen musst.

      Ein paar deutsche Shops bei denen Du Dich mal schlau machen kannst:
      paintball.de
      paintballshop-hannover.de
      abenteuerladen.de
      max-sports.de
      paintnomore.de

      Am Wochenende kann ich mal Bilder vom Regulator der Etha machen. Auch die Explosionszeichnung kann ich Dir scannen. Das Ganze ist kein Hexenwerk und meiner Meinung nach leich nachzubauen wenn man eine Drehbank hat.

      edit:
      youtube.com/watch?v=oJ_59gbZB4U

      edit2:
      Im Grunde genommen funktioniert ein Regulator so:
      Eingangsdruck = Ausgangsdruck + Federkraft
      Du hast ein Ventil, das von der einen Seite vom Eingangsdruck geöffnet wird. Auf der anderen Seite drückt eine Feder das ventil zu. Es ist so lange geöffnet, bis der Druck auf der Ausgangsseite zusammen mit der Kraft der Feder gleich groß wird wie der Eingangsdruck.

      Je stärker also die Feder ist (durch Vorspannung einstellbar), desto niedriger wird dein Ausgangsdruck sein.
    • Danke Mario für die Erklärungen! :) Aber wie kommst du a: auf die benötigte Menge Gas von 2,5 Liter pro Schlag und b: auf die 150kg ?




      Hmm, müsste ich also erstmal anfangen, den Zylinder zu beschaffen, bevor ich mit der Auslegung der Tanks weiter mache, oder?
      Darum die nächste doofe Frage: Wie ermittel ich die Größe des benötigten Zylinders??
      Und... woher kriege ich überhaupt einen?? Kann die wer bauen?

      Wie gesagt, ich habe von FL-Dirk den alten Zylinder von Hellfire bei mir liegen. Aber der ist halt ein einfach wirkender. Ich glaube ein Umbau auf zweifach wirkend dürfte schwer sein oder?
    • Original von Replikator
      Danke Mario für die Erklärungen! :) Aber wie kommst du a: auf die benötigte Menge Gas von 2,5 Liter pro Schlag


      50mm bore 75mm stroke= 0.5dm bore x 0.75dm stroke
      volume von ein zylinder is (Pi * R * R) * H

      (Pi * 0.25 * 0.25) * 0.75 = 0.147dm3 also ungefahr 0.15 Liter auf 1 bar

      0.15L * 8bar=1.2L gas fur schlag nach eine seite, und 1,2L wieder zuruck, also 2,4L (wered etwas weniger sein wegens kolben)

      b: auf die 150kg


      Die 150kg ist berechnet von uberflach von zylinder (cm2) * druck (bar).

      Pi * 2.5 * 2.5 *8 = 157Kg
      mfg,
      Leo

      DRG
      Team RCC

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leo-rcc ()

    • Mal angenommen, ich wäre so verrückt und würde mich an einen eigenen Zylinder wagen.

      Was würdet ihr mir empfehlen, wie ich meinen Zylinder dimensionieren soll, unter dem Augenmerk, das der halt schon einen ordentlichen Bumms haben sollte. Und keine Ahnung, 1-2mm Alu Durchschlagen kann. (Ist das überhaupt realistisch/technisch machbar?)

      Also welchen Durchmesser/Hub würdet ihr vorschlagen?
      50mm/75mm, wie aus eurem Beispiel?
    • Original von Replikator
      Mal angenommen, ich wäre so verrückt und würde mich an einen eigenen Zylinder wagen...

      Dann drück ich dir erstmal die Daumen dass es klappt, wäre schön eine solche Maschine dabei zu haben. Bei meinen CO2-Flippern habe ich die Erfahrung gemacht daß von allem was du auf dem Papier ausrechnest in der Praxis nur noch 30-50 % übrig bleiben, der Rest verschwindet im Energiehimmel :D
      Ich würde aber viel Wert auf eine Absicherung des Niederdrucksystems legen. Wenn du wegen einem vereisten Druckminderer der dann evtl. nicht mehr schliesst deinen 10bar Zylinder mit >50 bar aufpustest wird es nicht lustig werden. Ja ich weiß, vorher werden die Schäuche schlapp machen, aber auch da steckt dann reichlich frei werdende Energie drin.
      Aber lass dir das Projekt nicht ausreden, ich find es super!

      Gruß Dirk

      edit:
      in der Database gibt es unter den Hilfsprogrammen ein Exel Sheet von batboy für Zylinderberechnungen, das könnte dir helfen.
      haben ist besser als brauchen
    • Danke! :)


      Ich habe mir schonmal Gedanken darüber gemacht, wie ich einen Zylinder mit meinen Mitteln bauen würde.
      Bei meiner Drehbank bin ich ja leider eingeschränkt was den Durchmesser des Gesamten Zylinders angeht. So habe ich mich auf die Suche nach Materialien gemacht, bei denen ich möglichst wenig Arbeit hineinstecken müsste.

      Erstmal zum Aufbau:
      Das hier ist der Zylinder von Hellfire, den mir FL-Dirk mal überlassen hat:





      Das Unterteil dieses Zylinders besteht ja aus dem Vierkant, in dem ja auch der Schlauch-Anschluss verbaut ist. Nun hatte ich vor, einen Alu-Zylinder zu nehmen, an dessen beiden Enden dann so ein Vierkant-Modul kommt. Das schöne, diese Einzelteile gibt es schon mehr oder weniger fertig bei meinem Alu-Händler des Vertrauens.

      (Angenommen ich nehme einen 50mm Kolben-Druchmesser)

      Zylinder 60x0,5mm: alu-verkauf.de/ALUMINIUM/RUNDROHR-PROFILE/Seite-3

      Vierkant-Modul 70x30mm: alu-verkauf.de/ALUMINIUM/FLACH-PROFILE/Seite-5

      Kolbenstange Modul2, D=20mm: maedler.de/product/1643/1618/2…estem-stahl-modul-1-bis-6

      Dann habe ich vor, die drei Teile über vier M6-Gewindestangen aneinander zu pressen.
      Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich glaube, ich würde dann zwischen den Teilen eine Nut fräsen, in der je ein O-Ring eingebaut wird.


      Wie klingt das für euch? Zum scheitern verurteilt oder plausibel?



      @Dirk
      Ui, das könnte echt passieren mit dem Vereisen des Minderers? oO
      Ok, ich denke an ein Überdruckventil müsste man wohl ran kommen oder?
    • Ich finde einen pneumatischen Hammer auch sehr interessant, hätte ja gerne mal einen gebaut wenn die Zeit wäre. :I

      Nur würde ich bei einem Hammer mit den vollen 60Bar arbeiten, das hat dann wesentlich mehr Bums.

      Mal ein paar Gedankengänge:
      Hammer mit nur 90° Arbeitswinkel, recht kurzer Arm.
      wenn der Hammer im Anlauf oben steht, wird der Bot nicht drunter her gedreht.
      leichter Hammer und schneller Zylinder.

      (Mal abgesehen von pneumatisch oder Elekt.)
      Mir kamm heute noch eine Überlegung, ich weiß nicht ob es das schon gibt:
      Zahnräder mit Übersetzungsänderung duch die Geometrie.
      d.h.: Im Anlauf eine Endstufe mit 3:1, der Hammer geht "langsam" los, Bot bleibt am Boden.
      Um so weiter er sich dreht, desto schneller wird das Getriebe bis (z.B.) 1:3 am ende.
      So könnte man viel mehr Kraft in den Hammer bringen, ohne das sich der Bot wegdreht.

      Ansonsten, ich denke ein einfachwirkender Zylinder mit kleiner Undichtigkeit reicht mit spannseilen für den Rückzug.

      Vielleicht kannst du mit den paar Ideen ja was anfangen,
      ansonsten guck ich ob ich irgend wann mal Zeit für einen Hammer finde. :D
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • 90° Grad zum Beschleunigen finde ich da doch etwas zu wenig. Vor allem weil in der Regel ja noch ein Bot vor einem steht. Somit sind es wahrscheinlich nicht mehr als 45°. :P
      Ich werde wie bei meinem Disruppi auf die 180° gehen. :)

      Eine variable Untersetztung klingt wirklich interessant, aber auch aufwändig -> somit schwer und groß?
      Bei 90° ok, aber bei 180° denke ich mal unmöglich mit Spannseilen zu arbeiten?

      Ich bin erstmal auf den 10bar-Hammer gespannt. Könnte schon ziemlich schocken! :)
      Dann kann man ja mal weiter sehen! :) Erfahrungen sammeln! :) =)



      Edit:
      Welche Größen an Muffen, Schläuche, Verbindungsteile, etc. werden bei euch eigentlich üblicherweise eingesetzt?
    • Bei Full-presure sind 45-90° absolut ausreichend.
      Der Hammer wird ja < 2kg wiegen?
      Ein Zylinder mit nur 15mm Innendurchmesser hätte ca. 106kg Kraft.
      Mit nem halbwegs großen Gasdurchlass (Sowas wie die Bürkert Ventile) brauchst du eigentlich kaum Beschleunigungsweg.

      (Vergleich Adrenalin etc., die Flippen 13,6kg.
      Die Beschleunigung erfährt der Gegner vielleicht auf den ersten 10 - 15 cm.
      Da ist nen Hammer ein 10tel oder weniger von.)


      Nunja, vorhandene variable Untersetzungen schon,
      etwas selbstgemachtes nicht.
      Ich denke da an 2 Zahnräder in "Schnecken"-Form.
      Müsste man in CAD Erstellen und Fräsen lassen.
      (siehe Anhang Bild (mit Zähnen vorstellen^^))



      Zu den Verbindungen etc.
      Bei Niederdruck kannst du eigentlich alles von Festo etc. nehmen, die gehen meist bis 12Bar gibt auch für mehr und weniger Druck, hängt davon ab was du machen willst.
      (Einfach mal die Seiten durchstöbern).
      Größen musst du dann einfach so nehmen wie du es brauchst, ich denke du willst einen recht großen Durchfluss.
      => Dicke Leitungen und ein Ventil für großen Durchfluss.
      (Vorgesteuert)
      Wobei du nicht dicker werden musst als der Einlass am Zylinder. :D


      Edit: Ja, Spannseile denke ich bei 180° sind nicht so sinnvoll. Aber es reicht ja eine kleine Bohrung im Deckel, ein kleines Ventil und ne dünne Leitung, schon ist jeder Zylinder Doppelwirkend. ;)
      (+Auslassventil)
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • Hey,

      ich habe die letzten zwei Tage ein bisschen rum-Konstruiert und möchte hier mal meinen Ansatz des Zylinders vorstellen:






      Verwendet werden hier die von mir schon geposteten Materialien.
      Die Aussparungen am Stempel und links/rechts vom Korpus sind für O-Ringe vorgesehen. Die Maße der Nuten habe ich mir hier berechnen lassen: kremer-reiff.de/o-ringe/einbauberechnung.html


      Wenn ihr etwas anzumerken habt, immer gerne her damit! :)
      Der Zylinder ist btw. als 50x75 (Fläche x Hub) geplant. :)
    • Original von Replikator
      Meinst du, der Druck ist dann so schnell weg, das der den Hammer nicht mehr nach hinten kriegt? Blöd... ;(

      Na gut, dann muss man eben den ersten Teil der Stange als Vollmaterial nehmen und dann die Zahnstange dran schweißen.


      Ich hatte Deine Zeichnung auch so verstanden, dass Du zwei Befüllöffnungen hast. Somit an der Unter- und Oberseite des Zylinders zwei "Deckel", die natürlich dicht sein müssen.
      Wenn die Zahnstange in den Zylinder hineinragt, dann müsste der Deckel praktisch an der Zahnstange abdichten. Das geht nicht. Also muss die Kolbenstange so lang sein, dass sie (auch in Gegenlage) immer aus dem "Zylinderdeckel" herausragt.

      "Fest dranschweißen" ? Ich glaube, das wird dann so starr, dass die Abrollbewegung zwischen Zahnstange und Hammer-Zahnrad "leicht blockieren" kann. Ob' funktioniert weis ich nicht, aber was hälst Du von einem kleinen Gelenk? (Im übertragenem Sinn so wie bei einer Dampfmaschine, wenn's auf das Schwungrad geht.)
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Original von Flatliner
      Im Bereich der Durchführung der Kolbenstange durch den Zylinerkopf dürfen keine Zähne sein, das kann man so nicht abdichten.

      In TMHWK wird das auch so gemacht, aber mit ein langeren dichtung. Damit is nur das Volume schwissen die Zähne das Verlust. Die Stange soll alledings rund sein.
      Marien

      Scraptosaur, Midnight Oil, Lt Lee, Mecha Knights, Rockey, Race Robots, Artbots, Linefollowers.