Hochstrom-Klemme

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    • Hochstrom-Klemme

      In anderen Beiträgen von Fahrtreglern wurde das Thema "Schraubklemme" schon andiskutiert.
      Derzeit gibt es hier zwei Lager:
      - Für Schraubklemmen an einem Fahrtregler (alternativ bei Bedarf können Drähte an der Unterseite angelötet werden)
      - Gegen Schraubklemmen an einem Fahrtregler (also nur angelötete Drähte)

      Mir wurde berichtet, dass die bisher verwendeten Schraubklemmen (max. 6qmm) stellenweise beim Einschrauben des Drahtes abbrechen, da eine Torsion den Lötpin abriss.
      => Zukünftig werde ich bei meinen Fahrtreglern daher diese Schraubklemme zusätzlich auf der Baugruppe festkleben.

      Mir schwebt eine Neuentwicklung vor, bei dem bei Bedarf "Huckepack" eine individuelle Waffen-Baugruppe auf den eigentlichen Fahrtregler aufgesteckt wird. Bedarfsweise also "Brushless-Endstuen" für Spinnermotoren, von 12V auf 24V geboostete Schaltausgänge (für Pneumatik-Ventile), etc....

      Dabei kann natürlich ein hoher Strombedarf entstehen. Ich will vermeiden, dass man dabei die Akkuversorgung mehreremals auf der Baugruppe anschließen will. Und nachdem ich ein Befürworter von Schraubklemmen bin, musste eine Schraubklemme gefunden werden, die dafür geeignet ist.

      Tataaaaaa... ; :D Da ist sie:



      Fasst bis zu einem 10qmm Draht und hat eine Dauer-Stromtragfähigkeit von über 60Ampere. Das dürfte genügen.

      Für alle, die jetzt mit Gewicht und Platzbedarf aufschreien: Diese Klemme dient nur zum Einspeisen der Akkuversorgung. Die Lastausgänge sind alle über die bisherigen "kleineren" Schraubklemmen abgreifbar. ;)

      Nachteil von dieser Klemme: schweineteuer
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Hey,

      als ich heute ins Büro meines Chefs kam, zeigte er mir Platinen-Klemmen, die uns ein Vertreter dagelassen hat.

      Ich hab da gleich an dich und deiner Suche nach Klemmen-Alternativen gedacht Reiner. Ich muss sagen, vom ersten Eindruck finde ich dieses Klemm-System echt genial!







      Die können bis zu 70A führen, also viel mehr als eine Platine normal verträgt, dazu sind die echt leicht zu montieren -> Die werden Kalt-Verschweißt :) sprich einfach eingepresst! ;)


      Wäre das was für dich? Also ich werde die definitiv bei einem nächsten Projekt berücksichtigen!
    • Lustig... die gleichen Test-Boards habe ich auch auf dem Schreibtisch liegen... *grins*

      dazu sind die echt leicht zu montieren -> Die werden Kalt-Verschweißt , sprich einfach eingepresst!

      So einfach ist das nicht! Du brauchst ein Einpress-Werkzeug!
      Wenn man versucht, die Bauteile mit (z.B.) einem Schraubstock einzupressen, wird das (ohne passende Matritze auf der Platinen-Unterseite) nicht funktionieren!

      Interessant sind die Bauteile jedenfalls, auch die SMD-Variante mit dem durchgehenden Gewinde.
      Allerdings nehmen sie auch deutlich mehr Platz weg, als in die Regler-Platine eingelötete 4mm Goldbuchsen!
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • Danke für die Info und die Fotos!
      Die Bauteile sind auf alle Fälle eine Alternative für Hochstrom-Anwendungen. (Einziger Nachteil: nicht isoliert).

      Einpressen ohne Kniehebelpresse oder umständlich über einen Schraubstock wird wohl einiges an Kraft kosten und die Platine gefährden. Wäre also interessant, ob Würth dazu auch kleine "manuelle Werkzeuge" anbietet.

      Apropo "Würth": Das ist dann das Problem, dass man als normaler Sterblicher oder Freiberufler bei der Firma Würth nichts kriegt. Die sitzen in der Richtung auf einem ziemlich hohen Roß und verkaufen einem nichts. :( Nur "ab Handwerker" mit Gewerbeschein, die werden bedient.
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    • Oh, wenn die nur an Großkunden verkaufen wäre das natürlich blöd... Und auch blöd für die, die "kleinen" Kunden bezahlen schließlich auch mit Geld...


      Also meinem Abteilungsleiter (der sich mit dem Vertreter zusammen gesetzt hat) wurde gesagt, für das Einpressen reicht eine Ständerbohrmaschine. Platine drunter legen und den Kopf runterdrücken! :)
      Natürlich, man sollte eine Unterlage mit den entsprechnenden Aussparungen verwenden, aber sowas lässt sich doch wohl batseln! :D


      Die fehlende Isolierung sehe ich nicht so tragisch, könnte mir aber vorstellen das man die mit etwas Schrumpfschlauf bearbeiten kann! :)
    • Die fehlende Isolierung sehe ich nicht so tragisch, könnte mir aber vorstellen das man die mit etwas Schrumpfschlauf bearbeiten kann!

      Ich weis was Du meinst.
      Allerdings gibt's erfahrungsgemäß immer ein paar blanke "Lücken" bei einem seitlich eingeführtem Draht (wegen Lötöse bzw. Klemm-öse), wenn gleichzeitig der Schraubenkopf der Klemme nach oben und der Rest von der massiven Klemme nach unten weggeht.

      Bei normalen Industrieanwendungen kann mit einer blanken Klemme normalerweise nichts passieren, aber wenn ein Fahrtregler in einem Bot eingebaut wird, dann kann da leicht mal was "verrutschen" und schon sorgt das Bot-Chassis dafür, dass der ausgegebene Motorstrom eine Abkürzung nimmt. ;)
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    • Plastidip

      Du "verklebst" die ganze Klemme mit "Gummi"? Zunächst hätte ich davon abgeraten, da man damit auch die Zwischenräume der Klemme "versiegelt" und sie somit nach dem Lösen und erneutem Einschrauben eine Isolierschicht hat. Habe jetzt aber den Zusatz auf der Dose gesehen (siehe Bild). Damit dürfte die Klemme von dem Gummi wieder zu befreien sein.
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