Bohrer und Flexscheibe --- effektiv??

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    • Bohrer und Flexscheibe --- effektiv??

      Hallo,
      ich habe mir eine ganze Weile überlegt,
      wie ich mit meinen relativ geringen Möglichkeiten
      und ausbaufähigem Technikwissen (klingt so als
      könnt ich garnichts xD ) einen zumindest einiger Maßen
      vernünftigen Raptor bauen kann.

      Das Ergebniss war ein rechteckiger Roboter mit großen Rädern, damit er auch auf dem Kopf fahren kann.
      Als Bewaffnung sollen ein Bohrer nach vorne und eine Flexscheibe nach hinten dienen.

      Da ich recht wenig Erfahrung im Roboterbau habe, wollte ich einfach mal wissen, was ihr so von der Idee haltet. Bzw. was für "Richtlinien" wie zB Bohrerart oder Mindestdrehzahl eingehalten werden sollten, damit die Waffen überhaupt effektiv eingesetzt werden können und nicht einfach an der Gegnerpanzerung abprallen.

      Achja, noch ne ganz andere Frage:
      Wie dick sollte in dieser Klasse eigentlich die Panzerung ungefähr sein?

      Schonmal Danke für eure Hilfe
      Hellfire

      *Mal hofft, dass diese Fragen nicht schon
      wo anders geklärt wurden*
    • *Mal hofft, dass diese Fragen nicht schon wo anders geklärt wurden*


      Im Prinzip schon, aber als "Starthilfe" kannste natürlich schon ein paar Antworten kriegen... :D

      Bei "allgemeinen Fragen" am Besten über die Suchfunktion im Forum die betreffenden Beiträge auflisten lassen. Vielleicht ist was dabei.
      Dann gibt's in unserer "database" (Button siehe oben) zwei "gesammelte Werke". Das "Ant-Buch" und das "Anti-Buch". Wir empfehlen beim Raptorbau zunächst mal das Antibuch durchzuschauen. Da kommen dann schon die Ideen.... ;)

      Das Ergebniss war ein rechteckiger Roboter mit großen Rädern, damit er auch auf dem Kopf fahren kann.

      Das ist für den allerersten Bot eine gute Entscheidung, denn damit ersparst Du Dir eine separate Vorrichtung, damit Du den Bot wieder umdrehen kannst, wenn er geflippt worden wäre.

      Als Bewaffnung sollen ein Bohrer nach vorne und eine Flexscheibe nach hinten dienen.

      Zwei aktive Waffen im Raptor sind aus Gewichtsgründen eher schlecht zu realisieren. Für das erste Projekt würde ich nur eine einzige Waffe empfehlen.
      Ein Bohrer ist von der Wirkung her gesehen absolut untauglich. (Mein erster Bot "Rat-Rap" hatte einen Bohrer). Damit Du da beim Gegner ein bißchen Schaden anrichten kannst, muss Du einen ziemlichen "Druck" ausüben (=Vorschub). Gleichzeitig muss der Gegner stillhalten. Ich kann Dir garantieren: Das tut der nicht. :D
      Ein Bohrer hat einen großen Effekt: Wenn der Bot im Pit steht und Besucher kommen, dann ist das ein großer Aha-Effekt, weil ein Bohrer und was man damit vorhat ("vorhätte") jeder Besucher einschätzen kann. Also ist ein Bohrer nur ein reiner Showeffekt.
      Mit der Flexscheibe kämst Du der Sache schon näher. Aber nimm nicht eine Flexscheibe, sondern ein Stahlmaterial, das nicht bei einem seitlichen Schlag zerspringen kann. Zum Beispiel ein Kreissägeblatt (ohne eingesetzte Stahlzähne) oder einfach eine runde Scheibe mit zwei Fanghaken dran. Diese rotierenden Waffen nennt man übrigens "Spinner".

      Da ich recht wenig Erfahrung im Roboterbau habe

      Macht nichts. Das kriegste dann schon mit. Einfach im Forum herumstöbern. Jeder hat mal seinen ersten Bot mit mehr oder weniger Erfolg beim Turnier gebaut. Im Laufe der Jahre bzw. Anzahl der Bots und deren Verbesserung wird das immer besser. Außerdem kannste hier im Forum im Zweifelsfall nachfragen, wenn Du sonst in den Beiträgen nicht fündig geworden bist.

      Wie dick sollte in dieser Klasse eigentlich die Panzerung ungefähr sein?

      Das handhabt jeder von uns ein bißchen anders. Ist prinzipiell ein Kampf gegen die Gewichtsüberschreitung.
      Ich persönlich gehöre zu denen, die als Grundplatte eine solide Aluplatte nehmen (3 mm; aber kein Alu das "flexibel" ist, sondern "starr". Z.B. Frontplatten von den Elektronikbaugruppen in Schaltschränken). Seitlich dann meistens 2mm/3mm Aluteile. Damit die Leute was sehen, nehme ich als Deckel immer gerne Polycarbonat (Makrolon). Das ist durchsichtig und ich spare mir separate Bohrungen für die Betriebs-LEDs.
      Eine gute Panzerung wäre HDPE (High-Density-Polyethylen).

      Schau Dir im "album" mal ein paar Raptoren an, ich denke, da sind ein paar Anregungen mit der Panzerung dabei.


      Ach ja: Dein Nickname ist identisch zu einem Bot von Flatliner. Der Bot ist derzeit an ein Theater ausgeliehen und macht mit zwei anderen Maschinen Karriere.... :))
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Was die Panzerung betrifft, kommt es ja eigentlich immer auf das Material an. Um so widerstandsfähiger das Material, um so dünner kann es dann natürlich auch ausfallen.
      Ich wollte jetzt für meinen ersten Raptor Aluminiumplatten nehmen, ungefähr 2-3 mm dick.

      Den Tipp mit dem AntBuch wollte ich auch bringen, da war ja mal wieder jemand schneller:D

      Du kannst dir ja auch noch in der Database die Raptorregeln runter laden, ich hab auch schon öfter gelesen, dass sich wer einen Raptor gebaut hat und ihn zum Schluss noch einmal ummodeln musste, weil dann irgendetwas nicht den Regeln entsprach. Das sollte man dann auch gleich einmal einplanen (Failsave o.ä.)
      Mir ist das auch schon bei meinem Antprojekt passiert. (Ist jetzt vielleicht nicht so der beste Vergleich^^)

      Gruß
    • Danke für die schnellen Antworten.

      Ich werde den Bot auf eine Waffe umgestallten.

      Diese wird dann ein Spinner sein, der zugleich die
      die Panzerung gegen Angeiffe von oben darstellt.

      Eine relativ hohe Halbkugel, welch Bestandteil des
      Spinners sein wird soll dann als Aufrichtautomatik
      fungieren.
      Abgesehn davon müsste diese Halbkugel wenn ich's
      noch richtig weis die Keaft des Spinners erhöhen.

      Mehr Masse = mehr Kraft ( gleiche Drehzahl vorausgesetzt)

      Zur Kraftübertragung werden 2 Winkel angebracht, da die
      größere Fläche bei flachen "Haken" die Wucht besser übertagen
      als scharfe Klingen/Sägezähne.

      Ist zwar nicht ganz was ich mir vorgestellt habe, aber auf Grund
      der Effektivität und des relativ unkomplexen Aufbaus vermutlich
      das richtige für nen ersten Bot.

      Stellt sich mir nur noch die " Herausforderung"
      den Spinner auf ein Größe zu beschränken, bei der
      sich mein Bot nicht durch den eigenen Rückschlag zerlegt.

      Wäre da eine Lagerung des Spinnermozors un einem Gummimantel
      zur Dämpfung sinnig oder ist das in der Gewichtsklasse eher
      überflüssig?
    • was du da planst nennt man einen fullbody-spinner. Sprich eine rotierende Glocke in der sich das elektronische Innenleben und das Fahrwerk versteckt. die Lagerung der Glocke wird dein Hauptproblem bzw. Augenmerk sein. die Glocke sollte um eine Hohlwelle rotieren. In der Hohlwelle würde das Kabel für den Link (Steckbrücke) nach oben laufen und aus der Hohlwelle oben rausschauen. Den wenn die glocke rotiert kann man nicht mehr ohne Gefahr an den Robot dran..... Und ohne Steckbrücke zur Trennung des Stromkreises gibt es keine Technische Abnahme deiner Konstruktion. Als Hohlwelle würde ich ein Stahlrohr mit mindestens 20mm Durchmesser wählen. die Kräfte die hier auftreten sind enorm. Als Antrieb für die glocke würde prinzipiell ein Reibradantrieb reichen, der auf der innenseite der Glocke läuft.

      Mache dir mal ein paar einfache Zeichnungen, damit du merkst wieviel platz du brauchst und wie alles zusammen passen soll. Bau so klein wie möglich, damit die Glocke eine genügende Wandstärke bekommen kann (Gewicht). Eine Glocke z.B. aus einem Stahlwok mit nur 1-2mm Wandstärke wird nicht gehen. Dieser würde sich sofort stark einbeulen wenn der erste Einschlag passiert. Du solltest auch kein Gußmaterial (Stahlguß oder Aluguß) nehmen, da dieses meistens zu spröde ist.

      Gruß Dirk
      ....ein Event muss her
    • Gut, dass du das Thema ansprichst.
      Daran hatte ich noch garnet gedacht.

      Ich hab zwar jemanden, mir paar Metallteile
      nach Maß machen kann, aber das hört sich
      für mich nach viel Maßarbeit an, bei der man
      spontan was anpassen können sollte.

      Es wird wohl besser sein wenn ich erstmal mit
      einer "leichteren" Spinnervariante ähnlich Hypnodisc
      beginne. Da fehlt mir dann zwar die Aufrichtvorrichtung
      aber falls ich irgendwas wie die Steckbrücke oder
      eine Kontrollleuchte vergesse kann ich das leichter
      nachrüsten.

      So, Konzept wieder angepasst. Naja, geht ja nicht drum
      einen Bot nach meinen Vorstellungen zu erzwingen.
      Will erstmal etwas mit meinen noch eingeschränkten Möglichkeiten
      realisieren um in die ganze Thematik rein zu kommen.

      Turniersieger folgen dann später ;)
    • Original von Hellfire

      Es wird wohl besser sein wenn ich erstmal mit
      einer "leichteren" Spinnervariante ähnlich Hypnodisc
      beginne. Da fehlt mir dann zwar die Aufrichtvorrichtung
      aber falls ich irgendwas wie die Steckbrücke oder
      eine Kontrollleuchte vergesse kann ich das leichter
      nachrüsten.



      Eine "Aufrichtvorrichtung" ist bei Spinnerrobots nicht umbedingt notwendig....
      HypnoDisk brauchte eine, ist aber auch die Schwachstelle an dieser Konstruktion, meiner Meinung nach. Erstens verliert man viel Zeit, bis der Robo wieder auf den Rädern landet, zweitens verbraucht man viel Gewicht und Patz um eine Aufrichtvorrichtung zu realisieren.

      Hier ein Beispiel eines beidseitig fahrbaren Horizontalspinners:

      album.roboteers.org/displayimage.php?album=13&pos=2
    • Sieht auf jeden Fall mal nach einer sehr gelungenen Möglichkeit aus,
      eine Aufrichtvorrichtung zu umgehen.

      Bei dieser Konstruktion stellt sich mir jedoch auch ne kleine Frag:
      Die größte Kraft wirkt auf den Bot an der Stelle, an der der Spinner
      angebracht ist. Reicht die Bodenhaftung von den beiden Metallplätchen
      auf denen der Bot schleift aus, damit er sich nicht selbst wegdreht
      sobald er auf den Gegner trifft?

      Falls nicht würde ich jeweils oben und unten auf Höhe der Spinnerachse
      noch je 2 kleine Weichgummiräder anbringen, die für wesentlich mehr
      Bodenhaftung sorgen sollte.

      Weis allerdings nicht, wie das das Fahrverhalten beeinträchtigen würde.
    • Original von Hellfire
      Reicht die Bodenhaftung von den beiden Metallplätchen
      auf denen der Bot schleift aus, damit er sich nicht selbst wegdrehtsobald er auf den Gegner trifft?

      Falls nicht würde ich jeweils oben und unten auf Höhe der Spinnerachsenoch je 2 kleine Weichgummiräder anbringen, die für wesentlich mehr Bodenhaftung sorgen sollte.

      Weis allerdings nicht, wie das das Fahrverhalten beeinträchtigen würde.


      Dein eigener Bot wird auf alle Fälle seitlich etwas weggeschleudert.
      Zwei zusätzliche Gummiräder statt den Kufen wird nicht viel Verbesserung bringen. Eher ein Problem beim Lenken, denn effektiv baust Du statt einem Zweiradantrieb einen Vierradantrieb, bei dem die beiden vorderen Räder nicht angetrieben und nicht lenkbar sind. Meine Meinung: eher keine Gummiräder anbringen, sondern es bei den Kufen belassen. Außerdem: Wenn die Spinnerscheibe einen Treffer landet, dann kann das Vorderteil von dem Bot "abheben". Egal ob Metall oder Gummi: der Bot wird seitlich weggedrückt.
      .
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    • Natürlich drück es den Bot bei einem Einschlag weg, das tuts aber immer, egal ob mit 2 oder 4 Rädern angetrieben, wenn du die Kämpfe von Horizontalspinnern ansiehst wirst du immer wieder feststellen können das beide Robots nach dem Einschlag weggeschleudert werden. Also spielt das eher eine eine untergeordnete Rolle ob der Robot nach dem Einschlag noch exakt in die selbe Richtung steht, da der Gegner ja auch in irgend eine Richtung weggeschleudert wird.
      In diesem Thread findest du vielleicht für dich nützliche Hinweise über Raptoren mit Spinner.
      forum.roboteers.org/thread.php?threadid=4269&sid=
    • Der Link hilft wirklich gut weiter.
      Hab mir nun auch den entsprechenden
      Teil im Antibuch angesehn.

      Werd nochmal alles genau durchgehen
      und einen ziehmlich endgültigen Entwurf
      anfertigen. Werde dann auch die Bauskizzen
      posten.

      Eine Frage hat sich jedoch noch ergeben:
      Um die Energie eines Spinners und seine
      Anlaufzeit zu Berechnen steht im Antibuch,
      dass ich IMMER die 3 Einzelmassen (Zylinder,
      Scheibe und Speichen) berechnen muss.
      Wie aber verfahre ich bei einer massiven Scheibe
      ohne Speichen?
      Is vllt ne blöde Frage aber bei mir hängts da grad iwie.
    • So, Wissen etwas gesteigert und bissle rumgeschmiert. Also nicht wundern, dass sich das Konzept schon wieder geändert hat. Die erste Skizze ist schon mal fertig. Sie zeigt den Robot von der rechten Seite.
      Eingezeichnete Räder sind demnach logischerweise Radpaare. ;)

      Die Breite wird wohl ca. 15cm betragen. Die Höhe liegt bei ca. 22cm die Länge wie im Bild angegeben 32cm.

      Die Keilform soll als passive, nach hinten gerichtete Sekundärwaffe dienen. Primärwaffe ist der Vertikale Spinner. Der Spinner hat nur ein Mitnahmeelement um möglichst mit voller Fläche den Gegner treffen zu können. Jeweils ein kleinerer Keil oben und unten sollen für bessere Effektivität bei niedrigen Robots sorgen.

      Das obere Räderpaar versuche ich so anzusteuern, dass sie entgegen dem unteren laufen. Die zusätzlichen Elemente kosten zwar Gewicht und machen den Antrieb möglicherweise schadensanfälliger, sorgen aber für 2 ganz nette Effekte. 1. bleibt die Vorwärtsrichtung auch wenn der Robot auf dem Kopf steht und 2. wird ein Robot, der den Keil weit genug rauf kommt, nicht wieder zurückgeschoben sondern weiter rauf gezogen, falls Radkontakt zu Stande kommt.

      Was ich vllt noch ändere ist der Keilwinkel, da 45° etwas arg steil sein könnte.

      Wegen des Spinners selbst schwanke ich noch zwischen mehreren Varianten, die alle ihren Reiz zu haben scheinen:

      1. Eine einzelne Spinnerscheibe
      -Vorteil: Die komplette Masse trift den Gegner.
      -Nachteil: Da die Scheibe nicht wirklich breit sein wird sollte man gut Zielen.

      2. Mehrere Spinner nebeneinander.
      -Vorteil: Das Zielen ist etwas leichter.
      -Nachteil: Da der einzelne Spinner weniger Masse hat, ist die Wirkung am Gegner geringer. (Keine Ahnung, ob das auch zutrifft, wenn ich alle über die selbe Achse laufen lasse)

      3. Eine Trommel/Walze mit nebeneinander angebrachten Mitnahmeelementen.
      -Vorteil: Ein recht großer Bereich mit dem der Gegner getroffen werden kann. Eine Gesamtmasse.
      -Nachteil: Führt am ehesten zu einem Gewichtsproblem.

      Aktuell tendiere ich eher zu Variante 3. Variante 2 scheint mir am ineffektivsten zu sein.

      Dann mal viel Spaß mit der Zeichnung im Anhang. Bin gespannt, was ihr davon haltet.
    • Also an sich sieht das ja schon mal ganz gut aus, finde ich, der hat doch ne ziemliche Ähnlichkeit von Renes Bot Scary Cube: devil-crew.eu/scary_cube_20.html

      Original von Hellfire
      Primärwaffe ist der Vertikale Spinner.


      Meinst du nicht einen Horizontalen Spinner oder hab ich jetzt etwas an der Zeichnung nicht verstanden?

      An sich würde ich warscheinlich auch Variante 3 ausprobieren.
      Wenn es da zu Gewichtsproblemen kommen wird, könntest du ihn doch vl. zum Feather aufrüsten.
      Da du sowieso 4 Motoren brauchen wirst ( er soll ja auch auf dem Rücken fahren) und zusätzlich für die Waffe einen Motor brauchst, wirst du (ich weiß jetzt nicht was für einen Akku, mit was für einer Spannung du benutzen willst), vielleicht 2 Akkus brauchen, um das alles unter Strom zu halten.

      Da bleibt ja dann nicht mehr viel für das Gerüst und die Panzerung, möcht ich mal meinen.

      Aber insgesamt schon mal ganz cool.

      Gruß
    • Vertikal ist schon richtig. Die Zeichnung zeigt den Bot wie gesagt von der Seite und nicht von oben.

      Scary Cube könnte man tatsächlich als Vorlage für meinen geplanten Bot sehen.
      Ich ersetze die Scheibe durch eine Walze Forme die Panzerung zu einem Keil und ergänze Räder auf der Kopfseite. Kleine Keile um den Gegner an den Spinner zu heben et voila.

      Ansonsten habe ich einen Frontantrieb statt dem Heckantrieb. Hoffentlich macht der Rückstoß dem Antrieb nicht zu sehr zu schaffen.

      Ein Umstieg auf Feather würde dem Bot glaub einiges bringen. Eine vernünftige Panzerung ist halt immer ganz nützlich. Und wenn noch paar Gramm übrig bleiben, kommen diese dem Spinner zu gute. ^,.,^
    • Also,... nachdem Du hier neu bist: Bei uns im Verein/Forum wird sachlich geschildert, was einem bei Konstruktionsvorschlägen auffällt. Das ist nicht als "herummeckern" zu betrachten, sondern als Hilfestellung. ;)

      Die Breite wird wohl ca. 15cm betragen.

      Da wirst Du wahrscheinlich Schwierigkeiten bekommen, die Motoren/Getriebe plus Reifen unterzubringen.
      Wir empfehlen für die Raptoren immer die Billig-Akkuschrauber mit fertig angeflanschtem zweistufigen Planetengriebe. Die haben so ca. schon 15cm. Ohne Räder. Das Ganze mal zwei (wegen nebeneinander liegenden links/rechts-Antrieben...) => ... :D
      Weiterer Nachteil: Du bist mit dem Doppelantrieb (oben und unten) ziemlich hoch. Wenn Dich jemand flippt, dann wirste höchstwahrscheinlich auf der (hohen) Seite liegenbleiben und nicht unbedingt auf den Rücken fallen.
      Und weil wir grade dabei sind...: Die Spinnerscheibe liegt im Vergleich zum Boden ziemlich hoch. Viele Bots (vor allem Flip-Up-System) werden also auch auf der Waffenseite an Dich herankommen, ohne dass Deine Spinnerscheibe den gegnerischen Bot überhaupt ankratzen kann.
      .
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    • Ich hatte eigentlich kein Rumgemeckere erkannt, falls ich den anschein verbreitet haben sollte, tut mir das leid.

      Da ich immer ein Rad oben und eines unten zusammen betreiben will, muss ich ohnehin mit Winkeln im Getriebe Arbeiten. Positiver Nebeneffekt ist, dass ich so nicht die Breite von 2 Getriebelängen brauche sondern die Motoren übereinander Lagern kann. Was allerdings das ganze vom Aufbau her schwerer macht.

      Die Höhe kam mir auch schon etwas übertrieben für nen Raptor vor. Hatte mir deswegen und auch wegen des Gewichts der geplanten Walze überlegt das ganze Teil etwas zu "plätten".

      Wegen der Spinnerhöhe hatte ich bisher wenig Sorge. Die ca. 4 cm ab denen der greift hielt ich bisher als ausreichend. Der kleine angebaute Keil sollte zudem ab maximal 2 cm greifen. Genau nachgerechnet hab ich diese Werte jetzt noch nicht, sollte ich vieleicht mal machen um sicher zu gehn.

      Was das auf die Seite legen angeht, hab ich darüber nachgedacht eine Art Überrollbügel anzubringen. Hier stellt sich dann halt die Frage, wie effektiv das wäre, bzw. ob das nicht sogar ein idealer Angriffspunkt für den Gegner wär.
    • Ich hatte eigentlich kein Rumgemeckere erkannt, falls ich den anschein verbreitet haben sollte, tut mir das leid.

      Nein, hattest Du nicht. War nur "vorsorglich" von mir so formuliert, damit das nicht mißverstanden wird.

      eine Art Überrollbügel

      Das funktioniert, wenn Du eine schmale Seite und eine "größere" Breite hast. Bei dir ist der Bot aber "höher" als "breiter". Also wird sich die Masse eher dann stabilisieren, wenn der Bot auf der Seite liegt. (Der Vergleich ist jetzt zwar übertrieben, aber... : wenn Du eine Münze wirfst, ist die Chance, dass sie auf der Kante stehenbleibt, ziemlich gering. Eher fällt sie auf eine der beiden flacheren Seiten. (... oder die gespeicherte Energie vom Wurf wird in kinetische Energie umgesetzt und die Münze rollt unerreichbar unter ein Möbelstück.. :rolleyes: ) )
      .
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    • Hi, deine Gedankengänge sind genau richtig. Ich finde es gut, dass du dir intensiv Gedanken über deine Konstruktion machst, deine Zeichnung zeigt schon jetzt das du auf dem richtigen Weg bist.

      Wenn du mit einem Getriebemotor das obere und unter Radpaar antreiben willst, würde ich auf einen Kettenantrieb setzten. Kettenantriebe verzeihen eher leichtere Ungenauigkeiten bei der Fertigung oder wenn sich das Gehäuse mal verziehen sollte. Riemen oder Zahnradantriebe sind da anfälliger.

      Die Motoren in der Ebene zu versetzen spart dir da natürlich Platz, vom Prinzip also völlig richtig. Ich denke, dass du den Keilwinkel verkleinern und eine Trommel nehmen solltest. Als Trommel würde sich ein dickwandiges Stahl oder Alurohr eignen.

      Flatliner hatte einen Trommel-bot gebaut, das Problem bei seiner Konstruktion waren aber die hinten liegenden Antriebsräder und möglicherweise die etwas zu kleine Trommel. Bei einem Trommel-bot wird es wichtig sein, das Gehäuse verwindungssteif zu bekommen. Die gehäuseseitenteile mit der Trommellagerung müssen die Kräfte aushalten können, da geht wohl nix unter 6mm Alu. Im Bereich der Trommel sollten das Gehäuse (Seitenteile, Boden und Deckelplatte) durch einen massiveren inneren Rahmen ausgesteift werden, damit die Trommel beim Einschlag das Gehäuse nicht verziehen kann.

      Gruß Dirk

      p.s. wenn du Problem mit der Fertigung von Teilen hast, einfach mal hier im Forum freundlich anfragen. Irgendwie geht immer etwas.
      ....ein Event muss her
    • Hui, 6mm Alu ist ganz schön dick. Hätte jetzt nicht gedacht, dass die Kräfte so stark sind. Ich glaub damit wird das Gewicht wohl zu einem echten Jonglierspiel.
      Sind ja dann doch ein paar cm², die davon betroffen sind.

      Könnte man eventuell durch eine Art Dämpfer im Innenrahmen Material einsparen? Oder sollte man von sowas lieber die Finger lassen?
      Bsp. Ich Baue einen oberen und einen unteren Innernrahmen. An der Verbindungsstelle, an der die Rahmen ineinanderfahren, fungiert ein Stück Gummi als Dämpfer. Voraussetzung ist natürlich, dass man es hinbekommt, dass der ganze Bot diese Bewegung zulässt.

      Naja, ich versuch sicher mal wieder an den falschen Stellen ´zu sparen. :P

      Finds aber gut, dass du schonmal einen Richtwert gebracht hast. Ich hätte vermutlich mit ca. 3 mm Alu gearbeitet und beim Testlauf mich selbst zerlegt.

      Werd mich später gleich mal zum Modellbauladen bei mir im Örtchen begeben und sehn, was ich bei dem so bekommen kann.