Devil-Crew...neuer 110Kg Heavy!

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    • Jop hab mal die Bilder durch geschaut, da wurde ordentlich Modifiziert...

      Sieht man im Video bei Big Nipper wo er auf den Laptop schwenkt, da steht Beast X528 3Y + Resolver!



      Also schon mal eine eigene Sensor Platine am Motor...

      dann wurde der ESC im Grunde Komplett zerlegt und die Steuerplatinen durch eigene Ersetzt...


      Team Titanium schrieb:

      Hi, the control board in the esc has been replaced by our custom one and
      it plugs in to 6 pins on the beast esc connector (they were unused pins
      which was handy)The 6mm dia resolver magnet is in the end of the motor shaft.
      Got a 6mm carbide drill for it and loctited it in.

      ralf.96 schrieb:

      Edit: Mega Melvin verwendet Motoren und esc von Castle Creations.
      Keine Ahnung, aber das größte was ich gefunden habe, ist auch wieder 1:5, bloß das bei den dann keine Ampere angaben gemacht werden zum ESC selber, nur das BEC soll 20A können, was der Controller kann nicht gefunden...

      castlecreations.com/en/1-5th-s…amba-xl-x-esc-010-0140-00

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    • Ich hab mal eine Frage zu Brushlessrage, auf deren Homepage steht zu dem 36-fet Ludicrous Power Board...

      e0designs.com/products/brushless-rage/

      Brushlessrage schrieb:

      The 36-fet Ludicrous Power Board…. hang on, we’re getting ahead of ourselves here.
      Wie kann man das Sinngemäß Übersetzen?

      Wird ein 36 fet Board kommen und die Info dazu erst später erscheinen?

      Wäre ganz Interessant, zumal mir das 12 fet Board ein wenig zu knapp wäre, 120A continuous ist nicht viel, da würde ich wohl eher auf 4 Motoren gehen und dann einfach 4x 80A BHeli Controller, oder halt das Maximum was mit BHeli Flashen möglich ist! ;)

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    • IceMaster schrieb:

      Wie kann man das Sinngemäß Übersetzen?

      Wird ein 36 fet Board kommen und die Info dazu erst später erscheinen?
      Ich denke mal das war als Scherz gemeint, aber ausgeschlossen ist es nicht.

      Die Stromangaben von Charles sind konservartiv, so ähnlich wie bei Reiner. Mit der Bürstenversion (ragebridge 2) fahren auch einige heavyweights (z.B. PP3d), teilweise aber mit einem (im combined mode) pro Seite. Ich habe die Stromangabe jetzt so verstanden, dass ein Hobbykönig den Regler mit 250A angeben würde. Mal abgesehen davon sind 50V * 120A = 6kw Leistung. 8o Theoretisch ist glaube ich sogar möglich mehrere Power boards an ein Signal Board anzuschließen, bin mir da aber nicht sicher. Im Zweifel aber bei Charles/team Overhaul nachfragen, ob er für dein geplantes Setup passt.

      Das Größte, auf das man blheli aufspielen kann ist ein Turnigy k-Force 120, also bis 12s und 120 China-Ampere.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • ralf.96 schrieb:

      Mal abgesehen davon sind 50V * 120A = 6kw Leistung.
      Naja zumindest in der Theorie ist das nicht viel, nimmt man einen Rotomax als Beispiel, wir der immer hin mit 8.000Watt Beziffert...

      hobbyking.com/de_de/turnigy-ro…less-outrunner-motor.html

      Nimmt man den NeuMotor, sind es immer hin noch 7.500Watt...

      neumotors.com/80xx-series-electric-motors/

      Wobei ich sagen muß, ist mir ehrlich auch zu viel, irgendwas in der Mitte, tut es auch locker, also Maximum 4.000Watt, bei 7S 29,4V sind dann 136A, Strombegrenzung bei 120A, kann ich mit Leben! ;)

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    • Ich schreibe es mal hier mit rein, im Grunde Falsche Rubrik, aber es dient ja eh nur einem Projekt...

      mein Gedanken Spiel, wie errechne ich, was für Motorleistung überhaupt nötig ist, bei BattleBots sieht man es ja, immer mehr Motoren immer noch Größer, aber wozu eigentlich wenn man die Kraft nicht auf den Boden bekommt, wie also kann ich Berechnen wie viel Kraft ich Maximal auf den Boden übertragen kann, gibt es da eine Formel oder Formel weg klar muß es ja, aber für mich einfach zu Komplex um mir das selber zusammen zu Reimen, im Grunde ja für jeden Interessant, weil man so bestimmen kann welche Motoren denn überhaupt nötig sind in der jeweiligen Gewichtsklasse, ich will das gar nicht bis ins kleinste Detail aus Malen...

      stellen wir uns einfach den Optimal Fall vor, 2 Rad Bot mit 110Kg, sind Optimal 55Kg Anpressdruck pro Rad auf den Arena Boden, bei Optimaler Reibung und Reifen Wärme ca.50 Grad, welche Kraft ist vom Motor nötig, bevor der Reifen durch dreht?

      Jemand da einen Ansatz wie man da Rechnen kann?

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    • Ganz so einfach ist das nicht.
      Zumal in der Rechnung 2 Räder bei 110Kg nicht automatisch 55KG pro Rad ergeben.
      Die Frage ist schon mal, wie ist er genau gebaut, liegt er wo auf und schleift oder sind stützrollen da. Das ist auch Last.
      Das Alles wirkt sich schon mal auf die Achslast aus. Dann ist natürlich auch entscheindend, welches Material haben die Räder, wie groß sind diese Dimensioniert, sprich wieviel Auflagefläche habe ich.
      Wieviel Drehmoment hast du dann drauf und ist die Lastverteilung der Konstruktion Symetrisch oder Asymetrisch. Auch das Bodenmaterial spielt hierbei eine Rolle und dessen Beschaffenheit.

      Aber ich weiß worauf du hinaus willst, ich muss mal rumkramen, denn irgendwo hatte ich da mal was mit dem man es so halbwegs rausrechnen kann. Es spielen halt sehr viel Faktoren mit, und desto
      mehr Daten man hat desto besser wird die Berechnung.
    • ähnliche Frage hatte ich mir bei adios auch gestellt.
      ich hatte mir da überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre breite Reifen zu benutzen, (um möglichst viel Fläche zu haben) , mit der man die Kraft auf den Boden bringt.
      Damals bin ich über diesen Link gestolpert.
      eine Berechnung, hatte ich dann aber aufgegeben, nachdem mir Flatliner fertige Reifen vermacht hat.
    • Geht im Grunde darum da einen Wert Raus zu bekommen mit dem man Arbeiten kann, was bringt es mir wenn ich den Fettesten und schwersten Motor für den Antrieb habe, wenn sagen wir mal 10KW einfach verpuffen obwohl ich eigentlich nur 5KW von 15KW brauche, macht doch mehr Sinn das System Halbwegs Effektiv zu bauen, dann kann man auch mehr in Panzerung und Waffe stecken!

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    • absolut, riesige Antriebsleistung klingt zwar gut, hört aber auf sinnvoll zu sein, wenn ich sie nicht nutzen kann. Im Auge behalten sollte man allerdings, dass ich ggf, noch das Gewicht des Gegners (auf der Schaufel / Wedge o.ä) als zusätzlichen Anpressdruck habe. Bei einem reinen Spinner aber sicher nicht das Hauptaugenmerk.
      ....ein Event muss her
    • Eigentlich recht einfach.
      Haftreibungskoeffizient der Reifen, Gewicht des Roboters, Kraftverteilung (Räder und angetriebene Räder) und Drehmoment! (Die KW sind nicht wirklich interessant, da wir keine Schaltungen haben.)
      Wenn ich Zeit habe, kann ich mal gucken ob ich hier ein paar Formeln zusammen haue. (Heute oder in ca. einer Woche)

      ACHTUNG: Da ich das jetzt zwei mal hintereinander gelesen habe, eine sehr weit verbreitete Fehlannahme:
      Die Auflagefläche (Breite des Reifens) spielt dabei keine Rolle. Diese rechnet sich dabei heraus.
      Falls die Frage kommt, warum dann Rennwagen so breite Reifen haben => Abnutzung.
      Mehr Material bei gleichem Verschleiß bedeutet längere Lebensdauer.
      (Außerdem sind die so ausgelegt, das spätestens nach einem Rennen der Reifen runter ist, so können die weicheres Material nehmen,
      was dann wiederum eine höhere Haftreibung erzeugt.)
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • hmm, lies mal das bitte durch
      physikerboard.de/topic,1931,-b…3B-duenne-autoreifen.html
      besonders Seie 1 letzter Post von dachdecker 2 und dann Seite 2 von kurellajunior erklärt das finde ich ganz gut.

      So wie ich das verstehe habe ich normalerweise bei der Bewegung eines Rades auf einer Fläche eine Linie an der ich Berührung von Rad zum Boden habe.
      tedata.com/622.0.html
      Habe ich ein weiches Radmaterial, und eine feste Oberfläche, dann wird aus meiner Linie aber eine Reibungsfläche.
      Je größer also die Fläche (also entweder je weicher das Radmaterial, oder je breiter der weiche Reifen) desto mehr Kraft kann man übertragen.
    • Die korrekte Formel lautet:

      F=m*g*µ

      F=Reibungskraft
      µ=Reibungskoeffizient (des Reifens)
      m=masse (Radbelastung durch gewicht)
      g=Erdbeschleunigung (9.81 m/s^2)

      Den Reibungskoeffizienten kannst du mit Hilfe dieser Formel in einem einfachen Versuch ermitteln.
      Ein Reifen der durchdreht hat übrigens einen niedrigeren Reibungskoeffizienten.
    • Den Forenstreit werde ich mir nicht komplett durchlesen.^^
      Mehr Fläche bringt etwas, wenn z.B. eine Mikroverzahnung o.ä. vorliegt.
      Aber im normalfall rechnet sich die Fläche aus der Formel raus.
      Ob du die Kraft jetzt auf 4 oder 8 Räder verteilst, das spielt keine Rolle.

      Einfache Erklärung.
      Du hast 10kg und 10cm² Auflage, daraus folgt 1kg pro 1cm².
      Du nimmst nun 20cm² Auflagefläche, dann hast du zwar mehr Auflagefläche, aber weniger Kraft pro fläche
      und zwar nurnoch 0,5kg pro 1cm².

      Dein Verhältnis bleibt das gleiche!
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • Bot-fan schrieb:

      Dein Verhältnis bleibt das gleiche!
      sehe ich auch so,
      aber angenommen ich kann pro 1cm² nun 1kg auf den Boden bringen, bevor ich die Haftung verliere, dann kann ich doch bei 20cm² dann 20kg auf den Boden bringen.
      Heißt also ich kann bei gleichem Robotergewicht das doppelte an Kraft auf den Boden übertragen bevor ich wegrutsche. :) ?(
    • Halt, das Beispiel sagt du hast 10kg zur Verfügung, sonst bringst du was durcheinander.
      Du kannst auch mit den 10cm² 20kg auf den Boden bringen, sind dann halt 2kg pro 1cm².

      Also:
      Beispiel: Dein Bot wiegt 13,6kg.
      Jetzt wählst du 10cm² oder 20cm².
      Hast du 10cm² sind es 1,36kg pro cm², wählst du 20cm² sind es 0,68kg pro cm².
      Es sind dennoch 10kg die auf den Boden drücken!

      wie dkf sagt: F=m*g*µ
      Also 10kg*9,81m/s²*Haftreibungskoeffizient.

      Wie du die Kraft dabei verteilst, ist egal.

      (angenommen ich kann pro 1cm² nun 1kg auf den Boden bringen...
      Das geht, bei höhrer Haftreibung, also anderes Reifenmaterial. Mehr Auflage heißt aber, wie dargestellt, nicht mehr Übertragung)
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • ich blick das leider immer noch nicht,
      ich denke dass die Formel

      dkf schrieb:

      F=m*g*µ
      frustfrei-lernen.de/mechanik/haftreibung.html

      hier nicht gültig ist.
      So wie ich das kenne, ist dies nur für Berechnungen, mit gleichbleibenden konstanten Werten möglich.
      also Stahl auf Stahl, Stahl auf Asphalt,...
      Es kann meiner Meinung nach für Gummi gar keinen Haftreibungskoeffizienten µ geben, der konstant ist. Da Gummi sich unter Belastung der Auflage anpassen kann, und dadurch eine größere Fläche erzeugt, welche den Reibungskoeffizienten permanent verändert, müsste der Flächeninhalt der Kontaktfläche schon eine Rolle für eine maximale Kraftübertragung in Fahrtrichtung, oder maximale Bremskraft spielen.
      schweizer-fn.de/stoff/reibwerte/reibwerte.php

      Wenn ich z.B. einen Radiergummi nehme, diesen versuche immer mit derselben Kraft auf den Tisch zu drücken und zu bewegen, dann kommt es mir so vor, als ob ich den bei Auflage auf der schmalen Kante einfacher bewegen kann, als bei Auflage auf der breiten Fläche.

      so dann zitier ich mal aus meinem vorigen Post den wichtigsten Beitrag aus dem physikerboard.

      Ein Beispiel: Ein Quader mit 2xdrei verschieden Seitenflächen (A1, A2 und A3) Bei ansonsten gleichen Bedingungen ist die sowohl die Gleitreibung als auch die Haftreibung des Quaders identisch für jede der 3 Seiten.

      Diese Aussage ist nachprüf-, und berechenbar. Äquivalent gilt dies auch für Reifen, da die Haftreibung (Und genau um die gehts bei der Haftung eines Reifen auf der Straße) in erster Linie Abhängig von der Masse und der Oberflächenbeschaffenheit der reibenden Körper ist. Wenn nicht andere Faktoren wir Weichheit, Temperatur u.ä. verändert werden ist die Haftreibung bei breiten und schmalen Reifen gleicher Masse am selben Auto identisch.

      Überlegungen wie es zu diesem weit verbreiteten Irrtum kommen kann:

      Rennsport:
      Zu Beginn wurden dort sehr schmale! Reifen gefahren. Mit der Zeit stellte man fest, dass eine weiche Reifenmischung wesentlich höheren Grip hatte und damit stärke Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge ermöglichte -> schnellere Rundenzeiten. Leider nutzten sich die weicheren Reifen schneller ab, so dass die gewonnenen Sekunden durch mehr Boxenstopps und geplatzte Reifen aufgebraucht worden. Lösung: breitere Reifen. Die Abnutzung des Gummis blieb die gleiche, man konnte aber mit einem Reifenwechsel mehr "Material" auf die Strecke bringen. Dadurch wurde der Vorteil des höheren Grips genutzt und die Fahrer mussten trotzdem seltener in die Box.

      Anders gesagt, breite Reifen können einen weicheren Gummi haben und trotzdem genausolange halten, weil sich einfach die Abnutzung auf eine breitere Fläche verteilt (Die [Abnutzung] ist nämlich auch Abhängig von der Reibung )

      Weichere Reifen verändern jedoch den Haftreibungskoeffizienten, ohne den Rollreibungskoeffitienten wesentlich zu beeinflussen! Daher sind breitere Reifen i.d.R weicher als ihre schmalen Pendants und dadurch u.U. tatsächlich schneller, aber nicht weil sie breiter sind, sondern weil sie weicher sind. (Das ist ein klassisches Beispiel für eine fälschliche Annahme von Ursache und Wirkung, obwohl doch beides Wirkung einer dritten Ursache ist)