Holzmaster III

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    • Ich habe Holzmaster fertig. Ich habe ein schweres Relais aus einer Autowinde eingebaut. Des Weiteren den dritten Akkupack. Ich fahre somit mit LifePo M1 Zellen in 4S3P. Die brauche ich auch, damit der Anlassermotor überhaupt läuft. Mit nur zwei Akkupacks bricht die Spannung soweit zusammen, dass das Relais anfängt zu flackern :( . Ich befürchte, dass wenn die Motoren nun richtig Strom ziehen, der Hammerantrieb nicht mehr genügend Strom bekommt. die Akkus sind da überlastet.

      Derzeit bin ich zudem um ca. 50gramm zu schwer. Kann ich irgendwie noch absprecken. Aber leider habe ich dadurch immer noch kein Gewicht für eine Bodenplatte übrig.

      Ich werde für Antwerpen die Lösung drin lassen, aber wohl doch nochmals einen anderen Hammerantrieb einbauen. Sonst werde ich mir innerhalb kürzester Zeit die Akkus kaputtmachen und ich habe dann auch Gewicht für eine Bodenplatte übrig.

      Der Anlassermotor möchte übrigens nach Datenblatt ca. 300 Ampere Anlaufstrom haben. In Theorie (idealisiert) pumpe ich somit knapp 4 kW in den Motor. Ohne Panzerung springt der komplette bot durch die Fliehkräfte, wenn der Hammer schwingt.

      Gruß Dirk
      ....ein Event muss her
    • Zunächst mal Glückwunsch, dass der Bot sozusagen "Just in Time" für Antwerp-Expo fertiggeworden ist. ;)

      Ich habe ein schweres Relais aus einer Autowinde eingebaut.

      Ja Dirk, da kriegste von mir noch eine elektronische Lösung. Sorry, bin leider mit anderen "Entwicklungen" hinten dran (Rene's Antarena-Elektronik; Uwe's Fahrtregler4_3; Terminx Ant-Fahrtregler für 12V; Andreas Waffensoftware ohne Bremse;...)

      Der Anlassermotor möchte übrigens nach Datenblatt ca. 300 Ampere Anlaufstrom haben.

      8o *schluck*
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Der Anlassermotor möchte übrigens nach Datenblatt ca. 300 Ampere Anlaufstrom haben

      ist nicht ganz richtig...
      - anlaufstrom (stall) ist ca. 820A
      - strom bei max. leistungsabgabe ist ca. 300A
      in dem betriebspunkt bist du aber recht schnell, da der motor soviel drehmoment erzeugt, dass er nicht lange abgewürgt wird.

      die Akkus sind da überlastet
      nö, sind sie nicht.
      für 1-2s dürfen die locker bis auf 2V (1,8V) pro zelle runter
      bei 4s hast du also eine zellenspannung von ca 7-8V.
      was an deiner verkabelung (stecker, kabel, RL usw) noch abfällt, ist eine ganz andere sache...

      [SIZE=1]pssst... hab ich dir das vorher gesagt, oder hab ich dir das vorher gesagt? *grins* [/SIZE]

      nebenbei:
      bei deiner verkabelung werden eh nicht mehr als 200-250A durch den motor fliessen (die spannungsabfälle begrenzen den strom recht wirksam).

      - die frage ist, WO ist das relais angeklemmt? sollte möglichst direkt am minuspol des akkupacks und direkt hinter dem RL angeklemmt sein.

      - versuch die leitungs und kontaktwiderstände zum relais so gering wie möglich zu halten. --> dickere und kürzere kabel!

      - was für einen RC-schalter verwendest du? kann der das relais sauber treiben?

      können wir ja morgen beim bierchen nochmal bequatschen.
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • 300A? Da wird es sogar mit 16²mm schon eng. Gerade bei diesen kleinen Spannungen. Zur Not leg noch eine zweite Leitung parallel dazu. Hilf dir zwar nicht beim Gewicht aber bei den Verlusten. Miss doch mal die Spannung direckt am Motor (messleitung nach außen führen). Ich denke das die Spannung deutlich unter der Akkuspannung sein wird. Wie UnskilledWorker schon gesagt hat, das Problem werden garantiert die Leitungen sein.
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Wie UnskilledWorker schon gesagt hat, das Problem werden garantiert die Leitungen sein.

      Ich hätte eher auf die Klemmstellen getippt. Da sind oft nur kleine Querschnitte, wo der Draht geklemmt wird. Ok, ist in der Länge nicht viel, aber ein richtiges "Nadelöhr".

      (Bei der Normprüfung für elektronische Schalter (EN60669-2-1) ist es übrigens vorgeschrieben, dass der angegebene Nennstrom mit dem Faktor 1.45 für eine gewisse Zeit fließen muss. Und zwar über die Klemmstellen. Die werden dann heiß. Als Abhilfe darf man bei den Prüfungen dann eine Leitung (=1.5qmm) mit einem Meter Länge anklemmen, damit die Hitze ein bißchen wegfließen kann)
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    • Ich verwende Silikonkabel mit ca. 10 mm²..... Mehr wird sowohl schwer als auch schwer.....

      Derzeit bin ich bei einem Gewicht von 13,7 kg und somit 100gramm zu schwer! Ich kann nur noch einen Schlagdorn abschrauben um das Gewicht zu bekommen, sonst geht gar nix. Und eine Bodenplatte habe ich auch noch nicht.....

      Auch dieser Antrieb wird also wieder rausfliegen müssen. Nun ja ist halt so
      ....ein Event muss her
    • Auch dieser Antrieb wird also wieder rausfliegen müssen. Nun ja ist halt so


      Ist wohl eine Eigenart von Hammerbots... ;) Sachen mühsam einbauen, testen, die Untauglichkeit feststellen und die nächste Idee verwirklichen... *seufz* X(


      10mm² ist schon recht knapp. Verwende diesen Querschnitt zum Teil schon bei meinen Maschinchen (Glaube sogar schon bei meinem Hammermotor *gradnichtsicherist*) :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Replikator ()

    • Macht euch wegen dem Drahtquerschnitt nicht zuviele Gedanken. Natürlich begrenzt der Widerstand den Strom. Aber die Kontaktstellen sind viel gravierender. Und eine Überhitzung erfolgt in der kurzen Zeit auch nicht, so dass euch die Isolierung vom Kupfer schmilzt. ;)

      Faustformel für eine gesunden Drahtquerschnitt bei Dauerlast ist: pro Quadratmillimeter sind ca. 10A zulässig. (Darum darf in der Hausinstallation auch ein 1.5qm verlegt werden, bei dem dann als Leitungsschutzschalter ein B16 mit 16A-Charakteristik dahintersteckt. Und der Automat löst auch erst nach ca. 1 Stunde aus, wenn die 16A dauerhaft überschritten werden.

      Also: keine Panik wg. dem Drahtquerschnitt.
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    • Nachdem Holzmaster III beim letzten MMM (bei dem ich dabei war) sich praktisch selbst zerstört hat ist Holzmaster III nicht mehr existent.

      Ich musst also für Antwerpen schnell mal was basteln:
      Holzmaster reloaded, siehe Bild.

      In Antwerpen hat sich aber gezeigt, dass der Trommelspinner so noch nicht funktioniert und der Fahrantrieb bescheiden ist. Also:
      Holzmaster reloded II im Bau. Wird hoffentlich am heutigen Abend fertig.
      ....ein Event muss her
    • Ich habe etwas fahrfertiges hinbekommen. Das komplette Gehäuse ist aus Buche Multiplex (hatte davon halt Reststücke im Keller umliegen). Die Räder sind von BIG-Ant und somit gut 10 Jahre alt :D. Naja alles halt häßlich wie die Nacht. Für Bilder hatte ich gestern um 22.00 Uhr keine Lust mehr. Ihr werdet es ja sehen.
      ....ein Event muss her
    • Ich versuche gerade Holzmaster III wieder aufzubauen. Läuft etwas zäh, mit Rückschlägen beim Hammerantrieb. Die erste Stufe ist ein Stirnradgetriebe in Modul 1, danach kommen zwei Kettenstufen. Die Gesamtuntersetzung ist ca. 1:30. Als Hammerantrieb nehme ich erstmal einen Viper 900 (dreht etwas schneller als ein Speed 900). Zukünftige u.U auch testweise mal ein Brushless. Holzmaster soll wieder so aussehen:

      ....ein Event muss her
    • Die Abschaltung erfolgt über die Holz-Steuerscheiben :D und zwei Mikroschalter, die Reiners Regler detektiert, der steuert ein Relaisblock an. Den Motor direkt an Reiners Regler hängen möchte ich nicht.

      Ich habe mir noch von cti ein elektronisches Endabschaltmodul gekauft, um auch mal einen brushless Motor auszuprobieren. Das Modul wird zwischen Empfänger und dem ESC gesteckt und steuert die Signale zum ESC.
      ....ein Event muss her
    • Ah, ok. Ich bin ja wie du weisst Miktroschalter-Gegner. :P
      Ich teste bei meinem BL-Hammergetriebe noch etwas anderes. Eine Platine zwischen Empfänger und ESC. Diese limitiert die Empf-Signale auf eine bestimmte Zeit und setzt den Ausgang wieder auf Neutral, auch wenn der Sender noch High oder Low sendet. :)

      In klein Funzt das super! Nur wenn da ein dicker ESC mit Motor hinter sitzt... ?(
    • bat_boy schrieb:

      Den Motor direkt an Reiners Regler hängen möchte ich nicht.
      Och.... trau Dich... ;) . Damit würde durch das Kurzschließen der Motoren der Hammer ziemlich sportlich anhalten.

      bat_boy schrieb:

      Das Modul wird zwischen Empfänger und dem ESC gesteckt und steuert die Signale zum ESC.
      Dieses Modul musste ich mir auch für das Make-Raptor-Projekt kaufen. Hat den Nachteil, dass bei einem schließenden Endschalter das Empfängersignal auf 1.5ms gepresst wird. Aber das dauert natürlich, bis der ESC die "geänderten Vorgaben" registriert und den Motor langsam herunterfährt.
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    • (... das Absenden des o.g. Beitrags hatte etwas gedauert, Replikator war da schneller... ;) )

      Replikator schrieb:

      Diese limitiert die Empf-Signale auf eine bestimmte Zeit und setzt den Ausgang wieder auf Neutral, auch wenn der Sender noch High oder Low sendet.
      Ja, so macht das mein "gekauftes" Modul auch. Darf natürlich nur in einer Richtung das Signal auf 1.5ms herunter- bzw. heraufdrehen. Sobald die Gegenrichtung vom Empfänger eintrifft, muss das Signal wieder unverändert durchgelassen warden. Sonst könnte man nie die Endlage des Hammers wieder verlassen.
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