Hockey-Bots (ähnlich Ants)

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    • Ein bißchen was ist wieder weiter gegangen....

      Das hier ist die Front von dem Bot. Das lange Teil ist die eigentliche Front (Das Teil liegt hier auf dem Foto praktisch auf "der Schnauze"). Das kurze Stück dient zum späteren Befestigen von dem Deckel.

      Der mittlere Ausschnitt ist für den späteren Spinner. Dieses Foto zeigt noch den kleinen Ausschnitt. Ich habe das Teil nachträglich noch bearbeitet und den Ausschnitt vergrößert.
      Die beiden Bohrungen sind für die LEDs. Damit man später weis, wo vorne und hinten bei dem Bot ist . :D (Im Ernst: einfach ein bißchen Show und eine nach außen deutliche sichtbare Betriebsanzeige)


      Das hier ist die Heckschürze. Auch hier ist wieder der kleine Teil der Befestigungsteil für den Deckel.
      Der Ausschnitt mußte nachträglich noch eingefügt werden, damit die Ladebuchsen für den Akku nicht von dem Deckelhalter überdeckt werden.

      Die Positionierung von dieser Ladebuchseneinheit genau in der Mitte von der Heckschürze sollte sich später als gravierender Konstruktionsfehler herausstellen. Damit ist praktisch die Einführung von den vorgesehenen Teilen im Heck (Akku, Fahrtregler, Empfänger) nicht mehr möglich.


      Ähnlich wie bei den Museumsbots schwebte mir eine kompakte Einheit zum Laden der Akkus, Ein-/Ausschalten von dem Bots und einer Betriebsanzeige vor. Also ein kleine Platine mit den Bauteilen bestückt.

      Hier bilden eine sechspolige (2 x 3 Pole) Buchse und ein Schiebeschalter den Kern. Weiterhin eine 3mm LED mit zugehörigem Widerstand.
      Nachträglich (nicht im Bild) habe ich vom geschaltetem Ausgang (für die Stromversorgung des Fahrtreglers) noch zusätzlich zwei Drähte für die Versorgung der frontseitigen LEDs angelötet.


      Hier die Rückseite.
      Ich hasse Lochrasterplatinen ! Das Zeugs ist erstens kein Epoxy, bricht also sehr leicht, und die Verdrahtung sieht aus wie Sau.

      Für die weiteren Hockey-Bots werde ich hier eine separate Platine routen und anfertigen lassen.
      Die drei Drähte (schwarz, grün, rot) werden mit dem Zweier-Akkupack verbunden. Der grüne Draht ist dabei der Mittelanschluss.

      Die sechspolige Buchse ist dabei folgendermaßen aufgeteilt:
      Drei Pole bilden einen Anschluss für eine Akkuzelle. Dabei ist "Plus" in der Mitte und die beiden äußeren Pins sind miteinander verbunden und bilden "Minus". Der dreipolige Anschluss des Laders ist ebenso ausgeführt. Riesiger Vorteil: Egal wie man den Lader einsteckt, die Polung passt immer! Gerade wenn beim Turnier etwas Hektik ist, kann man ja leicht mal was vertauschen.

      Der zweite Teil der Buchse (untere Reihe mit den drei Polen) ist für die zweite Akkuzelle.
      Zum Laden kann ich also zwei von meinen Eigenbau-LiPo-Lader verwenden und die Sache flutscht. => Ich pfeife auf Balancer und andere Notbehelf-Tricks.


      Hier dann die Lade-/Schalteinheit im Heck montiert. Wie gesagt, die Positionierung in der Mitte hat sich als Fehler herausgestellt. Die Lade-/Schalteinheit wurde nachträglich an den Rand der Heckschürze verlegt.



      Damit die Ladebuchse und der Schalter nicht zu weit aus dem Bot herausragen, wurde die Platine mit Kunststoff-Distanzbuchsen etwas nach unten verlagert. Der optimale Abstand ist 7mm. Gibt es natürlich nicht zu kaufen, sondern nur 5mm oder 10mm. Dank Drehbank brauchte ich die 10mm Buchsen aber nicht mühsam abzufeilen. :)



      Hier dann wieder die Fronteinheit. Es ist ein kleiner Miniservo montiert, der natürlich modifziert wurde:
      - Eine Getriebestufe überbrückt, damit die Geschwindigkeit rein optisch ein bißchen was hergibt.
      - Die Servoelektronik rausgeschmissen und den Motor direkt angelötet. Die Ansteuerung muss der Ant-Fahrtregler übernehmen.

      Markant ist die "Schieflage" des Motors. Damit soll der Spinner später ein bißchen nach unten zeigen.
      Viel wird das kleine Motörchen nicht zerreißen bzw. "zerspinnern". Braucht er auch nicht. Es ist eigentlich nur für die Show gedacht. Lieber eine Pseudowaffe als nur langweiliges Geschiebe von vier übergewichtigen Bots.

      Hier dann zwei Bilder, die die Befestigung von dem Motor an der Frontschürze zeigen. Einfach zwei kleine Platinenrestchen hergenommen. Den Motor mit zwei M2.5-Schrauben/Mutter angeschraubt und dann die Platinen an der Frontschürze festgelötet.

      Wichtig ist, dass später u.U. der kleine Servo blitzschnell ausgetauscht werden kann. Das Kunststoffgetriebe wird nicht lange halten....

      Die beiden LEDs sind auch (mit LED-Fassung) eingeklebt worden. Bzw. ist das versucht worden. Ich habe statt dem "UHU-Hart" einen Klebstoff von Patex verwendet. Heißt "Modellbau hart". Das ist der größte Mist, den ich je verklebt habe!. Das Zeug müßte heißen "Kleber dauerelastisch". Selbst nach Stunden ist die Pampe immer noch weich wie Spagetti, die zwei Stunden im Kochtopf waren.



      Die Heckschürze ist angelötet worden, die Frontschürze fehlt noch (... LEDs noch nicht fest, also noch nicht zu verdrahten...)


      Man achte rechts vorne auf die vier eigenartigen "Stelzen".
      Leider hat sich gezeigt, dass ich den Empfänger nicht (wie vorgesehen) im Heckteil des Bots unterbringen kann. Also muss er in die Front. Damit er nicht herumfällt, habe ich aus vier Platinenresten ein paar Halterungen angelötet.




      So sieht der Bot aus der Heckansicht aus. Die Lade-/Schalteinheit ist inzwischen an die Aussenseite verlegt worden.



      Hier nochmal die Frontperspektive mit eingelegtem Empfänger.



      Ein bißchen Verdrahtungsarbeit muss auch sein. Das ist das Adapterkabel zwischen Ant-Fahrtregler und dem Empfänger. Die Stromversorgung (Rot/Schwarz) braucht nur einmal zum Empfänger verlegt werden. Die anderen Buchsen beinhalten nur die Signalader.


      Ich habe von euch schon öfters den Hinweis bekommen, dass das Anstecken der fünfpoligen Buchse an dem Fahrtregler dazu führt, dass das alles "zu hoch" wird.
      Hier ein Vorschlag dazu: Ich habe eine Buchse verwendet, die einen etwas breiteren Kunststoffkragen hat. Damit kann man die fünf Pins um 90 Grad umbiegen (ohne dass das Abknicken zu scharfkantig wird und die dünnen Lötpins abbrechen) und die Drähte von der Seite einlöten.


      Der Empfänger ist dann an den Ant-Fahrtregler angenabelt. Deutlich zu sehen ist die seitliche Wegführung der fünf Adern vom Fahrtregler
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    • Mein Platinenlieferant hat geliefert. Neben den Platinen von dem neuen Ant-Fahrtregler ist auch eine "Schalt-Platine" dabei.

      Wie oben bereits beschrieben, habe ich den Ein-/Ausschalter für den Ant und die Ladebuchsen auf eine Lochraster-Platine setzen müssen. Die Lochraster sind für einmalige provisorische Aufbauten zwar tragbar, aber mir sind sie irgendwie suspekt.
      Ich habe die Schalteinheit deshalb auf eine reguläre Platine gesetzt:



      Zum Laden der beiden angeschlossenen Akkuzellen habe ich wieder das bewährte System mit den dreipoligen Buchsen verwendet. Jede Akkuzelle belegt eine dreipolige Buchse, wobei an den Außenpins immer "Minus" ist. Der mittlere Pin beinhaltet "Plus". Damit ist es egal, in welcher Richtung man den dreipoligen Stecker des Ladegerätes einsteckt. Es stimmt immer. ;)
      Nachdem zwei Akkuzellen vorgesehen sind, braucht man auch zwei Ladebuchsen. => Ich verwende kein Ladegerät mit Balancer-Anschluss, sondern für jede Zelle einen eigenen kleinen Ladeadapter.

      Nachdem die Platinchen ziemlich klein sind, mußte ich mehrere davon machen lassen. Falls jemand Interesse hat, kann er von mir gerne welche haben.
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    • Die ersten beiden Rockeys sind fertig.


      Die Batterie ist nicht aus der Halterung gefallen, sondern dient nur dem Größenvergleich

      Als Spinnermotor dient hier ein kleiner Low-Cost-Servo vom Conrad, bei dem ich eine Getriebestufe überbrückt habe. Läuft (lief) schnell genug. Allerdings nach ein paar Karambolagen war das Getriebe natürlich im Eimer. Werde hier noch umbauen, um einen Motor direkt als Antrieb herzunehmen. Die Waffe soll ja auch bloß Show sein und keine ernsthaften Schäden anrichten.

      Die Bots sind etwas größer als Ants. Und "geringfügig" schwerer: 298 gr. :rolleyes:


      Die beiden nächsten Bots sind schon im Bau. Sind allerdings keine Zweirädigen mehr, sondern mit Vierradantrieb und einen Servo-Lifter.
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    • Die beiden "Spinner-Rockeys" waren im Prinzip fertig, aber der Conrad-Servo hat nicht gehalten. Also mal in der Bastelkiste nach Alternativen gesucht. Und zwei Motoren gefunden, die man dafür verwenden kann. Ohne Getriebe. ;) Gibt also eine recht erschreckende Drehzahl, aber keine Kraft zum Wegkicken des anderen Bots.



      Natürlich werden die Kontakte/Lötstellen (hier allerdings nicht mehr zu sehen) und vor allem die Gehäusekante mit Schrumpfschlauch geschützt.


      Zur Befestigung im Gehäuse wurde aus kupferkaschiertem Platinenmaterial eine "Rampe" gesägt. Von der Unterseite her vier Schrauben durch und fixiert. Die Platine einfach wieder am restlichen Gehäuse festgelötet.


      Hier dann mit eingesetztem Motor. Zusammen mit dem Unterteil (=Rampe) wurde ein deckungsgleiches Oberteil gebohrt. Das fehlt hier noch. Also Deckel drauf und den Motor damit festklemmen.


      Hier dann aus der Frontalen der Bot mit dem neuen Waffenantrieb.


      Aus der Seitenansicht wird deutlich, dass ich den Rotor vorne umgedreht habe. Die Welle des Motors hat nur 2mm. Ich befürchte, dass sie eventuell "umknicken" könnte. Also den Angriffspunkt der Kraft möglichst nahe zum Motorlager gesetzt.


      Die Befestigung des Rotors war übrigens eine Komödie für sich. Die Motorwelle hat nur 2mm. Ich wollte an der Drehbank eine Bohrung von 2mm setzen. Nach dem dritten abgebrochenem Bohrer habe ich dann aufgegeben. Jetzt ist eine Bohrung mit 7mm drin. Und es wurden Stellringe (aus Stahl) eingesetzt. Die hier sichtbare Madenschraube wirkt nicht auf den äußeren Aluring, sondern auf den Stellring. Jeder Rotor hat zwei Stellringe, um die Kraft über die gesamte Motorwelle zu verteilen.
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    • Hey Reiner,
      sieht cool aus ;)
      Dauert es lange bis die "Scheibe" auf Turen kommt?
      Falls du Noch Motoren brauchst, ich hab im laufe der Zeit einige "Spielzeugmotoren" gesammelt.
      (Halt alles was so zusammen gekommen ist :D )
      Also bevor du extra was ankaufst meld dich lieber.
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • Dauert es lange bis die "Scheibe" auf Turen kommt?

      Nein, überhaupt nicht. Der Rotor ist aus Alu und hat nicht viel Masse. Allerdings ist das Geräusch des laufenden Rotors schon etwas beängstigend. Nicht ganz so martialische wie bei den Brushless-Motoren, aber instinktiv zieht man seine Fingernägel ein...
      Die Motoren müssen übrigens sehr hochwertig sein, denn nach dem Abschalten des Motors läuft die Sache noch ca. 5 Sekunden nach. (Obwohl der Rotor durch die schiefe 7mm-Bohrung einen kleinen Taumelschlag hat)

      Falls du Noch Motoren brauchst, ich hab im laufe der Zeit einige "Spielzeugmotoren" gesammelt.

      Ja, danke für's Angebot. Derzeit brauche ich noch nichts, aber ich melde mich dann, wenn ich nochmal solche Spinner-Rockeys bauen sollte.
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    • Die ersten beiden Rockeys (Spinner) wären soweit startklar.

      Also auf zu neuen Abenteuern.... Rockey 3 und 4. Diesmal sollen es Lifter werden. Ob da so klappt, weis ich nicht. Mal sehen. Hier die ersten Bauphasen.

      Es wird ein vierrädiger Bot, der also auch "schieben" können soll. Zur Verwendung kommen nicht die großen Ballon-Reifen von Lego, wie es bei den ersten beiden Rockeys war, sondern die Kleineren.
      Damit die Halterung passt, muss die Nut (wgen dem kleineren Reifendurchmesser) etwas tiefer sein.


      Herz des Lifters ist ein großer Billig-Servo vom Conrad. Die Elektronik wurde, wie üblich, rausgeschmissen. Dafür wird die Software von den Eigenbau-Ant-Fahrtreglern erweitert und die Abfrage von zwei Endlagenschaltern ermöglicht. Die begrenzen dann den Weg des Lifterarms


      Der Servo stammt übrigens von meinem Ant "Rambo 0" und diente als Antriebseinheit. (Rambo 0, derzeit "Friede seiner Asche", bekommt jetzt auch leichtere Getriebemotoren für den Antrieb verpasst, damit ich endlich einen kräftigeren Waffenmotor einbauen kann.)

      Rechts ist der selbstgeschnitzte Halter für den Servo zu sehen. Der Servo brauch etwas Abstand zur Grundplatte, damit die Endlagenschalter darunter passen. Die linke Seite des Servos liegt auf dem Halter für die Antriebsmotoren auf. (=> Das war nicht so gewollt, das hat sich so ergeben... :D )


      Der Adapter vom Servo zum Lifterarm hat auch noch die Funktion, die Endlagenschalter auszulösen. Entsprechend ist das kein viereckiges Scheibchen, sondern die Flächen wurden etwas "angeschrägt". Gibt dann einen höheren Lifterweg. Ich hoffe, dass ich damit die Bots dann ggf. aufstellen kann => Selbstaufrichtungsmechanismus


      Die Positionierung der Endlagenschalter war zunächst unklar. Ich habe mich dann für die von mir so gehaßten Lochrasterplatinen entschlossen . Werden mit zwei M3-Schrauben von unten festgeschraubt. (Isolierfolie dazwischen nicht vergessen)


      Hier noch einmal in Großaufnahme. Die mittlere Schraube/Mutter ist übrigens nicht optimal. Habe ich aber erst später festgestellt. Genau darüber ist nämlich der Drehpunkt von der Servowelle. Und die schleift dann an der Mutter. Muss also von den o.g. Antriebsscheiben noch ein paar Zehntel wegfeilen.


      Hier dann die Anordnung, wie es später mal zusammengehören soll. Der Servo ist zur besseren Übersichtlichkeit in diesem Bild etwas nach links geschoben.
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    • Ich mag dieses Projekt sehr, Reiner. Bin am überlegen, das Roboteering auf der nächsten NordCon hier in Hamburg mal mit ein paar Antweight-Showkämpfen vorzustellen. Ist zwar eigentlich eine Brett- und Rollenspielconvention, seit aber dieses Jahr die Nerf-Gun-Zombie-Apokalypse-Veranstaltung stattfand scheint der Laden für alles, was Nerds anzieht offen zu sein und ich werd bei der Orga mal anfragen. Aus der Szene bekomme ich immer wieder Interesse an unserem Hobby, allerdings meist nicht den Funken, der das ganze dann so entfacht, dass wer tatsächlich was baut...
      anyway this cake is great
    • Aus Zeitgründen hier nun nachträglich (nach der Veranstaltung) die Fotos von der Endmontage der Lifter-Rockeys:

      Seitenansicht:

      In der Höhe hatte ich etwas Probleme bekommen. Dass der Lifter-Servo höher als das Chassis von dem Bot ist, das war mir klar. Ich wollte hier ganz galant den Deckel um das Servogehäuse ausschneiden. Dass allerdings der Fahrtregler mit den ganzen Anschlüssen so hoch aufträgt, damit hatte ich nicht gerechnet. Sinnvollerweise sind mir in der letzten Nacht vor der Veranstaltung auch noch die gewinkelten Buchsenleisten ausgegangen. Ich mußte die Motor- und Versorgungsanschlüsse als mit sanfter Gewalt auf die Höhe bringen, damit der Deckel noch einigermaßen brauchbar aufliegt.


      Hier dann eine Draufsicht von dem Bot:

      Mittig unten ist die Platine mit dem Ein-/Ausschalter und der sechspoligen Ladebuchse. Der Teil der Platine mit den zwei Befestigungslöchern wurde abgesägt. Die Platine direkt an das Chassis angelötet.
      Rechts davon ist der Empfänger. Hier bei dem Bot ist der kleine Orange-Empfänger eingebaut. Bei dem anderen Lifter-Rockey ist der 40MHz-Empfänger von WES-Technik verbaut.

      Unter der Platine für Ein/Aus bzw. Ladebuchse und dem Empfänger ist längsliegend der Akku. Es ist ein Zippie (... ich glaube, das ist jetzt falsch geschrieben...) mit 180mAh. Hat für gute 15 Minuten Fahrzeit gereicht. Bezüglich "Laden" dazu später noch ein paar Worte.

      Unter dem Drahtknäuel ist dann der Fahrtregler für die Antriebe bzw. den Waffen-Servo. Der Fahrtregler ist von unten mit Kunststoffschrauben bzw. Kunststoffmuttern befestigt. Nach oben kann er eh nicht raus, weil der Deckel "satt" aufliegt.
      Wie bereits erwähnt, ist von dem Waffenservo nur noch der Motor und das Getriebe relevant.
      Rechts neben dem Lifterarm ist noch der Endlagenschalter erkennbar.

      Hier dann der Waffenarm:

      Dieser Waffenarm hat mich fast zur Verzweiflung gebracht. Ich kann ja leider nichts einstellen und die berüchtigten Langlöcher wollte ich vermeiden.
      Entweder war das Lifterblech schief (ist übrigens eine Frontplatte von einem 19"-Gehäuse) oder das Blech war zu hoch, oder es schliff auf dem Boden.
      Markant sind die beidne Gummipuffer zwischen den Bolzen und dem Lifterarm. Hier handelt es sich um die Gummipuffer, die man normalerweise zum Befestigen von Platinen auf vibrierenden Untergründen hernimmt. Der Hintergedanke war, dass eventuelle Schläge an dem Lifterblech nicht so stark auf das Getriebe des Servos übertragen werden.

      Nachdem die Show am Samstag anlief und wir uns morgens um 7 Uhr zum Aufbau von dem Festgelände verabredet hatten, war mit der Fertigstellung der beiden Lifter-Rockeys also Feuer am Dach. Um 2Uhr morgens waren die Dinger dann betriebsbereit.

      Einen Konstruktionsfehler habe ich beim Lifter noch drin.
      Und zwar sind die Endlagenschalter ja keine richtigen Endlagenschalter (die wären zu hoch gewesen), sondern ganz normale Mikroschalter. Die haben nur einen ganz geringen Hub.
      Bei den Bots wirkt sich das jetzt so aus: Nach vorne drehen => Endlagenschalter löst aus => Bewegung geht noch um 1mm weiter => Mechanische Begrenzung durch den Endlagenschalter => Lifterarm federt etwas zurück => Endlagenschalter offen => Erneut Strom auf den Liftermotor => usw.
      Heißt: Wenn der Kreuzknüppel für die Waffe an der Fernsteuerung vorne oder hinten bleibt, dann "rattelt" der Lifterarm ständig vor sich hin. Das tut in der Seele weh, wenn man an das arme Getriebe denkt....
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    • Dann war Samstag das Sommerfest.

      Ich hatte Unterstützung von zwei netten Jungs erhalten, die bezüglich den Umgang mit der Fernsteuerung und vor allem den Sicherheitshinweisen sehr gelehrig waren. (Danke an Marco und Jonas für die Unterstützung!)

      Tja, das Thema "Sicherheit" war ja ein spezielles Kapitel. Vom fahrenden Publikum her hatte ich mit Teenagern zwischen 12 und 16 gerechnet. Die Interessenten fanden sich aber vorwiegend in der Altersgruppe zwischen 9 und 12.
      Ich mußte da stellenweise wirklich einen Ton wie "Ausbilder Schmitt" an den Tag lagen, damit nicht ständig die Kinderhände nach den Bots griffelten.
      Die beiden Spinnermotoren sind zwar nicht gerade die stärksten Varianten, aber es tut doch weh, wenn man da reingreift.
      Mit herumfliegenden Teilen war ich relativ entspannt. Die Gehäuse sind massiv, da springt nichts weg. Ich bin mit dem Spinner testweise zuvor ein paarmal in die Bots gekracht, da löst sich nichts. Die Seitenwände der Arena sind nicht aus Polycarbonat, sondern stammen von unserer früheren Duschkabine, also Acryl. Nicht schlagfest. Aber auch wenn der Spinner mit Gewalt und rotierender Waffe gegen die Seitenwand kracht, passiert nichts. Habe ich natürlich vorher ausprobiert.

      Einen Deckel für die Arena hatte ich leider nicht mehr geschafft anzufertigen. Aber das wird bis zum nächten Mal auf alle Fälle geändert.

      Hier dann mal ein paar Fotos von der Veranstaltung:


      In dem Pavillon von 3 x 6m hatte ich mir im hinteren Teil eine Demo mit den größeren Maschinen eingerichtet. Ganz hinten ist die "Service-Abteilung", hier wurden die Bots auch geladen.


      Am meisten Eindruck hatte Thor hinterlassen. Den habe ich in der Halle von der benachbarten Feuerwehr auch ein paarmal fahren lassen und den Hammer ausgelöst. Hat bleibende Eindrücke hinterlassen. *g*


      Hier dann die typischen Teilnehmer:


      Zu erkennen: Die Arenaaufteilung ist ja identisch zur GRA-Arena. Allerdings hatte ich an den "offenen" Enden zusätzliche Begrenzungen angebracht. In der Mitte ist frei, hier war dann der Puck einzuschieben (= Tor).

      Den Puck hätte ich fast vergessen gehabt. Bin dann Mittags noch mal schnell heim und habe aus 50er POM (schwarz eingefärbt) einen Puck abgedreht. Kleine Phase dran, in der Hoffnung, dass das für eine reibungslose Schieberei reicht, und dann ab zum Turnier...



      Bei den Fernsteuerungen hatte ich drei 2.4GHz und ein 40MHz dabei. Mit der 40MHz hatte ich dann etwas Bauchweh bekommen. Denn manche Kidswaren so mit dem Bot "verschmolzen", dass galant bei jedem Richtungswechsel der ganze Körper des Fahrers mitgegangen ist. Eine lange Antenne der 40MHz-Funke kann da schnell mal in einem anderne Auge landen. Werde also verstärkt darauf achten, dass zukünftig nur noch kurze Antennen zum Einsatz kommen.



      Simon (oben im Bild mit dem orangen Shirt) hatte sich meine Kamera ausgeliehen und ein paar Aktion-Fotos gemacht. Und das sehr gut! Unter anderem ist diese beeindruckende Aufnahme entstanden. Als Außenstehender muss es einem da doch eiskalt den Rücken runterlaufen.... *g*



      Einen Preis für den besten Roboteer gab's natürlich auch. Ein Pokal mit Gummibärchen gefüllt. Ihr seht übrigens richtig: Oben am Rand von dem Pokal habe ich die Einzelteile von zwei Servos angeklebt....

      Die Turniermodalitäten waren ganz einfach:
      - Übungsfahren (Banden von den Hockey-Spielfeldbegrenzungen montiert)
      - Hockey: nur zum Spaß. Die Mannschaft, die als Erstes den Puck mit drei Toren versenkt, hat gewonnen. Preis: keiner
      - Turnier: Ohne Bandenbegrenzungen. Drei Bots gehen rein, ich vergeben dann die Punkte mit 1 - 2 -3 (so wie wir das bei uns auch immer machen)

      Von der Anzahl der Kämpfe und den Punkten war das natürlich Kraut und Rüben. Ich habe dann die gewertet, die sehr oft gekämpft haben. Von denen wurde dann jeweils der Mittelwert zwischen den erreichten Punkten und den maximal zu erreichenden Punkten berechnet.




      Die Einteilung der 3er-Gruppen war stellenweise etwas chaotisch. (Sorry, ich kann mit Kindern nicht besonders gut umgehen und wenn plötzlich fünf Kinder gleichzeitig schreien, dass sie mit Rockey 4 fahren wollen, sind die Nerven etwas angespannt...). Nächstes Jahr wird das im Prinzip wie bei uns mit dem Battle-Board gemacht.

      Mein Eindruck ist, dass die Bots beim Sommerfest ganz gut angekommen sind. Sollte nach vorläufiger Meinung der Veranstalter auch nächstes Jahr im Sommerfest wieder mit dabei sein. Bezüglich dem Arenadach werde ich dran bleiben, damit hier die Sicherheit etwas verbessert wird.
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    • Hehe, freut mich das alles dennoch so gut geklappt hat. Dein arrangement ist echt vorbildlich! :)

      Schade nur das die Ziel-Altersklasse etwas verfehlt wurde... :/
      Wie sah es mit den Eltern der Kids aus? Ist da nicht so ein wenig Interesse hängen geblieben?


      Zu deinen Hebern: Ich bleibe da lieber bei der Servo-Elektronik. Die funktionieren absolut tadellos und ohne Macken. Und das beste, du kannst die Endpositionen des Heberarms, sowie den Ausschlag direkt an der Funke einstellen (vorrausgesetzt natürlich deine Funke kann das).

      Ist bei meinem Dredger echt Gold wert. Du kannst die Schaufel ohne Probleme auf Bodenniveau einstellen. Ist der Heberarm etwas verrutscht oder verbogen, trimmst du ebend nach und fertig. :)




      Gruß
    • Wie sah es mit den Eltern der Kids aus? Ist da nicht so ein wenig Interesse hängen geblieben?

      Leider nein. :(

      (Nebenan war für die Kleineren ja noch eine Hüpfburg und eine Rollenrutsche aufgebaut. Ich hab nur mal über die Bemerkung einer Mutter lachen müssen, als sie sagte, dass die Hüpfburg für ihren Sohn durch die Bots jetzt absolut uninteressant geworden ist....)
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    • "In 5-8 Jahren erinnern die sich an den Tag zurück und fangen halt dann an Bots zu bauen"

      Heheh genau. Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich kann nach den Ferien mal einen Flyer in unserer Berufschule aufhängen. Öh hat jemand einen Flyer?
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Original von IBF
      Original von Sakura13
      Hmm könnte sowas mal bauen da ich ja Mediengestalter bin wenn ihr wollt

      Gerne, einen Update vom bestehenden Flyer kannst Du gerne mal machen. Die beiden bestehenden Vorlagen (Vor- und Rückseite) maile ich Euch (Krümmel / Sakura13) zu.


      Um's abzukürzen habe ich die bestehenden Flyer (jeweils Vorder- und Rückseite) in unsere "Worum geht es hier?" gelegt.

      Flyer 2005 Vorderseite
      Flyer 2005 Rückseite

      @Sakura13: Wenn Du uns was erstellst, dann hätte ich gerne die "Source" von dem File, um ggf. dann kleinere redaktionelle Änderungen vornehmen zu können.
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