Korund

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    • wäre korund ein geignetes panzermaterial?
      es hat eine mohshärte von 9 und ist damit das 2. härteste material der welt
      es hat eine dichte von 3,9 - 4,1g/cm3 ist also nur halb so schwer wie stahl oder eisen
      es hat einen schmelzpunkt von 2050 grad und ist säurebeständig

      man müsste das halt giesen lassen aber das zeug ist dafür unzersörbar

      hier der Wikipedia link:
      de.wikipedia.org/wiki/Korund
    • Netter Gedanke, aber für unser Hobby wohl doch wieder zu schwer zu verarbeiten.

      man müsste das halt giesen lassen aber das zeug ist dafür unzersörbar

      leider ist dann auch keine weitere Bearbeitung mehr möglich.

      Schau mal auf den ähnlichen Tread von Flatliner, dann wirste die Probleme verstehen.

      Ach ja... "gießen":
      Das einfache Werkzeug zum Spritzgießen von einem Kunststoff in der Größe von Schutzschaltergeräten (.. das was normalerweise jeder zuhause im Schaltschrank hat...) kostet je nach Ausführung ca. 30000 Euro.
      Für so ein Teufelszeug wie Du das verwenden willst und das dann das Monocock von einem Bot sein soll, da wirste wohl auf eine gute 6-stellige Summe kommen. Ist wohl doch etwas viel für ein Hobby. (Außer man heißt Kraus-Maffey und baut Panzer im Maßstab 1:1 :D )
      .
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    • Ich denke nicht, dass Korund als Panzermaterial geeignet wäre. Härte führt auf der anderen Seite halt auch zu einem spröden verhalten. Ich denke, dass größere Platten einfach zerbrechen würden, da Korund zwar sehr hart ist, aber eben nicht zäh.......

      Hier wären Berylliumlegierungen sicher interessanter, aber Beryllium (Staub oder Dämpfe) hat eine hohe toxische / kanzerogene Wirkung. Sprich du läufst Gefahr, dir beim Bohren von Beryllium eine Vergiftung und oder eine Krebserkrankung zu zuziehen......
      ....ein Event muss her
    • man könnte ja nen schleifstein einschmelzen... *pruuust*

      scherz beiseite, such mal bei conrad nach "phosphorbronze", das ist ein federstahl-ähnliches material (es gibt dort dünne Bleche).
      Das material lässt sich mit ein bischen mühe mit hausmitteln sägen, biegen, gut löten und ist als panzerung für einen ant wesentlich besser geeignet,
      als irgendwelche schwindeligen und spröden kristalle...

      als alternative kann man auch die dünnen (0,3-0,5mm) japan-spachtel aus dem baumarkt verwenden. die sind aus federstahl und kosten fast nichts (< 5€ für 5 stück).
      allerdings wünsche ich bei denen viel spass beim bohren und sägen. ist ein widerlich zähes zeug :P
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • Alu ist mit speziellem Hart-oder Weichlot lötbar. Allerdings wirst du da mit einem Lötkolben nix mehr machen können, da muss eine offene Flamme her. dickere Aluteile sollten vorgewärmt werden, bei dünnen Blechen muss man aufpassen, dass das Blech nicht zu heiß wird und mit dem Lötzinn gleichzeitig davon fließt.....
      Allerdings lässt sich nicht jede Alulegierung löten (zumindest nicht ohne die Mechanischen Eigenschaften dauerhaft zu verändern) gerade die hochwertigen Alu-Knetlegierungen (7075 und andere) sind da empfindlich.
      ....ein Event muss her
    • Das Ding ist doch, dass man in der Antklasse keine unendliche stabile Panzerung BRAUCHT. Die Maximale Kraft, die auf den Ant einwirken kann ergibt sich aus der Waffengeschwindigkeit und der relativen Masse der selbigen, sowie der Masse des Ants. Nimm mal DBAs Spinner, der KillaCan im letzten Turnier zweimal getroffen hat. Das hinterlässt dann Dellen in stärkerem Alu, was aber effektiv passiert ist, dass der Ant weggeschleudert wird. Die meisten Ants scheiden nicht aus, weil sie zerbrechen oder zerreißen, sondern weil sie im Graben landen.

      Und ich muss zustimmen: Härte bringt nichts im Sinne von Widerstandsfähigkeit. Porzellan ist auch härter als Stahl (weshalb man Messer mit nem Teller schärfen kann), zerbricht aber um einiges leichter (mir ist neulich mein Porzellanschälmesser auf den Herd gefallen - Spitze ab).
      anyway this cake is great

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MadZab ()