Holzmaster III

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    • Die Axt von Kashei hat mir einen Schnitt durch meinen 6mm Makrolondeckel gemacht. Die Axt hat dabei genau das Makrolon im Bereich des Rahmens getroffen, so dass die Energie der Axt richtig wirken konnte.

      Holzmaster III hat ein zweistufiges Getriebe
      erste Stufe 1:5 (Zahnräder Modul 1)
      zweite Stufe 1:2,25 (3/8 Zoll Kette)
      Gesamt: 1:11,25
      Der Bosch Motor macht nominal ca. 3450 U/min und damit der Schlagarm ca. 307 U/min. Der komplette Arm wiegt ca. 1 kg und ist ca. 35cm Lang.

      Ich werde aber auch wie Kashei auf einen Speed 900 bzw. Viper 900 umsatteln. Das Getriebe wird dann aber dreistufig sein müssen.

      Die Planetenradträger eines normalen Akkuschraubergetriebes halten die auftretenden "Schlag" Kräfte nicht auf dauer aus. Die Stege des Planetenradträgers müssten durch eine Ankerplatte zusätzlich abgestützt werden. Ich würde auf ein Stirnradgetriebe setzten.

      Der Pollin 700er sollte für einen Raptor ausreichen um einen ordentlichen Hammer bauen zu können.

      Gruß Dirk
      ....ein Event muss her
    • Ich kann zwar noch nichts wesentlich neues vermelden, will aber meine Idee zum neuen Getriebe kundtun.

      Ich bin auf der Suche nach einem neuen Getriebe auf ein Planetengetriebe aus einer Fahrradnabe (3-Gangschaltung) gestoßen. Heiko hatte da mal eine Bemerkung zu gemacht, an die ich mich kürzlich erinnerte.

      Mit einem schaltbaren Planetengetriebe könnte die Hammer / Heber konstruktion vielleicht doch noch gelingen. Die Untersetzung für den Hammer ist zu lang, um noch genügend Kraft im Schlagarm zu haben um einen Gegner anzuheben. WEnn ich es aber schaffe hier ein schaltbares Getriebe hinzubekommen (am besten nur zwei Schaltstufen), so könnte der zweite Gang für den Hammer und der erste Gang für den Heber u.U. funktionieren. Ich habe bei ebay eine alte Nabe für 1 Euro geschossen, so dass ich damit mal rumspielen kann.

      Gruß Dirk
      ....ein Event muss her
    • Hehe, fand die Idee beim letzten Event schon so genial!

      Ich fordere genauste Informationen über deine Versuche/Experimente! :)

      Wär echt Klasse wenn das klappen würde!





      Eine Alternative wären jetzt vlt. zwei Getriebe zu verwenden. Z.B eines mit einer kleinen Untersetzung für den Weg nach vorne- und eines mit einer großen Untersetztung für den Weg nach hinten.

      Hieße natürlich 2x Getriebe und evt. 2x Motor, also sehr schwer und hoher Platzbedarf, aber Theoretisch... ;)



      Gruß
    • Hi,

      nach dem ich in Holzmaster III einen neuen Waffenmotor eingebaut habe (ist ein Lüftermotor aus der Klimaanlage eines BMW) musste ich feststellen, der taugt nix. Der Arm ist langsam und kraftlos.

      Heiko hat mir nun einen Anlassermotor aus einem Motorrad gegeben. Das Ding hat ein Planetengetriebe angeflanscht so dass ich von der Abgangswelle direkt auf die Kettenuntersetzung gehen könnte. So und nun mein Problem:

      Der Motor möchte gerne mal bis zu 300 Ampere Anlaufstrom haben. Als Akkupack werde ich LiFePo M1 Zellen nehmen 4S3P (bislang nur 4S2P). Somit wäre die Stromquelle Ok. Aber wie den Motor schalten? Derzeit habe ich umgebaute 100 Ampere Relais als Wechselschaltung eingebaut. Ich habe aber Sorge, dass die Dinger mir im ungünstigsten Fall festkleben und der Motor nicht abschaltet.

      Also wäre eine geschaltete H-Brücke mit Mosfets am besten. Heiko könnte mir da sicher helfen, ist aber arbeitstechnisch über Limit (wie immer, gell Heiko :rolleyes: ). Hat einer eine Idee was man da machen kann? Wäre es u.U. möglich einen Modellbauregler mit Mosfets zu pimpen um den kurzzeitigen Spitzenstrom auszuhalten? Problem sicherlich, dass ich mit 4 Zellen fahren will. Zur Not gehe ich auch auf 3 Zellen zurück.

      Ein weiteres Problem wäre die endabschaltung. Aktuell über Reiners Regler gelöst. Mit einer separaten H-Brücke wird das wohl nicht mehr gehen. Außer man könnte von Reiners Regler die beiden Schaltkanäle zur Ansteuerung einer H-Brücke verwenden (müsste Reiner wohl etwas zu sagen....)

      Bin für jede Hilfestellung dankbar.

      Ansonsten würde ich wohl (oder übel) auf einen 900er Antrieb umsatteln. Was aber eine 3te Getriebestufe bedeutet...... .
      ....ein Event muss her
    • Ein Aufbau von einer separaten „großen“ H-Brücke für den fetten Waffenmotor mit der Ansteuerung durch den Fahrtregler3_1 (ich glaube, das ist die Version, die bei Holzmaster eingesetzt ist?) ist natürlich möglich. Aber dann muss von dem Fahrtregler mit fünf separaten Drähten diese zusätzliche Baugruppe angesteuert werden. Ebenso müssten die vorhandenen MOSFETs auf dem Fahrtregler vom Waffenausgang über Widerstande (Gates auf GND legen) deaktiviert werden. Gerade dieser Drahtverhau ist also ein „Gefrickel“, das ich so sehr hasse.

      Eher tendiere ich zu der Lösung, eine separate Leistungsendstufe mit eigenem Controller zu entwickeln, wo dann alles „aufgeräumt“ ist und die Fehlermöglichkeit bei der Inbetriebnahme oder dem Kampf reduziert wird. Die „Power-H-Brücke“ bekäme somit einen eigenen Microcontroller mit eigenem Failsafe, Stromanschluss und Absicherung. (Wobei ich derzeit keine Ahnung habe, wie man einen Motor mit 200A Anlaufstrom absichern soll.)

      Zu klären wäre ein Punkt: Failsafe

      Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, gibt es ein Problem mit der Spektrum DX5e bei der Verwendung von den Orange-Empfängern. Am linken Kreuzknüppel haben in Vorwärts/Rückwärts-Richtung die Flugzeug-Schinder ihr Gas. Bei Funkausfall geht der Empfänger auf die minimalst mögliche Stellung, er tut also so, als ob der Kreuzknüppel ganz zum Fahrer „gezogen“ würde. Das entspricht bei uns aber der Auslösung der Waffe. Somit ist der Thro-Ausgang des Orange-Empfängers für den Waffenkanal unbrauchbar.

      Ich habe hier bei den neueren Fahrtreglern eine Lösung in die Software integriert und als doppelte Sicherung die Funke umgebaut.
      1)
      Softwarelösung:
      Der Waffenkanal ist sowohl durch den eigenen Failsafe als auch zusätzlich über die Failsafes der Antriebsmotoreingänge abgesichert. Heißt: Nur wenn das Funksignal für beide Antriebsmotore vorhanden ist, dann darf auch der Waffenkanal aktiv sein. Dieses Feature ist bei den neueren Fahrtreglern der Serie 4 integriert. (Weiß zwar von den Anwendern niemand, aber es arbeitet im Hintergrund und tut seine Dienste... *zwinker*)
      2)
      Umbau Funke:
      Ich empfehle jedem, der nicht bei 3 vor mir geflüchtet ist, den Umbau der DX5e. Und zwar werden die Potis vom linken Kreuzknüppel miteinander getauscht. Dann wirkt die üblicherweise verwendete Bewegung „vorwärts/rückwärts“ nicht mehr auf den Thro-Ausgang, sondern auf ALE. Und da ist bei Funkausfall das ganz normale „Neutralstellungs-Signal“ vorhanden oder das Signal wird abgeschaltet.

      Worauf ich jetzt hinauswill: Mit der separaten Power-H-Brücke habe ich keinen Zugriff mehr auf die Empfängersignale der Antriebsmotoren.
      Es gibt bei den Software-Leuten eine Möglichkeit, dies zu bereinigen. Läuft unter dem Stichwort „Heartbeat“. Der Fahrtregler hat einen Anschluss, auf dem ständig zyklisch ein Signal versendet wird. Wenn der Failsafe bei den Antriebsmotoren zuschlägt, dann wird dieses Signal abgeschaltet. Mit diesem Signal könnte ich dann die Power-H-Brücke versorgen bzw. abschalten.
      (Unter Insidern spricht man hier von der sogenannten „Holzmichel-Schaltung“. => Er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch,...)

      Aaaaaber: Wenn ich vom bestehenden Fahrtregler wieder eine Leitung für den Heartbeat zur Power-H-Brücke ziehen muss, dann habe ich wieder dieses gehasste Draht-Gefrickel.
      @Bat_Boy: Bei einer separaten Power-H-Brücke müßtest Du also sicherstellen, dass an dem Waffenausgang des Empfängers bei Funkausfall das Signal entweder ausbleibt oder auf 1.5ms geht. Also die DX5e umbauen... *zwinker* => Du kannst sie mir auch zuschicken, dann versuche ich mein Glück an Deiner Funke.

      Jetzt zu zwei Problemen, die vorab geklärt werden müssen.

      Nach meiner Einschätzung muss ich für die H-Brücke 9 MOSFETs unterbringen. (Ein betriebswarmer IRL1004 hat statt den angegebenen 120A Maximalstrom nur noch 70A Strombelastbarkeit). Also brauche ich für die geforderten 200A drei Stück. Und das in jedem Zweig der H-Brücke.
      Das ergibt dann nach meiner Abschätzung ein Baugruppe in der Größe von 70 x 50 x 35. Ist dafür in Holzmaster3 noch Platz?
      Zu Not können wir auch den Fahrtregler3_1 gegen einen Fahrtregler4_1 austauschen. Der hat dann nur noch die beiden Fahrkanäle und ist kleiner, vor allem in der Höhe.

      Nächstes Problem: Zeit
      Ich entwickle gerne neue Baugruppen für die Roboteer-Szene. Allerdings habe ich derzeit noch den Fahrtregler4_3 für Uwe (Team Hellfire) in Arbeit. Das Layout ist fertig und muss nur noch bestückt werden. Aber die Software muss noch geschrieben werden. Nachdem es ein neuer Controllertyp ist, werde ich da wohl noch etwas „herumbeissen“, bis die Software zufriedenstellend funktioniert.
      Heisst: Ich kann erst in ein paar Wochen mit dem Projekt für die Power-H-Brücke beginnen. Bis zum Antwerpen-Event im Mai wird das garantiert nichts.

      Soweit mal meine Gedanken und mein Angebot zu der Sache. Bei Verständnisschwierigkeiten bitte einfach fragen.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Hi Reiner, danke für die Rückmeldung.

      Das mit dem Failsafe verstehe ich. Allerdings verwende ich nicht die dx5e und den orange Empfänger für Holzmaster sondern die dx6 mit dem BR6000 oder die 388s mit dem frsky modul. Dort kann ich für jeden kanal den Failsafe festlegen. Wäre also nicht notwendig einen Failsafe auf der H-Brücke zu implementieren.

      Weiterer Gedanke: Der Motor möchte einen sehr kurzfristigen Anlaufstrom von bis zu 300 Ampere haben. Von einer Dauerlast ist hier nicht auszugehen. Der Motor läuft pro Schlag nicht mal eine halbe Sekunde. Der IRL1004 ist mit 120 Ampere Dauerstrom (bei 25°) angegeben. Ich denke, das dieses nicht der Bezugsfall ist. Die mögliche Peak/Puls Belastung des IRL1004 (Idm)ist deutlich höher (natürlich abhängig von der Pulsfrequenz und der Pulsdauer). Mit zwei Fets pro Zweig wäre es wohl möglich den Motor zu schalten.

      Das du bis Antwerpen dazu keine Zeit hast, ist mir klar und das erwarte ich auch überhaupt nicht. Noch nicht einmal, dass du überhaupt das was für mich bauen willst. Ich versuche hier ja zunächst einmal ein Brainstorming zu machen.

      Wichtig bzw. relevant wird halt sein, dass die Rückmeldung der Endlagenschalter zur Abschaltung des Motors nutzen kann.

      Der Motor ist im Übrigen schon Eingebaut (passt sehr knapp). Möglicherweise werde ich mir derzeit damti behelfen, dass ich die beiden Trennrelais ertüchtige. Ich will versuchen, die Kontaktfläche zu vergrößern, indem ich die Kontakte abflache. Sie haben aktuell eine Konkaveform. Dadurch ist die eigentliche Kontaktfläche sehr klein. Ich werde die Kontakte mit einer Diamantfeile "planen" so dass sie geschlossen möglichst eben aufeinander liegen.

      frage: In wie weit kann eine Kuperpaste das "Festbrennen" verhindern?

      Gruß Dirk

      hmm zwei fets pro Zweig sind wohl knapp, wären da die irl1404 u.U. besser?
      ....ein Event muss her
    • kupferpaste... tiberius-prinzip??? :D

      ich würde die finger von den kontaktoberflächen lassen, die sind normalerweise beschichtet um ein festbrennen zu verhindern.
      abfeilen heisst die beschichtung zerstören (wenn die überhaupt noch existiert...), ohne beschichtung brennen die kontaktoberflächen recht schnell weg

      wenn du kupferpaste ausprobierst, müssen die oberflächen RAU sein!!!

      nur mal so angemerkt: die kontaktflächen der 100A-albright relais haben ein pyramidenmuster, höhe der pyramiden ca. 0.5mm wenn ich mich recht erinnere (ist ca. 10 jahre her, dass ich mit den dingern gearbeitet habe)

      sinnvoller wären ausblas-magnete neben den kontakten, die den lichtbogen wegdrücken (haben z.b. die grösseren albright-relais)

      zur h-brücke:
      - mindestens 3 FETS pro quadrant 4 wären besser,
      - 45-50V-FETS
      - ungetaktete brücke
      - lass die endschalter weg und nimm eine impulssteuerung (einstellbar 100ms bis 250ms) das prinzip verwendet kashei auch
      - strombegrenzung: unnötig, bei den strömen begrenzt sich das system über die übergangs und leitungswiderstände selber auf ca 200A
      8) 8) 8)
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • - ungetaktete brücke
      - lass die endschalter weg und nimm eine impulssteuerung (einstellbar 100ms bis 250ms) das prinzip verwendet kashei auch

      Hm,... da muss ich jetzt mal nachfragen, weil ich das nicht verstehe.

      Meine H-Brücken für die Waffen (Fahrtregler3_1 und Fahrtregler4_1) sind zwar nicht mit einem PWM beaufschlagbar, aber das Ein- bzw. Ausschalten ist bisher sehr wohl "gepulst" gemacht worden.

      Einschalten:
      Statt die satten Amperes einfach draufzuknallen, werden ein paar Pulse über die Low-Side der FETs gemacht, bevor es dann zur Sache geht. Die Länge der Pulse bzw. Pause weis ich jetzt nicht auswändig. Ist auch nicht mit Timern fixiert, sondern läuft über Zeitschleifen. Sie wurden damals empirisch ermittelt, und zwar so, dass die Lichtbogen in den Motoren etwas "sozialer" ausgesehen haben. Ich schätze mal, dass es Pulse/Pause um je 1 bis 2ms sind.
      Beim Fahrtregler4_1 kann man die Anzahl der Startpulse per Parameter festlegen.

      Ausschalten bzw. Bremsen:
      Nach dem Abschalten bzw. Ansprechen der Endlagenschalter wird die Brücke auf der High-Side geöffnet. Nach einer sehr kurzen Pause (Ausräumzeiten der FETs) wird die zweite Low-Side aktiviert. Somit wird der Motor kurzgeschlossen und bremst ab.
      Um die Kurzschlussströme zu begrenzen, erfolgt der Bremsvorgang über eine Stotterbremse. Die Anzahl der Pulse und die Länge der Bremspulse kann über Parameter im PC-Programm festgelegt und dann zum Fahrtregler heruntergeladen werden.

      Pulsauslösungen:
      Es gibt bereits die Möglichkeit, die Waffe nur für einen kurzen Puls auszulösen. Das habe ich einprogrammiert, um z.B. den Waffenarm nicht ständig ausgelöst zu haben, wenn z.B. der Endlagenschalter defekt sein sollte. Ist uns (manche erinnern sich) bei einem Theaterbot passiert. Der Schlagarm bzw. das Getriebe blockierte und an der Funke war die Waffe ständig auf "Ein". Der Klügere gibt nach, und das war in diesem Fall die verzinnte Leiterbahn auf dem Fahrtregler.
      Die Zeiten für die Pulsauslösung sind in Schritten von 100ms per Parameter einstellbar (siehe Programm "IBF-GRA-Tools"). Egal wie lange man auf der Fernbedienung die Waffe auslöst, die Auslösezeit bleibt immer gleich. Sie ist im PC-Programm festzulegen und dann per Download dem Fahrtregler mitzuteilen.
      Angedacht war noch eine zweite, etwas kürzere Parametrierungszeit, um beim Auslösen eines Pneumatik-Flipup-Systems das Gas zu sparen. Dazu ist, laut damaligen Tests mit der Waffenelektronik für Tsunami1, eine Zeit von 30 bis 50ms einzustellen. Je nach noch vorhandener Füllmenge der Gasflasche. Und zwar sehr präzise. Es ist ein Unterschied, ob der Puls 32ms oder 35ms lang ist. Diese 3ms können darüber entscheiden, ob sich der Bot von der Rückenlage wieder aufrichtet, oder einen Salto schlägt und dann wieder auf dem Rücken zum Liegen kommt.

      Ich denke, mit den bisher schon vorhandenen Software-Features lässt sich alles einstellen, was das Hammerschlag-Herz begehrt. ;)

      Das mit dem Failsafe verstehe ich. Allerdings verwende ich nicht die dx5e und den orange Empfänger für Holzmaster sondern die dx6 mit dem BR6000 oder die 388s mit dem frsky modul. Dort kann ich für jeden kanal den Failsafe festlegen. Wäre also nicht notwendig einen Failsafe auf der H-Brücke zu implementieren.

      Ok, dann brauche ich mir darüber schon mal keine Gedanken machen. Die standardmäßige Failsafe-Funktion in der neuen Power-Brücke würde dann vollkommen ausreichen.
      Noch nicht einmal, dass du überhaupt das was für mich bauen willst. Ich versuche hier ja zunächst einmal ein Brainstorming zu machen.

      Natürlich checken wir hier erst mal alles durch, was Du brauchst, ws nötig ist und was von meiner Seite möglich ist. Aber prinzipiell kann ich Dir die Power-Brücke schon entwickeln. Wir wollen unseren Sport ja "vorwärtsbringen".
      hmm zwei fets pro Zweig sind wohl knapp, wären da die irl1404 u.U. besser?

      Das UDS ist beim IRL1004 (meine "Hausmarke") und dem IRL1404 gleich, und zwar mit 40V. Ich kann also weiterhin meine Supressordioden mit 33V verwenden.
      Was mir gefällt: Der IRL1404 hat ein RDS von nur 4mOhm, während der IRL1004 bei ca. 6mOhm liegt. Also im geschalteten Zustand ca. ein Drittel weniger Verlustleistung.
      Pinkompatibel sind die beiden MOSFETs, ich kann Dir da also gerne einen IRL1404 einbauen.
      (Hinweis: Wichtig ist eine satte Ansteuerung der Gates, damit die MOSFETs schön durchschalten können, ohne lange auf das Aufladen der Gatekapazität warten zu müssen. Darum verwende ich normalerweise bei parallelgeschalteten MOSFETs trotzdem für jeden MOSFET einen eigenen Treiberausgang. Ansonsten müßten sich die MOSFETs den verfügbaren Gatestrom redlich aufteilen. Und somit dauert es länger, bis sauber durchgeschaltet ist. ;) )

      So wie Heiko schon richtig geschrieben hat, ist das Modifizieren der Kontaktoberflächen bei Relaiskontakten tödlich. In der Regel ist hier eine hauchdünne Wolframschicht aufgebracht, um den Lichtbogen zu verkraften. Wolfram leitet aber wesentlich schlechter als Kupfer, darum ist die Schicht sehr klein gehalten.

      Es gab mal von Siemens ein Spezialrelais, das hatte einen Doppelkontakt. Ein Kontakt war ein prellarmer Kontakt, der sehr schnell und zuverlässig geschaltet hat. Der verkraftete den Lichtbogen, aber halt nicht auf Dauer die hohen Dauerströme. Der zweite parallelgeschaltete Kontakt (ausgelegt für hohe Ströme) hat bei Auslösung erst ein paar ms später geschlossen und dann die anschließenden "Amperes" geleitet hat.
      Leider war das Relais teurer als der ganze Chinesenschrott, der jetzt erhältlich ist und wurde nach einigen Jahren erfolgreichem Einsatz wieder vom Markt genommen.
      .
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    • da muss ich jetzt mal nachfragen, weil ich das nicht verstehe


      die schlagzeit des hammers liegt irgendwo zwischen 100ms und 250ms.
      also einfach für eine einstellbare zeit von 100ms bis 250ms zwei diagonal liegende quadranten der brücke einschalten.
      KEIN takten im ms-bereich, keine strombegrenzung und vor allem KEIN bremsen!
      das ist ein hammer! gebremst wird durch einschlag in den gegner, boden oder gehäuse, aber keinesfalls über den motor

      also brücke für z.b. 200ms durchschalten, danach alle FETS hochohmig schalten (genauso wie man es mit relais machen würde) die masse des hammerkopfes und des motor-rotors lassen den hammer bis zum einschlag weiterlaufen
      --->>> dafür sorgen, dass die FET's die induzierten spannungsspitzen abkönnen

      dass die Lichtbogen in den Motoren etwas "sozialer" ausgesehen haben

      hier sind wir mal (ganz gegen meine sonstige gewohnheit) UNsozial zu unserer brücke und dem motor (wenn er das nicht abkann, hätte er kein anlasser werden dürfen *grins*)


      EDIT:
      Blasmagnet: watt iss datt denn nu wieder -->
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • Heiko hatte tatsächlich auf eine zeitliche Ansteuerung "Pulsauslösung" der H-brücke angespielt. Also wie lange der Motor laufen soll, egal wie lange ich den Auslöser bedienen würde.

      Bei Kashei funktioniert diese Ansteuerung leider nicht richtig. Beim einstecken des Links schaltete die H-Brücke durch......
      ....ein Event muss her
    • Bei Kashei funktioniert diese Ansteuerung leider nicht richtig. Beim einstecken des Links schaltete die H-Brücke durch......

      Das ist ein guter Hinweis für ein weiteres Feature, das ich schon mal einprogrammieren wollte, aber dann wieder vergessen habe.

      Grundsätzlich löst bei meinen Fahrtreglern alleine durch das Anlegen von Spannung die Waffe oder der Motor nicht aus. Dafür ist gesorgt.
      Aber leider werden die Spektrum-Funken serienmäßig so ausgeliefert, dass der linke Kreuzknüppel keine automatische Mittelstellung (=Rückholfeder) hat. Beim Einstecken des Links in den Bot (Bot unter Spannung setzen) kann der Kreuzknüppel für die Waffe also bereits versehentlich auf "Auslösung" stehen. Nach ein paar Sekunden hat sich dann der Empfänger mit der Funke geeinigt (=verbunden) und der Waffenkanal löst aus.

      Abhilfe, die ich unbedingt noch integrieren will: Nach dem Einschalten muss das Waffensignal erst einmal auf "Neutralstellung" sein, bevor dann der Waffenkanal ausgelöst werden kann. Ein "Kaltstart" ist somit unterbunden.
      Wie gesagt, das gibt es derzeit noch nicht, wird aber dann in den nächsten Softwaregenerationen mit integriert.

      KEIN takten im ms-bereich, keine strombegrenzung und vor allem KEIN bremsen!

      - Das Takten lässt sich per Parameter unterbinden (in der Software bleibt es trotzdem noch vorhanden). wer es nicht will, braucht es nicht benutzen.
      - Strombegrenzung kann ich bei den hohen Strömen ohnehin nicht mehr beherrschen => wird nicht integriert
      - Bremsen: kann ebenfalls per Parameter unterbunden werden. => Bzw.: Per Parameter kann das Bremsen dann freigegeben werden.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Bei meinem Quadrocopter ist das so gemacht, dass die Motoren erst scharfgeschaltet werden müssen, durch 3 Sekunden halten des linken Knüppels nach rechts unten (gas und YAW). Das verhindert ein ungewolltes anlaufen der Motoren.
      Man könnte das auch bei den Fartreglern einprogrammieren. Dann ist das auch egal ob der Kanal auf auslösen steht. Solange nicht scharfgeschaltet wurde bleibt das dingen aus.
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Original von bat_boy
      Bei Kashei funktioniert diese Ansteuerung leider nicht richtig. Beim einstecken des Links schaltete die H-Brücke durch......


      Normalerweise functioniert das ohne probleme und hat das schoen fuhr 2 jahre, nuhr dieses turnier nicht. Fehler konnen immer passieren, das heist nicht das das prinzip nicht richtig ist.
      mfg,
      Leo

      DRG
      Team RCC

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