Getriebe des Akkuschraubers hat Spiel

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    • Getriebe des Akkuschraubers hat Spiel

      Hallo Gemeinde,

      eine kurze Frage an die Spezialisten, mir fehlt bei diesem Thema die Erfahrung.

      Bei der Durchsicht der Bots ist mir aufgefallen, dass die Akkuschraubergetriebe "Spiel" haben. Das sind beim äußeren Radumlauf ca. 1.5 bis 2cm. (Also hochgerechnet auf den 8cm Raddurchmesser sind das ca. 20Grad).

      Beim Kurvenfahren bzw Richtungswechsel schlägt der Bot somit Haken wie ein Hase. (Das erklärt ein bißchen, dass ich beim letzten Turnier eine Drehung machen wollte und der Bot zeitverzögert reagierte.)

      Kann man das Getriebe noch reparieren? Ist da was zum Nachstellen möglich?
      Oder am Besten die ganze Antriebseinheit austauschen und das defekte Getriebe als Verzierungen für den nächsten Eigenbau-Pokal verwenden? :D ;)

      Oder: Wird das beim nächsten Getriebe nach kurzer Betriebszeit genauso sein und somit bringt der Austausch überhaupt nichts bzw. nur eine kurzzeitige Linderung des Wehwehchens?
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • ist mir aufgefallen, dass die Akkuschraubergetriebe "Spiel" haben

      dürfte an der (schlechten) fixierung des hohlrads liegen, das sind typisch 5-25grad spiel.

      normalerweise werden da, wo sonst die kugeln der drehmomentbegrenzung sitzen madenschrauben reingedreht.
      die halten dann das hohlrad fest.
      oder auch nicht, da die "zahnlücken" aussen am hohlrad (gemeint sind NICHT die zähne, in denen die kleinen zahnräder laufen!) breiter sind als die spitzen der madenschrauben.

      ein neues getriebe bringt nicht viel, du musst verhindern, dass das hohlrad sich um die besagten 20grad drehen kann.

      EDIT:
      siehe bild, die madenschraube kann sich zwischen den gelb markierten zacken bewegen
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • Das Foto von Heiko zeigt recht gut warum im Antrieb etwas Spiel ist. Wenn du das mal mit deinem Bot Weps vergleichst wirst du sehen daß das Spiel da deutlich geringer ist weil das Hohlrad konstruktionsbedingt komplett fixiert ist.

      Ein anderes Thema sind die Auswirkungen von ein paar Grad "Freilauf", ich nenn mal ein paar Beispiele:
      Bei Adrenalin sind die Hohlräder komplett fixiert, es gibt nahezu kein Spiel und dennoch ist das Lenken reine Glückssache.
      Bei Enigma ist an einer Radseite ein extrem hohes Spiel (Die Mini-Akkuschrauber sind etwas anders aufgebaut) und an der anderen Seite, nachdem ich eine abgebrochene Welle selbst gedreht habe, nahezu kein Spiel. Und der Bot fährt fast wie auf Schienen und läßt sich sehr gut lenken. Also können ein paar Grad Leerlauf in meinen Augen garnicht so schlimm sein, wir sind mit den Bots schließlich nicht auf einem Trial-Parcours wo es auf jeden Millimeter ankommt :D
      Viel mehr Einfluß auf das gesamte Fahrverhalten dürfte wohl die Position der Antriebe im Bot und die Gewichtsverteilung haben.
      Was mich wundert Reiner, das ist die lange Haltbarkeit deiner Antriebe, oder hast du die schonmal reparieren müssen?
      haben ist besser als brauchen
    • Zunächst mal vielen Dank für die flotten und kompetenten Antworten !

      Was mich wundert Reiner, das ist die lange Haltbarkeit deiner Antriebe, oder hast du die schonmal reparieren müssen?

      Nein, bis jetzt haben eigentlich alle Antriebe von der Ratte, Weps, Boober und Blähboy gehalten. Obwohl es bei mir natürlich so ist, dass ich relativ wenig fahre und wesentlich mehr an der Elektronik schraube. :rolleyes:
      Ähm... soweit ich mich erinnere, hatte ich mal einen Bot bei Dir zur Reha . Da hattest Du mir die Motor-Getriebeeinheiten ausgetauscht. Müßte Weps gewesen sein. (?)

      Viel mehr Einfluß auf das gesamte Fahrverhalten dürfte wohl die Position der Antriebe im Bot und die Gewichtsverteilung haben.

      Ja, das stimmt. Boober mit Vierradantrieb fährt wesentlich stabiler als die Ratte, bei der das Zielen auf den Gegner etwas Glückssache ist. Wobei das größere Problem wohl nicht das Spiel im Getriebe sondern der unfähige Fahrer ist. Aber man braucht ja immer einen Grund, um die Schuld weiterzuschieben.... :D => Ich wollte trotzdem sicher gehen, dass hier nicht ein grundsätzlicher Fehler vorliegt, der das Fahren drastisch erschwert und den man dann mit etwas Basteleinsatz kurzfristig korrigieren kann.

      Ok, ich werde dann mal die Sache mit den Madenschrauben checken. Und dann die Sache auf sich beruhen lassen. (Kommt mir entgegen, denn die Zeit für die Bot-Prüfungen/Reparaturen läuft flott gegen Null....)
      ein neues getriebe bringt nicht viel, du musst verhindern, dass das hohlrad sich um die besagten 20grad drehen kann.

      Spontan würde ich dann mal probieren, ein paar Madenschrauben mehr einzusetzen. => "Mehr Spitzen in den Zwischenräumen.
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    • Spontan würde ich dann mal probieren, ein paar Madenschrauben mehr einzusetzen. => "Mehr Spitzen in den Zwischenräumen.

      Das bringt nichts, der Abstand zwischen den Zacken und den Madenschrauben und damit der Freilaufwinkel bleibt gleich, egal ob du 2, oder bis zu 8 Schrauben nimmst. Achtung, wenn die Madenschrauben zu fest angezogen werden, dann drückt sich die Motorhalteplatte vom Getriebe weg!
      haben ist besser als brauchen