Fahrtregler4_5 (Zweikanal)

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    • Fahrtregler4_5 (Zweikanal)

      An anderer Stelle hatte ich es schon angedeuted, jetzt mal ein paar Vorab-Infos.

      Beim letzten MMM hatte ich Mario und Leo einen Fahrtregler4_2 geliehen. (Das ist die abgespeckte Version vom Fahrtregler4_1; es fehlt der Waffenkanal)
      Es gab Rückmeldungen und Wünsche, wie eine überarbeitete Version von dem Fahrtregler aussehen könnte. Das habe ich versucht, in ein neues Hardwaredesign zu packen.





      Auffällig ist auf den ersten Blick, dass für zwei Motorkanäle plötzlich drei Anschlussstecker vorhanden sind?
      Es wurden hardwaremäßig aber noch weitere Features verbaut.



      Der dritte Empfängeranschluss soll in Zukunft dafür sorgen, dass man die Fahrtrichtung vorwärts/rückwärts während des aktiven Betriebs über die Fernsteuerung ändern kann.
      Die Anwendung wäre, wenn der Bot eine Waffe an der Frontseite hätte. Das Heck ist in der Regel "flach" und unbewaffnet. Wenn wir Hockey spielen, dann fahren die Bots meistens "rückwärts", um den Puck besser führen zu können. Da kommt jetzt die Umschaltung in's Spiel. Ohne Aufwand kann man den Bot an sein fahrerisches Können anpassen. :D (=> Ist also etwas Eigennutzen mit dabei. ;) )

      (Hinweis zu den obigen Fotos: Die vier Puffer-Kondensatoren sind nicht die gewünschte Größe. Normalerweise werden bei den bisherigen Fahrtreglern 470uF/35V verwendet. Die sind hier zu hoch. Laut Datenblatt wären die 330uF/35V gerade noch einsatzbar, so dass sie auf gleicher Höhe wie der Kühlkörper enden. Aber diese 330uF habe ich hier nicht auf Lager, müssen noch bestellt werden. Für das heutige Fotoshooting des Fahrtregler4_5 habe ich provisorisch vier von den 220uF/35V eingesetzt. Die haben die gleiche Bauhöhe, sind aber schlanker.)


      Dann wurde eine Beschaltung integriert, mit der ich die Akkuspannung überwachen kann. Je nach Parametrierung (3S LiPo, 3S LiFePO4, 4S LiPo,...) soll bei Erreichen einer unteren Batteriespannungsgrenze eine Aktion erfolgen.
      Wie die aktive Aktion aussieht, das weis ich noch nicht. Ob die Motoren nur noch 50% Maximalleistung haben (um die rettende Grube zu erreichen) oder ob der Bot komplett stoppt, das muss noch definiert werden.

      Auf alle Fälle wird bei einer Unterspannung eine rote Warn-LED zum Blinken anfangen. Diese LED muss am Bot schlagfest aber gut sichtbar befestigt werden. Angesteuerut wird sie über den zweipoligen Stiftanschluss rechts unten.

      Es gibt noch eine weitere Error-LED auf der Baugruppe. Die ist in erster Linie für mich gedacht, um eventuelle Hardwarefehler (durch beschädigungen) detektieren und anzeigen zu können. "Wie" das gemacht wird, ist noch nicht klar. Aber zumindest mal vorbereitet.

      Die markanteste Änderung betrifft die große Sicherung für die Endstufen.
      Bisher wurde hier eine KFZ-Sicherung vom Typ "FKS" verwendet. Laut Mario und Leo sollte der neue Fahrtregler "flacher" werden. Die Sicherung mit dem Halter stellte dabei das größte Hindernis dar.

      Ich habe lange herumgesucht und bin dann auf eine einfach Lösung gekommen. Und zwar gibt es bei den KFZler die sogenannten Flachstecker. Kennt jeder, der im Auto schon mal mit der Elektrik herumgestopselt hat.
      Diese Flachstecker gibt es auch etwas kleiner. Und die passen genau auf die Anschlüsse der kleineren KFZ-Sicherungstypen "FK1".

      Hier ein Höhenvergleich von einem Fahrtregler4_1 (FKS-Sicherung und großer Kühlkörper) mit dem Fahrtregler4_5 (FK1-Sicherung und kleiner Kühlkörper):



      Ich muss ehrlich zugeben, dass mir derzeit mit dieser kleinen Sicherung etwas mulmig ist. Die Masse dieser Sicherung ist geringer, entsprechend kann sie weniger Verlustleistung (=Wärme) aufnehmen. Der Schmelzdraht wird also schneller seinen Schmelzpunkt erreicht haben.
      Während bei einem regulären Kampf nach 3 bis 5 Minuten Schluss ist und die Sicherung wieder abkühlen kann, kann hier die Sicherung vorzeitig auslösen.

      Wenn sich dieses System nicht bewährt, werde ich mir etwas Anderes überlegen müssen.

      Die Software für den Fahrtregler4_5 ist natürlich noch lange nicht fertig. Ich hoffe, dass ich bis Weihnachten soweit bin. Derzeit müsst ihr also noch mit den bestehenden Fahrtregler-Entwicklungen vorlieb nehmen. ;)
      .
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    • Reiner, it's looking great.

      On the actions for the battery voltage. The brushless speedos normaly give options.

      Reduce power to 50% or stop all power. Some combine this with battery voltages set according the type of battery/cell count.

      On the fuze/heat issue. Easely solved by using a fuse with higher rating but shorter response time.

      Also, if the voltage meassuring setup is fast enough, you could combine this. If voltage drops below X volt inside Y time, shut down completely.
    • If voltage drops below X volt inside Y time, shut down completely.

      Das wäre eine Alternative. Ich baue zwei "Eskalationsstufen" ein (ich glaube, so bezeichnen es die Anlagenbauer für Alarmanlagen ?).

      Z.B. bei 1S LiFePO4 (Nennspannung = 3.3V):
      - 3.0V auf die Dauer von 10 Sekunden unterschritten: Eskalationsstufe 1; Warnblinken mit langsamer Blinkfrequenz. Motoren maximal 50%
      - Wenn Eskalationsstufe 1: Spannung unter 2.9V: Eskalationsstufe 2; Warnblinken mit schneller Blinkfrequenz. Motoren abgeschaltet.
      - Wenn sich die Spannung von < 2.9V wieder erholt: Diese Spannung muss länger als 10 Sekunden höher als 2.9V sein, dann wird auf Stufe 1 zurückgeschaltet und die 50% sind wieder möglich.

      Mir fehlt leider die Erfahrung, wie lange ein LiFePO4-Akku braucht, um sich von 2.9V auf 3.0V zu erholen.

      by using a fuse with higher rating but shorter response time.

      Derzeit bekomme ich maximal 30A-Typen für die FK1 geliefert. (Bei den FKS waren es 40A). Unterschiedliches Auslöseverhalten habe ich noch nicht gefunden.
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    • Original von IceMaster
      Wäre es dann nicht einfach, einfacher die Sicherung einfach Flach auf die Platine an zu Ordnen, dann kuckt Sie zwar an der Seite ein Stück Raus, aber nimmt in der Höhe nichts weg?!


      Wäre machbar, dabei gibt's dann folgende Einschränkungen bzw. Probleme:
      - Der Sicherungshalter müßte mit Starrdrähten von der Platine verbunden werden. => Geht natürlich, macht etwas Aufwand.
      - Wenn die Sicherung seitlich herausstehen würde, dann müßte der Halter einfach ein bißchen weiter in Richtung "Platinenzentrum" verlegt werden. Wäre machbar, aber dann wandern die Anschlüsse vom Sicherungshalter in die Flächen, die schon anderweitig mit Elektronikteilen belegt sind.
      - Den Sicherungshalter an der Position so belassen und "umlegen": Dann steht er, so wie Du richtig gesagt hast, von der Platine weg. Die würde also im Prinzip sehr breit werden und seitlich den Platz im Bot kosten.
      - Auswechseln der Sicherung: Das ist der Hauptgrund, der mich dabei am Meisten stört: Man muss seitlich rankommen. Der ganze Regler ist so ausgelegt, dass man von oben die Empfängerkabel einsteckt, die LEDs kontrollieren kann, den Parameterstecker ansteckt, usw. Bei der Sicherung muss man jetzt das Fummeln anfangen und u.U. sogar den Regler ausbauen, damit die Sicherung kontrolliert oder gewechselt werden kann. Das ist nicht ganz das, was ich mit "kompakt" meine.

      Trotzdem danke für den Vorschlag! Ich freue mich ja über jede Rückmeldung, auch wenn es manchmal nicht ganz in meine Philosophie passt. (Du erinnerst Dich an unsere Diskussion, ob man beim Fahrtregler lieber die Drähte direkt anlöten soll oder über Schraubklemmen geht?... ;) .. Da sind die Lager der Roboteers gespalten und ich bin halt ein Anhänger von Schraubklemmen. :D )
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    • Meine Idee wäre ja den Regler dann Hochkant in den Bot ein zu bauen (natürlich mit der Schmaleren Seite sonst wird der Bot zu hoch, welches Maß hast du da?), das Spart so oder so mehr Platz ein als wenn ich darüber ungenutzten Platz habe, und dann lässt sich die Sicherung schon leichter ziehen...



      die Schraubanschlüsse würden durch Kabel an der Platine ersetzt werden Fertig, so würde er wirklich Perfekt in Balthasar passen, ist aber nur ein Wunschtraum, und derzeit brauche ich eh keine kleinen Regler mehr von daher nur nee Grundidee!

      Wir bauen Showkampfroboter, unsere Homepage devil-crew.eu schaut mal rein!
    • Die Endstufen BTS7960B sind laut Datasheet für 40A zugelassen. Angeblich haben sie einen internen Schutz gegen Überlast und Übertemperatur. Allerdings habe ich bei meinen ersten Tests schon einmal einen BTS7960B zerstört.
      Darum bin ich etwas vorsichtig, diese Halbbrücke ohne zusätzliche Schutzmaßnahme (Kühlkörper, Überstrom-Absicherung) zu betreiben. Bitte auch bedenken, dass im Kampf einmal der ganze Fahrtregler beschädigt werden könnte (mechanischer Kurzschluss). Um den Akku zu schützen ist es deshalb unumgänglich, eine Sicherung zu haben.

      Bei den bisherigen Fahrtreglern wurde eine 30A-Sicherung (FKS) verwendet. Die passt. In Ausnahmefällen (große Spinnermotoren oder Hammermotoren) wurden auch schon 40A-Sicherungen eingebaut.

      Bei einem Fahrtregler3_1 aufgetreten: Das Getriebe von dem Hammermotor hat blockiert, der Motor hat ständig einen hohen Strom gezogen. Die 40A-Sicherung hatte gehalten. Allerdings ist die Lötzinnverstärkung auf einer Leiterbahn in's Schmelzen gekommen. Die Leiterbahn war also nicht ausreichend verstärkt, um die Sicherung auszulösen.

      Ebenfalls habe ich von dem Problem gehört: Die 40A-Sicherung hat im ersten Kampf gut gehalten. Aber anscheinend ist sie so heiß geworden, dass sie etwas "vorgeschädigt" wurde. Beim nächsten Kampf hat sie dann ohne Vorwarnung ausgelöst.

      Gegenthese:
      Ich habe schon einige Fälle gehört, dass durch versehentliches Verpolen vom Akku oder einem Kurzschluss beim Anklemmen der Motoren die Sicherung ausgelöst hat. Damit wurde der Fahrtregler und der Akku erfolgreich geschützt.

      @All: Ich kriege viele Erfahrungen mit dem Fahrtregler und der Sicherung nicht mit. Könnt ihr was dazu beitragen?

      @IceMaster:
      Die von Dir so angedachte Positionierung der Sicherung geht aus Designgründen nicht. Ganz links sind die beiden Klemmen für den Akkuanschluss. Von dort geht's zu den Endstufen-Halbbrücken, deren Ausgänge sind an den beiden anderen Schraubklemmen. Der Platz, den Du Dir für die Sicherung ausgesucht hast, ist zwischen zwei "Ausgangs-Klemmen". Da komme ich mit der fetten Leiterbahn von der Akkuklemme nicht hin, weil die beiden Ausgangs-Leitungen von Motor1 dazwischen sind.
      Hochkant-Einbauen habe ich schon ein paarmal an den Bots gesehen. Darum achte ich beim Um-designen immer sehr viel darauf, dass die Baugruppe nicht zu breit (=schmale Seite) wird. Bei einer Hochkant-Montage kommt man dann sehr schlecht an die Anschlüsse (Empfänger, Parameter,..) ran. Ich hätte in Gedanken eher die Taktik, einen LiFePO4-Akku unterhalb von dem Fahrtregler zu platzieren. Dann sind das kurze Leitungen und in der Höhe (=Akkubreit plus Fahrtregler-höhe) kommt man bestimmt auch mit 80mm hin.) Allerdings habe ich bei meinen Bots immer noch NiCd-Akkus, kann das also in der Praxis nicht ausprobieren.
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    • Sehr schönes neues Reglerdesign, die geringe Bauhöhe ist ein großer Vorteil!
      Mir sind schon einige Sicherungen durchgebrannt, ein paar davon sogar in meinen Bots :D
      -ein paar mal bei Adrenalin im ersten Jahr, da war die zu kleine 30A Sicherung drin
      1x bei Adrenalin, Getriebeschaden
      1x bei Adrenalin beim letzten MMM ohne erkennbaren Grund (die 40A Sicherung war zu dem Zeitpunkt bestimmt schon 2 Jahre drin, also möglicherweise vorgeschädigt !!!)
      1x bei Adrenalin, Kurzschluss durch Grobmotoriker mit Schraubendreher
      2x bei Adrenalin, Kurzschluss durch falsche Motoren (Spannung am Gehäuse)
      2x bei Striker, jeweils Getriebeschaden (30A)
      0x bei Stalker (40A)
      0x bei COnflict (20A)
      1x bei Hellfire Kurzschluss durch losgerappelten Kühlkörper
      xx bei Hellfire sind weitere Erinnerungen an Ausfälle verblasst...
      Anfangs gab es mal Probleme mit weggeschmolzenen Lötzinn, aber das hat Reiner gut im Griff.

      Meine Meinung dazu:
      Für die Raptoren reichen 30A Sicherungen.
      Für Feather sollten es 40A Sicherungen sein.
      Der Nutzen der Sicherung war auf jeden Fall deutlich erkennbar :D

      edit:
      bei Stalker war doch schon mal die Sicherung defekt, weiß aber nicht mehr ob ein Schaden am Antrieb oder am Lifter vorlag. Jedenfalls war es nicht grundlos.
      haben ist besser als brauchen
    • Nach langer Zeit mal wieder ein kleiner Update von der Entwicklerfront :D :

      Es geht mit der Software voran. Im Prinzip ein abgespeckter Fahrtregler4_1 (ohne Waffenkanal), dafür mit drittem Empfängereingang.
      Zunächst war geplant, diesen dritten Eingang an den Schaltkanal der Funke zu hängen. Sobald der Bot auf dem Rücken liegt, wird der Schalter betätigt. Der Bot lässt sich dann ganz normal wieder mit "vorwärts"/"rückwärts" steuern, ohne dass man jedesmal umdenken muss.
      Zwischenzeitlich gab's von Flatliner-Dirk einen interessanten Test mit Gyroskope, um die Fahrbewegung zu stabilisieren. Problem war, dass bei Einsatz eines Gyroskops in der Rückwärtsfahrt der Bot dann Rock'n Roll tanzt. Jetzt ist der dritte Eingang der Lenk-Eingang vom Empfänger bei der Rückwärtsfahrt. Die ersten Tests bei MMMV19 verliefen ganz brauchbar.
      Nur ein Softwarefehler sorgte für "bockiges" Verhalten bei der Drehbewegung und der Rückwärtsfahrt.

      Die letzten zwei Wochen ziemlich penetrant an diesem Softwarefehler gesucht. Und gestern endlich gefunden. War nur ein Dimensionierungsfehler in einem Array. Eigentlich hätte der Compiler das anmeckern sollen... hat er aber nicht. :(
      Somit eine Arrayvariable von [2] auf [3] erhöht, und schon klappt's....

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      Ein Problem bei der Fahrt mit dem Kreuzmischer war, dass der Bot beim Anfahren stellenweise einen Motor zuerst befeuerte. Dann erst den zweiten Motor.

      Effekt:
      Der Bot macht erst mal eine kleine Drehbewegung, bevor er dann endlich losfährt.

      Laut den Tests von Flatliner-Dirk liegt das daran, dass die beiden Kreuzknüppeleinstellungen nicht "mittig" sind. Wenn somit z.B. der Lenk-Knüppel ein bißchen zu weit nach links eingestellt ist, dann wird beim Aktivieren der Vorwärtsfahrt der linke Motor zuerst eine Aktivierung erlangen.

      Technisch verhindern kann ich das nicht. Aber es gibt jetzt eine Möglichkeit, seine Funke optimal einzustellen.

      Im zweiten Foto dieses Threads ist die "Error-LED" aufgeführt, die fest auf der Baugruppe aufgelötet ist. Sie sollte eigentlich dazu dienen, einen Alarm zu signalisieren, wenn dem Fahrtregler was nicht passt.
      Diese LED habe ich jetzt umbenannt in "Onboard-LED". Sie zeigt den Status der Kreuzknüppel-Justierung an.

      kein blinken: alles optimal
      1 x blinken: Kreuzknüppel-Nullpunkt für vorwärts/rückwärts nicht optimal eingestellt
      2 x blinken: Kreuzknüppel-Nullpunkt für links/rechts nicht optimal eingestellt
      3 x blinken: Kreuzknüppel-Nullpunkt für links/rechts und vorwärts/rückwärts nicht optimal eingestellt

      Beim Aktivieren des Bots kann man also nochmal einen Blick auf den Fahrtregler werfen (wenn eine durchsichtige Polycarbonat-Platte als Deckel vorhanden ist :D) und seine Funke nochmal justieren.

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      Jetzt zum neuen Teilprojekt: Der Spannungsüberwachung.

      Sobald der Akku zur Neige geht, soll der Fahrtregler dafür sorgen, dass er durch Tiefentladung nicht geschädigt wird.

      Natürlich kann ich jetzt nicht jede Zelle einzeln überwachen. Aber zumindest die Gesamtspannung.
      Sobald das untere Spannungslimit erreicht wird, kann der Fahrtregler ein paar Aktionen auslösen:
      - eine separate LED blinken lassen (angebracht z.B. neben der Haupt-LED)
      - die separate LED ist ständig eingeschaltet, blinkt aber bei Unterspannung. (Der Gedanke war, dass die separate LED als "Haupt-LED" fungiert. Dürfte aber laut Reglement nicht erlaubt sein. (?))
      - Bei Unterspannung wird der Antrieb vom Motor gestoppt.

      Für die Auswahl der Spannung stelle ich ein separates Menü in dem PC-Parametrierungsprogramm zusammen, das die Art des Akkus, die Anzahl der Zellen und die daraus resultierende Nennspannung bzw. das Limit der Tiefentladespannung definiert.

      Hier bräuchte ich eure Hilfe: Ist mit dieser u.g. Aufzählung soweit alles verständlich bzw. kommt ihr damit klar? Sind alle gängigen Akkutypen enthalten? Habe ich bei der Festlegung der Tiefentladungsspannung einen Fehler gemacht? (LiPo=3.0V; LiFePo4 = 2.8V ; NiCd=0.9V ; Pb-Ge. 1.8V)


      "01 - LiPo 2S ; 7.4V => 6.0V"
      "02 - LiPo 3S ; 11.1V => 9.0V"
      "03 - LiPo 4S ; 14.8V => 12.0V"
      "04 - LiPo 5S ; 18.5V => 15.0V"
      "05 - LiPo 6S ; 22.2V => 18.0V"
      "06 - LiFePO4 3S ; 9.9V => 8.4V"
      "07 - LiFePO4 4S ; 13.2V => 11.2V"
      "08 - LiFePO4 5S ; 16.5V => 14.0V"
      "09 - LiFePO4 6S ; 19.8V => 16.8V"
      "10 - LiFePO4 7S ; 23.1V => 19.6V"
      "11 - NiCd 10S ; 12.0V => 9.0V"
      "12 - NiCd 12S ; 14.4V => 10.8V"
      "13 - NiCd 14S ; 16.8V => 12.6V"
      "14 - NiCd 16S ; 19.2V => 14.4V"
      "15 - NiCd 18S ; 21.6V => 16.2V"
      "16 - NiCd 20S ; 24.0V => 18.0V"
      "17 - Pb-Gel 6S ; 12.0V => 10.8V"
      "18 - Pb-Gel 8S ; 16.0V => 14.4V"
      "19 - Pb-Gel 10S ; 20.0V => 18.0V"
      "20 - Pb-Gel 12S ; 24.0V => 21.6V"
      "99 - Sonstiges => Limit manuell"
      .
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    • Passt so denke ich.
      Den Schutz würde ich persönlich so wollen, dass der Regler bis zum Ausschalten die Motoren auf einen einstellbaren Wert drosselt, z.b 50%, sobald er einmal länger als x sekunden eine Unterspannung misst.
      So werden Peaks nicht direkt als Unterspannung interpretiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von panzerbot ()

    • Original von panzerbot
      Passt so denke ich.
      Den Schutz würde ich persönlich so wollen, dass der Regler bis zum Ausschalten die Motoren auf einen einstellbaren Wert drosselt, z.b 50%, sobald er einmal länger als x sekunden eine Unterspannung misst.
      So werden Peaks nicht direkt als Unterspannung interpretiert.


      Danke für die Rückmeldung.
      "Peaks" werden ohnehin nicht erfasst bzw. ausgewertet. Ich habe einen Puffer programmiert, bei dem immer vier Werte zusammengefasst werden. (In der Messtechnik nennt man das "integrieren".) Ein Peak wird zwar Einfluss auf den integrierten Wert haben, aber nicht gleich zum Abschalten der Motoren führen.

      Wenn die Motoren weiterhin mit 50% fahren dürfen, so wäre die Gefahr gegeben, dass die Akkus weiterhin entladen werden.
      Andererseits wäre es natürlich schon ein Vorteil, wenn statt "sofortigem Stillstand" der Bot noch in die rettende Grube gefahren werden könnte.

      Was meint der Rest der Gemeinde? Komplett abschalten oder mit maximal 50% betreiben?
      .
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    • Wäre für abschalten glaube ich.

      Wenn man bescheid sagt das der Akku platt ist, sollte eigentlich niemand mehr in deinen Bot reinfahren! :)


      Wenn man auf mal nur noch 50% Speed hat, wehrt man sich ja noch und die Gegner geht weiter auf dich los! Nur das du nurnoch rumkriechst und nicht wirklich entkommen kannst... :P
    • Eine optische oder Akustische Anzeige bei Unterspannung ist eine große Hilfe. Ich wäre für 50% Speed oder noch mehr, die letzte Entscheidung ob man stehen bleibt oder nicht liegt beim Fahrer. Es kann durchaus billiger sein einen Akku zu opfern als den entscheidenden Schlag oder das entscheidende Ausweichmanöver zu verpassen.
      Cool dass du den Fehler lokalisieren konntest !!!
      haben ist besser als brauchen
    • ich bin für ein optisches Signal und keine Abschaltung, bzw. (wenn ich mir was wünschen könnte) zwei parameter:
      Bei erreichen der Unterspannungsgrenze 1 (gelb) Warnlicht
      Bei erreichen der Unterspannungsgrenze 2 (rot) motor reduzieren oder aus.

      In jedem fall sollte die Unterspannung mindestens 10 sekunden lang gemessen sein, bevor abgeschaltet bzw. reduziert wird.
      ....ein Event muss her
    • Original von bat_boy
      ich bin für ein optisches Signal und keine Abschaltung, bzw. (wenn ich mir was wünschen könnte) zwei parameter:
      Bei erreichen der Unterspannungsgrenze 1 (gelb) Warnlicht
      Bei erreichen der Unterspannungsgrenze 2 (rot) motor reduzieren oder aus.

      In jedem fall sollte die Unterspannung mindestens 10 sekunden lang gemessen sein, bevor abgeschaltet bzw. reduziert wird.


      Eine Dual-LED mit zwei Farben kann ich leider nicht ansteuern, da in der derzeitigen Hardware nur ein Portausgang dafür bereit steht.
      Alternative wäre: unterschiedliche Blinkfrequenzen. Langsames Blinken wäre "Eskalationsstufe 1", also nur der Hinweis, dass demnächst der Akku ausser Betrieb genommen werden muss.
      Schnelles Blinken wäre dann "Eskalationsstufe 2". Hier wird dann dokumentiert, dass der Motor wegen Unterspannung stehen geblieben ist.

      @BB-Dirk: Wäre die unterschiedliche Blinkfrequenz auch eine Option?

      Im Gegensatz zu dem bisherigen Plan bräuchte ich jetzt für jeden Akkutyp zwei unterschiedliche Spannungsgrenzen.

      Derzeit ist (laut Recherche) definiert:
      LiPo=3.0V;
      LiFePo4 = 2.8V ;
      NiCd=0.9V ;
      Pb-Gel= 1.8V;

      Ab diesem Bereich gelten die Akkus als gefährdet. Somit wäre diese Grenze die Eskalationsstufe 2.

      Frage:
      wie hoch sollte die "Vorwarn-Spannung" (Eskalationsstufe 1) sein ? Bei LiPo/LiFePO4 um jeweils 100mV höher? Bei NiCd/PB-Gel um ca. 50mV höher?

      Original von Flatliner
      Ich wäre für 50% Speed oder noch mehr, ...


      Das heißt, je nach Bot-Typ sollte man das verändern können?
      Hmmm.... *grübel*.... ok.... Ich glaube, ich mache das Motorverhalten auch parametrierbar. Dann kann sich jeder selbst einstellen, ob die Motoren stehenbleiben sollen (=0%) sich noch irgendwie in die Grube retten darf (=50%) oder nur der Vollgasbetrieb unterbunden werden soll (z.B. 80%)


      Vorläufig dann mal vielen Dank für die Rückmeldungen!
      .
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    • Ich kenns jetzt nur von meinen LiPo Flugakkus. Ich hab da einen LiPowarner dran. Erst rot dann Dauerpiepen.
      Problem bei den LiPos extreme Spannungssteifheit. Voll 4,2V leer 3V.
      Jetzt kommt das gravierende. Sobal der Warner meldet 3V sind die leer. Also die Spannung sinkt dann im Sekundentckt um 0,1V. Reicht meistens gerade mal für eine Notlandung.
      Ich würde die Warnung bei LiPos also eher auf 3,8V oder so legen.
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Bei meinen Koptern lass ich den Pieper bei 3,5V los laufen.

      Dann kann man noch "nach Hause" fliegen und Landen.
      Wenn die Motoren dann aus sind, geht der Akku wieder auf 3,7V. Das ist meiner Meinung das optimale und Lipo-freundlichste! :)

      Bei meinem Orange-Ant-FR werde ich die Anzeige auch auf 3,5 einstellen denke ich. Da geht die rote Laterne bislang auch erst bei 3V an. Finde ich aber viel zu scharf an der Grenze! :)
    • Bei den meisten Fluglipos geht man wohl auf 3.2V.
      Da ist noch genug Zeit das Gerät zu Landen ohne das man gleich in die Tiefentladung geht.
      von 3.0 auf 2.4V dauert es erfahrungsgemäß keine 30 Sekunden bei einem 4A akku, die Spannungskurve fällt proportional zur Flughöhe ;D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Terminx ()