Leistungsproblem nach Ausbau (Akkuschrauber)

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    • Leistungsproblem nach Ausbau (Akkuschrauber)

      Hab ein kleines Problem mit meinem Antrieb.
      Als der verwendete Akkuschrauber noch am Stück war, schaffte ich es nicht den Motor zum Blockieren zu bringen. Nach dem Ausbau des Motors ist das jedoch kein Problem mehr.
      Als erstes hab ich einfach mal das komplette Innenleben des Akkuschraubers wieder an den Motor gehängt. Vor den Motor ein Relais und den Ein-Schalter mit Tesa fixiert. (Also wirklich billigstes Zusammengeflicke um die Leistung zu Testen) Die Leistung ging etwas rauf, war aber noch immer deutlich zu schwach. Getriebe habe ich so aus dem Akkuschrauber genommen wie es war.

      Momentan sieht es so aus, dass ich erstmal nur eine Seite fertig gemacht habe. Bei einem Gewicht von ca. 3kg kommt dieser eine Motor jedoch nicht mehr weiter.

      Mir gehn grad echt die Ideen aus, was ich falsch gemacht haben könnte. Die Leistung war mal da und aktuell ist alles wie im Orginalzustand aufgebaut.
      (Hab als Vergleich einen zweiten, baugleichen Akkuschrauber)

      Hoffe einer von euch hat noch eine Idee, was ich da machen könnte.

      Akkuschrauber-Daten:

      Nennspannung V=10,8
      Leerlaufdrehzahl 0-400
      Max. Drehmoment harter/weicher Schraubfall Nm=25/7
    • Ich muss da jetzt mal nachfragen:

      hast du die Motor-Getriebeeinheit komplett aus dem Akkuschrauber ausgebaut? Wenn ja, sollte eigentlich alles IO sein.

      hast du die Drehmomentbegrenzung abgebaut? Wenn ja, musst du den Planetenradträger durch Madenschrauben fixieren, da ansonsten kein Drehmoment übertragen werden kann.

      hastest du mal den Motor von dem Getriebe getrennt? Wenn ja, dann kann es passieren, das du beim wieder Anflanschen des Motors nicht im richtigen Zahneingriff bist. Sprich Planetenräder und Motorritzel stehen nicht richtig zu einander, dann dreht der Motor nicht bis kaum.
      ....ein Event muss her
    • Motor und Getriebe haben sich von aleine beim Ausbau getrennt. Aber der Motor scheint sich normal zu drehen.
      Also zumindest blockiert er nicht und scheint sich auch nicht wirklich "abmühen" zu müssen.

      Was mich sehr wunderte ist, dass der Akkuschrauber keine Drehmomentsbegrenzung zu haben scheint. Also das Typische Raddern beim blockieren gibt es nicht.

      Das mit dem Messen muss ich noch ausprobieren.
    • Messungen:

      Akku 10V
      Motor
      mit Fahrtenregler 7,5V
      mit Schrauberelektrik und Relais 6V

      ALso einen Leistungsverlust hatte ich ja erwartet, aber dass der gleich so ausfällt.
      Jedenfalls scheint hier wohl mein Problem zu liegen.
      Also bring ich nun erstmal die erlaubten 12V an den Regler und hoffe, dass das mein Problem löst. Falls nicht meld ich mich einfach nochmal. ;)

      Jedenfalls schon mal danke für die schnelle Hilfe.
    • Auf der Seite konnte ich den Akkuschrauber leider nicht finden. Das Teil wurde laut Baumarkt aus dem Sortiment genommen. Vermutlich wurde deshalb die Geräteinfo von der Seite entfernt.

      Über Google konnte ich leider auch nicht besonders viel in Erfahrung bringen. Das Getriebe ist wohl ein 1-Gang-Planetengetriebe (Über-/Untersetzung hab ich keine Angaben gefunden). Die Drehzahlregulierung erfolgt elektronisch und Laut Anleitung setzt bei höchster Drehmomentstufe (gibt laut Internet 10+1) Die Drehmomentkupplung aus. (Auf niedrigeren Stufen konnte ich sie aber auch nicht auslösen .... )

      Hoffe die Angaben helfen etwas weiter, einem Leien wie mir bringen diese Angaben leider recht wenig. Aber mehr lässt sich leider nur schwer rausfinden. werde aber noch bissle weitersuchen.
    • klingt nach einer normalen mechanischen Drehmomentbegrenzung. Wenn du die Abgangswelle drehst, dreht sich dann der Rotor vom Motor auch? Wenn ja scheint es nicht ein mechanisches Problem zu sein. Außer du hast, wie schon gesagt, eine Fehlstellung in den Zahneingriffen durch falschen zusammenbau.

      Gruß Dirk
      ....ein Event muss her
    • Nett, warum find ich sowas nie im Internet?

      Hab nun den Zusammenbau mit einer 12V Energiequelle gemacht. Die leistung is nun ganz gut. Allerdings muss ich mich nun um andere Akkus kümmern. Bisher hab ich 10x 1,2V 4000mAh in Reihe verwendet. Nach wenigen Sekunden hat der eine Motor die Teile so ausgelutscht, dass der Motor sich nicht mehr dreht. Messwert an den Akkus ist dann bei noch knapp 7,2V.
      Hat da vllt jemand nen guten Tipp?
      Mir wurden Bleigelakkus angeraten. Die sind bekanntlich jedoch nicht grad das leichtesten. Mir bleibt nach ersten Schätzungen noch ca. 1kg

      Edit: Ja, der Rotor dreht sich auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hellfire ()

    • 4000mAh ? Damit fährst du normal locker 30 Minuten, ich würde also pauschal sagen deine Akkus sind Falsch geladen worden oder liegen schon zu lange rum, von welchen Typ sind den die Dinger?

      Eventuell kannst du Sie nochmal Retten wenn du sie mehrere Ladezyklen mal durch laufen lässt!

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von IceMaster ()

    • Wurden eigentlich erst vor kurzem gekauft.
      Sind Ni-MH Akkus der Firma Enrichpower.
      Hatte mich auch sehr gewundert, dass die so runter gehn. Andererseits wundert es mich auch, dass die nach ca. 15 mins auf knapp ueber 13V sind.
      Ich lass se mal nen paar Stunden drin und probiers nochmal.
      Mein Ladegerät ist eigentlich auch nur für 6-8 von denen ausgelegt während ich halt 10 dranklemm.
    • Mein Ladegerät ist eigentlich auch nur für 6-8 von denen ausgelegt während ich halt 10 dranklemm.

      Das wird der Grund sein. Beim Laden geht so ein 10er-Pack locker mal auf 15 bis 16V hoch. Das kann Dein Lader offensichtlich nicht.
      4000mAh ist eine Menge! Ruinier Dir Deine Akkus nicht durch falsches Laden, die sind zu wertvoll dafür.
      .
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    • Nee das wird nicht reichen, du brauchst einen Lader der den Ladezyklos selber durch spielt, soll heißen der Lader Lädt den Akku, entladet in und anschließend lädt er ihn wieder voll, das müsstest du zwei mal machen und dein Akku lebt wieder!

      Dann im Bot ein Bauen, leer fahren wieder Aufladen, ein bauen leer fahren, ca. 3 mal und dann, aber auch erst dann ist er wieder so gut es geht hergestellt und er besteht auch beim Event!

      Besser wären eh NiCd Akkus gewesen die kann man wenigstens auch mal 10Jahre in der Ecke liegen lassen, NiMh sind ziemlich Problematisch, wenn die zulange gelagert wurden, können die auch schon mal neu Hinüber sein, hatte schon mal das Problem mit Conrad Sanyo NiMh, danach bin ich auf NiCd für The Bone umgestiegen, mit denen hatte ich nie Probleme!

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von IceMaster ()

    • Ein Ladegerät für 6-8 Zellen erreicht nicht die Ladeschlussspannung für einen 10 Zellen Akku. Ein Aufteilen in jeweils 5 Zellen ist nicht zu empfehlen, da die Ladeschlussspannung für 6 Zellen zu hoch für 5 Zellen ist. Damit ruinierst du dir die Zellen.

      ich wundere mich immer wieder, das Ihr tief in die Tasche greift, ohne mal hier nachzufragen was sinnvoll ist und wo es billig etwas gibt.

      Bei Zellen immer mal auf die Batt-mann seite schauen. Computerladegeräte gibt es schon ab 20 Euro.......
      ....ein Event muss her
    • Naja, das Ladegerät verwend ich nur, weil ich es eh schon hatte. Für die Ferngesteuerten Autos, die mit max. 9,6V ankamen hat das völlig gereicht.
      Hab grad Provisorisch das ganze in 2x 6V zum laden aufgeteilt. (Hatte noch 2 von den Akkus auf lager)
      Ist zwar etwas umständlich, aber erstmal ausreichend.
      Etwas gutes und billiges kann ich mir ja immer noch besorgen, um das ganze zu vereinfachen ;)