Hockey-Bots (ähnlich Ants)

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    • Hockey-Bots (ähnlich Ants)

      Hier mal zur Einleitung, um was es bei mir im nächsten "Großprojekt" geht.
      Im Juli findet bei uns im Ort ein Sommerfest statt. Ist eigentlich für Familien gedacht. In den letzten Jahren waren hier entweder Familien mit Kindern in der Größenordnung "Kinderwagen" bis "Spielplatz-Schaukelbenutzer" und dann eigentlich erst wieder die älteren Besucher > 30 Lebensjahre. Heißt: Die Klientel zwischen 14 Jahre und 22 Jahre fehlt. Das möchte ich ändern. :D

      Ich habe die Chance bekommen, im Juli ein kleines Roboter-Schaukampf-Turnier zu organisieren. Nachdem ich das alleine stemmen muss, ist es notwendig, dass die Roboter ohne Probleme und Reparaturen laufen. Heißt: Keine Raptoren-Kämpfe mit meiner Übungs-Arena (fehlende Sicherheitsmaßnahmen), also "nur" Ant-Kämpfe. Die Ants müssen aber robust sein. Tun sie derzeit bei mir nicht.

      Fazit: Ich werde auf das Reglement der Ants pfeifen und ein paar Ants bauen, die robust genug sind, einen Tag Dauerbetrieb ohne Reparaturen zu überstehen. Mit genügend Panzerung (=Gewicht) müßte das zu realisieren sein.

      Neben ein paar "Fahrübungen" und ein bißchen "kämpfen" möchte ich das Turnier als "Hockey-Bot-Turnier" in den Vordergrund heben. Je nachdem, wieviel ich von den übergewichtigen Ants fertig bekomme, werden vier oder sechs Maschinchen gegeneinander antreten und Hockey in meiner provisorischen Arena spielen. (Die Idee für Hockey kam übrigens von Flatliner, nicht dass jemand meint, ich möchte mich mit fremden Federn schmücken... ;) ).

      In diesem Kapitel werde ich also sukzessiv beschreiben, wie ich diese Hockey-Ants aufbaue.

      Um das nochmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Ich will hier keine zusätzliche Roboterklasse aufbauen! Es geht nur um die Notwendigkeit, dass ich Ants so stabil bauen muss, dass sie pflegeleicht über einen längeren Zeitraum durchhalten. Das geht nur durch Verletzung der bestehenden Bau-Regeln.
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    • Felgen-Adapter für Lego-Räder

      Als Räder möchte ich die großen Lego-Räder verwenden. Hatte ich vor ein paar Jahren mal im EBay ersteigert, waren für meinen Ant aber zu schwer. Jetzt kommen sie doch noch zum Einsatz.

      Zur Befestigung an dem kleinen Getriebemotor brauche ich einen Adapter. Habe ich jetzt an meiner Drehbank erstellt. Die Bauweise wollte ich euch nicht vorenthalten.



      Das Drehteil hat eine Gesamtlänge von 32mm und stammt von einer Alustange mit 14mm Durchmesser.

      Der linke große Teil (=Originaldurchmesser von 14mm) dient zur Befestigung an der Getriebewelle und als Gegenhalterung von der Felge. Der darauffolgende Teil hat einen Durchmesser von 5mm und wird durch die Felge geschoben.



      Am äußeren Ende von dem 5mm-Teil ist ein M5-Gewinde geschnitten. Damit soll die Felge dann "festgezurrt" werden.

      Jetzt fragt ihr euch, wozu dann das dünne restliche Dingens ist? :D
      Die Felge bzw. das Rad hätte als Lagerung nur das kleine Lager am Getriebe. Ist mir zu labil. Das dünne Stück rechts außen (Durchmesser = 3mm) soll beim Chassis in das Außenteil reichen. Also als zusätzlicher Aufhänge- bzw. Lagerpunkt.



      Hier in diese 3mm-Bohrung wird dann die Getriebewelle eingeführt und mit einer M3-Madenschraube von oben fixiert.



      Hier dann der montierte Adapter auf dem kleinen Getriebemotor (1:50 Untersetzung). Gut zu erkennen ist jetzt die Fixierung mit der Madenschraube. Nachdem es sich um ein 14er-Alu handelt, sind ca. 5mm "Fleisch" für das Gewinde der Madenschraube verfügbar. Das Gewinde dürfte also normalerweise nicht ausreißen.


      Mit montierter Felge.


      Und dann mit montiertem Reifen. Rechts ist jetzt deutlich der Überstand erkennbar, der dann im Chassis für eine zusätzliche Lagerung helfen soll.
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    • Starkes Projekt! Bin gespannt auf dein "Tagebuch".
      Der Getriebeadapter ist schonmal ne starke Idee! :)


      Weisst du schon so in etwa wie die Bots größenmäßig aussehen werden?

      Fahrtregler hast du selber genug oder? Ansonsten, schätze ab nächster Woche kann ich endlich die nächsten 20 zusammen bauen (endlich alle Teile da...) also wenn du was brauchst...


      *GespanntdenTreadverfolg*

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Replikator ()

    • Original von Replikator
      Weisst du schon so in etwa wie die Bots größenmäßig aussehen werden?

      Nachdem Hockey gespielt werden soll, werden es "Flachmänner" werden, die auch beidseitig fahren können. Die Flächengröße von 100 x 100mm wollte ich prinzipiell beibehalten. Geht aber nicht. Die Länge von Motor + Felgenadapter + Reifen ist mehr als 50mm.

      Träger des Ganzen (=Bodenplatte) wird eine doppelseitig kupferkaschierte Platine in Größe einer Europakarte (=160 x 100mm) sein. Die 160mm wird die "Breite" werden, davon geht dann soviel wie möglich weg. Wenn es gut geht, dann wird der Bot also 120mm breit und 100mm lang.

      Als Seitenteile werden es dann auch wieder Kupferteile von einer Platine werden. Wahrscheinlich um die 20mm hoch.

      Gewichtsmäßig wird sich das wohl in der Größenordnung von 300 bis 350gr einspielen. Die Felgen und die Reifen wiegen ja schon ein Vermögen.

      Das waren jetzt alles aber nur Absichtserklärungen. Details (.. .wo dann der Teufel drinnsteckt...) ergeben sich die nächsten Wochen.


      Fahrtregler hast du selber genug oder? Ansonsten, schätze ab nächster Woche kann ich endlich die nächsten 20 zusammen bauen (endlich alle Teile da...) also wenn du was brauchst...

      Danke für das Angebot! Wenn es eng werden sollte, dann käme ich gerne auf Dein Angebot zurück.
      Derzeit ist ja gleichzeitig noch eine neue Version von meinen Ant-Fahrtreglern in der Konstruktion. Ich verwende kleinere Bauteile. Gleichzeitig wird die MOSFET-Halbbrücke durch vier einzelne MOSFETs ersetzt, so dass zukünftig statt 1.2A dann ca. 2.5 bis 3A gezogen werden können.
      Nachteil: Eigentlich wollte ich die Größe von dem Fahrtregler reduzieren. Das wird wohl nichts. :(
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    • Hi Reiner,

      schön zu sehen, dass ein Elektrolurch wie du, auch Zerspanungsarbeiten machen kann.

      Ich schätze, das du da eine sehr weiche Alu-Legierung genommen hast. Das optische Bild des Drehteiles spricht dafür (nimm etwas mehr Zustellung, dann wirds besser).

      Ich hoffe, dass du alles in einer Einspannung gemacht hast ( drehen und bohren). Die zentrale bohrung für die Motorachse sollte man übrigen immer auf Maß reiben (Reibahle) da beim Bohren von Alu das Nennmaß in der Regel etwas größer wird als der Bohrerdurchmesser (zumindest bei weichem Alu und normalen Bohrer ohne spezialanschliff).

      Gruß Dirk
      ....ein Event muss her
    • Original von bat_boy
      Hi Reiner,

      schön zu sehen, dass ein Elektrolurch wie du, auch Zerspanungsarbeiten machen kann.

      :D :D :D
      (Ich probier's halt mal ein bißchen, nachdem ich so schöne Maschinen dastehen habe....)

      Ich schätze, das du da eine sehr weiche Alu-Legierung genommen hast. Das optische Bild des Drehteiles spricht dafür (nimm etwas mehr Zustellung, dann wirds besser).

      Die Alu-Rohlinge habe ich im EBay geschossen. Keine Ahnung, was das für eine Legierung ist. Es sind übrigens die gleichen Alustangen, wo ich Dir und Flatliner schon mal ein Muster überlassen habe. Auch die Rammdorne von MadZabs Rampage sind aus dem gleichen Material.
      Alle Versuche mit Öl oder Spiritus als Kühlmittel brachten keine Verbesserung.

      Allerdings kann die schlechte Oberflächenqualität durchaus auch vom Mechaniker kommen. Ich habe kein Gefühl für die richtige Drehzahl (wahrscheinlich zu langsam) und agiere sehr vorsichtig beim Vorschub. Ist es das, was Du unter "Zustellung" meinst? Ich sollte also etwas beherzter die Späne abtragen?

      Einen Fehler weiß ich mittlerweile. Nachdem ich einen Drehstahl gekillt habe (sieht an der Schneide aus wie ein angebissener Hundekuchen), habe ich einen anderen Stahl eingesetzt. Die Schneide ist dabei etwas tiefer als der Mittelpunkt des Drehteils. Muss noch ein Zwischenblech einlegen...

      Ich hoffe, dass du alles in einer Einspannung gemacht hast ( drehen und bohren). Die zentrale bohrung für die Motorachse sollte man übrigen immer auf Maß reiben (Reibahle) da beim Bohren von Alu das Nennmaß in der Regel etwas größer wird als der Bohrerdurchmesser (zumindest bei weichem Alu und normalen Bohrer ohne spezialanschliff).

      Der Reitstock passt eigentlich ganz gut zum Mittelpunkt des Spannfutters bzw. des Dreh-Rohlings. Allerdings habe ich tatsächlich nur einen 3mm-Bohrer (HSS) genommen und den mit 10mm Tiefe in das Werkstück versenkt.
      Umspannen musste ich schon, denn die Bohrung ist ja auf der Seite von dem "dicken" Flansch, während ich die ganze Abdreherei auf 5mm/3mm von rechts nach links mache.
      Die Welle von dem kleinen Getriebemotor geht auch ziemlich leicht in den Adapter rein. Kunststück, es fehlt ja eine Hälfte von der Welle, denn die Phase ist ziemlich groß. Ich sollte also mit einem 2.5er-Bohrer vorbohren und dann mit der Ahle auf 3.0mm erweitern?
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    • Fuer solche faellen haben wir unsere MechaKnights (video ) womit wir auch Rockey (Robot Hockey) spielen. Die fahren ohne probleme bis zu 8 stunden am tag.
      4 Conrad motorreduktoren mit 1:10 raeder und 12 V NiCd, sehe bild.
      Marien

      Scraptosaur, Midnight Oil, Lt Lee, Mecha Knights, Rockey, Race Robots, Artbots, Linefollowers.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marien ()

    • Hi Reiner,

      man kann das in einer Aufspannung machen. Erst den Rohling plan drehen (stirnseite), dann die 2,5- 2,8mm bohrung und anschließend aufreiben. Mitlaufende Kegelspitze in den Reitstock und dann das Werkstück in der Bohrung abstützen. Mit dem Abstechstahl die restliche Kontur drehen.

      Wenn das Alu beim Drehen lange Späne zieht, dann ist die Legierung recht weich. Eine harte Legierung ist da sauberer zu drehen, ist aber in diesem Fall nur Optik. Für Alu nehme ich in der Regel Drehstähle aus HSS und nicht Hartmetall bestückte Drehstähle. Geh mit der Drehzahl ruhig höher, zumindest hier bei dem geringen Durchmesser des Rohlings

      Gruß Dirk
      ....ein Event muss her
    • Hi, sry wenn ich gerade so dazwischen grätsche, aber woher kriegt man üblicherweise solche Drehstähle? Und kann man jeden Drehstahl für jede Drehbank nehmen?

      Bei meiner Drehbank war nämlich keins dabei. Nur ein selbstgemachtes Vierkanteisen mit einer abgeschrägten Seite... Funktioniert aber eher schlecht als recht.

      *oot-Mod ausschaltet*
    • @Marien: ja, die MechaKnights kenne ich. Ihr habt sie uns bei einem Turnier in Bochum schon einmal vorgeführt bzw. die Ritterkämpfe damit gemacht. War wirklich nett gemacht und die Ideen mit den Ritterspielen ansehnlich auf die Bots überführt.
      (Das o.g. Video dazu ist gut geworden !)

      Ich muss beim Turnier aber etwas "kleiner" werden, da die Veranstaltung auf einem unbefestigtem Platz (Parkplatz der Gemeindeverwaltung) stattfindet. Es gibt keine glatte Fläche oder einen Hallenboden. Meine provisorische 4 x 4m Übungs-Arena ist dazu wohl auch nicht ganz das Richtige.

      Den Begriff "Rockey" werde ich aber übernehmen. Klingt gut.


      aber woher kriegt man üblicherweise solche Drehstähle?

      Meine Drehstähle habe ich gleich mit der Drehbank mitbestellt. Allerdings wohl die falschen geordert, denn es sind Hartmetallstähle und laut BB-Dirks Auskunft (... haben mir inzwischen auch schon andere Metallprofis gesagt...) sollte man lieber HSS-Stähle verwenden.

      Mittlerweile habe ich bei der Firma Hoffmann-Werkzeuge (München) mein Kundenkonto wieder reaktiviert. Ich werde mir da wohl ein paar Stähle besorgen. (Habe noch nicht geschaut, ob die etwas passendes für mich haben).
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    • Hartmetall bestückte Drehstähle (aufgelötet) oder welche mit Wechselplatten sind nicht falsch. Für Stahl, Messing, VA, Titan wirst du solche Drehstähle brauchen. Allerdings vertragen diese ein "Rattern" des Werkstückes nicht so gerne, die Stöße können die Hartmetallschneiden zerbröseln.

      HSS Drehstähle gibt es günstig bei e---bay, oder bei diversen Versandhändlern. Z.B. bei rc-machines.com. Diese kann man als Rohling bestellen und auf dem Schleifbock in die passende Form schleifen. Ich nehme dafür allerding eine Diamantbesetzte Schleifscheibe von Kaindel
      ....ein Event muss her
    • oot-Mod an

      Ah, ok danke für die Infos!

      Wie sieht es mit der Halterung für diese Drehstähle aus?
      Ich habe z.B. eine Platte, die man mit vier Schrauben anziehen kann. Dazwischen wäre dann der viereckige Drehstahl-Dingens. :)

      Ist das bei anderen Drehbänken anders? Oder ist das Prinzip immer das gleiche?

      oot-Mod aus
    • deine Beschreibung ist ein normaler einfacher Drehstahhalter. Es gibt aber auch sog. Multifix-Systeme mit dem man die Drehstähle in Kasseten auswechseln kann. Das hat den Vorteil, dass die Kasseten und Drehstähle einmalig auf die richtige Höhe eingestellt werden können. Es entfällt also beim Wechseln das einstellen der Drehstahlschneide genau auf Mitte des Werkstückes.
      ....ein Event muss her
    • Derzeit ist es für die verfügbare Bastelzeit zwar ein Drama, aber in den letzten zwei Wochen konnte ich mir ein bißchen Zeit stehlen, um wenigstens provisorisch ein paar Teile anzufertigen.


      Hier mal die Grundteile vom Chassis. Es handelt sich um kupferkaschiertes Platinenmaterial (doppelseitig; 1.5mm Stärke; Typ FR4, also Epoxy und nicht Pertinax).
      Die Bohrungen im Seitenteil nehmen später dann die überstehenden Teile von der Achse der Antriebseinheite auf. Also praktisch eine kleine Lagerung.



      An der unteren Grundplatte möchte ich bei den Vorder- und Rückteilen keine 90°, sondern eine 45°-Phase mit dranbekommen.
      Grund: Meine provisorische Arena hat keine durchgehende Fläche mit 1m x 1m, sondern ist zweigeteilt. Dadurch ist in der Mitte eine kleine Stufe. Ich befürchte, dass ich mit den Bots an der Stufe hängenbleiben könnte. Darum eine 45°-Phase mit den kleinen Platinenstückchen.

      Um den Deckel festschrauben zu können, sind die oberen und unteren Platinenstücken gedacht. Sie werden an der Front bzw. Heckschürze innen festgelötet. Somit entsteht ein kleiner Absatz, wo man von oben mit kleinen Blechschrauben den Deckel festschrauben kann. Hier bei diesen beiden Stücken fehlen aber noch die Bohrungen für die Blechschrauben.


      Hier dann mit aufgelegtem Motorhalter. Von der blauen Farbe an dem Kuststoff braucht ihr euch nicht stören. Das ist nur "Filzschreiber", damit ich auf dem weißen Material meine Anrisse besser sehen konnte. Material: POM. Ich habe im EBay ein paar Reststücke ersteigert.
      Eigenartig ist die Fräseigenschaft von diesem POM. Beim Fräsen von rechts nach links war die Unterseite von der Frässtelle ziemlich rauh. Als ich dann in Gegenrichtung fuhr, war die Fläche sehr fein. Gibt es bei POM vielleicht eine Art "Gießrichtung" bei der Herstellung? Also so ähnlich wie beim Holz, wo man beim Hobeln auch die Faserrichtung vom Holz beachten muss?


      Hier dann schon mal mit eingesteckten Motoren. (Sind oben noch nicht fixiert bzw. festgeschraubt.)


      So sieht die Motorhalterung mit dem zugehörigem Getriebemotor aus. Die innere Höhe ist so ausgelegt, dass der Motor soweit von der Bodenplatte weg ist, um zwischen Boden und Grundplatte nur ca. 2mm Abstand zu haben. (Sonst fährt man über den Puck drüber, statt ihn zu schieben).
      Die Schenkel sind unterschiedlich dick. Das ist nicht Absicht. Beim Verstellen von der Y-Stufe an der Fräse hatte ich wohl an der Skala falsch abgelesen und den Fräser an der Innenseite eiskalt durchgezogen...


      Undf hier dann die Motorhalterung mit aufgeklipsten Motoren. An der Oberseite kommt noch jeweils ein Stückchen Makrolon drauf, damit der Motor in die Halterung gedrückt wird. Zur Befestigung von den Makrolonstückchen dienen die 8 Bohrungen bzw. Innengewinde M3.
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    • Wow,das werden ja richtige Kunstwerke!
      Da steckt viel Arbeit und Zeit drin, das sieht man sofort.
      Zum Fräsbild beim seitlichen Verfahren des Tisches:
      Das müsste daran liegen das die Frässpindel nicht genau senkrecht zum Werkstück steht. In die eine Richtung gefahren taucht der Fräser dann sofort mit den Schneiden ein und hat hinter sich nichts meht zu tun, in Gegenrichtung taucht die Schneide deutlich später in das Werkstück ein, übertrieben gesagt wird erst geschnitten wenn der Fräser schon halb eingetaucht ist.
      haben ist besser als brauchen
    • Das fräsbild kann mehrere Ursachen haben:
      -zu geringe Spindeldrehzahl
      -Fehlstellung der Spindel (mal mit der Meßuhr am Halter die Spindel vermessen. hierzu ein Stück Silberstahlwelle in die passende Spannhülse einspannen und die Spindel hoch und runter fahren, die Position der Meßuhr um 90° verändern und nochmals messen. Dadurch lässt sich feststellen, ob die Spindel in der x oder y-achse geneigt ist.
      - Ein unterschiedliches Fräsbild ergibt sich zudem durch den Wechsel von Gegenlauf- zu Mitlauffräsen. Gegenlauffräsen ist zu bevorzugen.
      ....ein Event muss her
    • Original von bat_boy
      Das fräsbild kann mehrere Ursachen haben:
      ....
      - Ein unterschiedliches Fräsbild ergibt sich zudem durch den Wechsel von Gegenlauf- zu Mitlauffräsen. Gegenlauffräsen ist zu bevorzugen.

      Das könnte die Ursache gewesen sein.

      Hier die (leider geringe) Ausbeute von diesem Wochenende. Lächerliche 4 Teile zusammengelötet.
      Probleme machte die Fixierung der Motoren/Getriebe. Sobald ich die ordnungsgemäß mit einem kleinen Stück Makrolon in die Nut drücke, laufen die Motoren entweder gar nicht oder nur noch mühsam. ("jammern"). Sobald die Schrauben etwas gelöst oder teilweise ganz entfernt werden, drehen die Burschen wieder ganz brauchbar.



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