Spinner Tips

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    • Malzeit alle beisammen...

      Ich spiel mit dem gedanken an ein Spinnersystem für meinen Raptor...

      Nun weis ich nicht weiter...

      Kann mir jemand tips und rahtschläge geben wie ich ein vernünftiges Spinnersystem aufbaue (z.B. alla Nebelwerfer)?

      Sprich Motor, Aufhängung, Schwungscheibe, Befestigung Motor - Schwungscheibe, Regler...

      So on Thorsten
    • Hi!
      Also, Motor - 750er Mabuchi oder 700 Speed/Graupner oder 700 Power/Robbe würde ich vorschlagen. Motoraufhängung mit den beiden Schrauben an der Motorfront sollte reichen, zusätzlich kannst den Mot ja noch mit einer Schlauchschelle fixieren. Antrieb mit Zahnriemen 5:1 bis 2:1 untersetzt (Untersetzung kommt auf die Motordrehzahl - Spinnergrösse/Dm bzw. Masse des Spinners an, es sollte der Spinner ja relativ schnell nach dem Start hochlaufen). Ein Antrieb mit Kette ist auch vorstellbar... Nachteile bei Kettenantrieb - schwerer, anfälliger, nicht so hohe Drehzahl möglich, mehr mechanischer Stress für den Motor bei einem Einschlag.
      Drehzahl des Spinners: Je höher die Drehzahl, umsomehr kinetische Energie wird in der Rotation gespeichert. Von einer allzu hohen Drehzahl rate ich aber ab - Warum? Der gyroskopische Effekt macht den Roboter bei hoher Drehzahl des Spinners unkontollierbar. Vertikalspinner neigen zb. dazu das der Bot eine Seite anhebt und das/die Antriebsräder keinen Bodenkontakt mehr haben und so der Roboter schlecht bis gar nicht steuerbar ist. Bei horizontalen Spinnern ist ebenfalls ein Gyroeffekt bei hoher Drehzahl feststellbar - diese neigen dazu entgegen der Spinnerdrehrichtung nur wiederwillig Kurven zu machen, oder der ganze Bot zieht in eine Richtung... Was noch dazu kommt - bei zu hohen Drehzahlen kommen die meist 2 "Mitnehmer" (die Zacken die aus der Disk ragen) nicht mehr genug weit rein in die Gegner, da die Einschläge so schnell hintereinander folgen und der Bot sich quasi selbst wegdrückt. Abhilfe wär da eine Disk mit nur einen Mitnehmer - problemmatisch daran ist die daraus entstehende Unwucht, was wiederrum keine hohe Dz erlauben würde... Besser ist meiner Meinung nach eine mittlere DZ (maximal 3000 U/min). Die Spinnerscheibe sollte so aufgebaut sein dass das meiste Gewicht weit aussen an der Scheibe liegt. Gewicht der Disk so schwer als möglich, Mitnehmeranzahl je nach Maximaldrehzahl des Systems angepasst (zb 1500 U/min 3 Zähne, 3000U/min 2 Zähne...) Die Lagerung sollte recht Massiv ausfallen, ist ca. bei 50% aller Spinnerausfälle die Ursache. Für einen Rapi sollte ein Spinnerwellendurchmesser von 2 bis 3 cm reichen.
      Als Regler würd ich einen Boot/Flugregler vorschlagen, da der Regler ja nur in eine Richtung laufen muss, weiters findet man eher bei den Boot und Flugmodellen einen Regler der die 750er Mabuchis abkann.
      Eine Andere Variante des Spinnerantriebs ist via Reibrad. Man muss sich das so vorstellen ein Reibrad aus Gummi sitzt direkt auf der Motorwelle. Dieses läuft wiederum direkt auf der der Spinnerscheibe. Als Anschauungsbeispiel hier ein Foto (zweite Zeile, 2tes Bild - sorry, aber der direkte Bildlink geht nicht) : bugs.nl/media/album/index.php?…Qvbmwtcmlkb3Vhbi8=&page=2
      Vorteil so eine Konstruktion ist - es geht wenig Gewicht in Antriebskomponenten verloren. Nachteilig ist das meist nicht die volle Leistung des Motors übertragen wird und dass das Reibrad schnell abnützt.
      Noch eine andere recht simple Variante für Raptoren und Featherbots eine Spinnerwaffe zu realisieren ist - man schlachte einen Winkelschleifer, nehme das Getriebe und flansche da einen Motor dran. Kreissägeblatt, Rasenmäherklinge oder ähnliches anstatt der Trennscheibe drauf - fertig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von rs513 ()

    • Na das hört sich doch soweit recht gut an... da hätte ich ja direckt eine verwendung für meine 750sh mabuchi`s die ich eigendlich als Fahrmotoren einsetzen wollte...
      mh nun muss ich erst mal nen regler für diese suche...

      langsam wird die zeit knapp für mmm2009
      wollte noch nen ant für den termin fertig kriegen...

    • Eine Andere Variante des Spinnerantriebs ist via Reibrad...
      Als Anschauungsbeispiel hier ein Foto (zweite Zeile, 2tes Bild - sorry, aber der direkte Bildlink geht nicht) : bugs.nl/media/album/index.php?…Qvbmwtcmlkb3Vhbi8=&page=2


      Das ist mein Bot Alptraum.
      Als Waffenantrieb dient ein 750er Motor von Pollin (5Euro). Das Reibrad ist eine Inliner-Rolle mit 50mm Durchmesser. Der Motor ist drehbar gelagert und wird mit einem Gummiband vor die Scheibe gedrückt. Warum? ganz einfach: An beiden Seiten der Schaibe wurden die Kugellager direkt auf das Sägeblatt geschweißt, dabei hat sich die Scheibe verzogen und hat dadurch seitlichen Schlag. Die Spinnerscheibe ist ein Sägeblatt vom Schrottplatz (30 Cent). Wer der Meinung ist daß Sägen uneffektiv sind, der wird sich eines Besseren belehren lassen müssen. Die Einschlagswirkung und zwar sehr gering, aber HDPE und Polycarbonat werden wie Butter zerschnitten.
      Der Anlaufstrom des Motors liegt bei dem recht leichten Sägeblatt (ca.800g) bereits bei 65 Ampere und sinkt bei voller Drehzahl auf 25 Ampere. Die Drehzahl des Sägeblattes liegt bei schätzungsweise 3000 Upm. Hab mich noch nicht getraut den Drehzahlmesser dranzuhalten :D
      haben ist besser als brauchen
    • Ich kann die Wirkung von Dirks Alptraum bestätigen. Bei dem DRG Event bin ich mit whopper gegen Alptraum angetreten. Er hat mir tiefe kerben in meinen Aluring gesägt, war schon erstaunlich. Allerdings erlaube ich mir die Einschätzung, dass selbst eine relativ dünne Stahlpanzerung einen guten Schutz gegen Alptraums Säge bieten würde.
      ....ein Event muss her
    • so habe noch 2 9,6volt boschmotoren gefunden... mit 12 Volt angesteuert, zumindest habe ich das vor... als Spinner selber ei 1cm dickes Alu stück mit einer läünge von ca 12 cm bei nem gewicht von ca 650gramm...
      würd das was taugen wenns fertig wird?
    • Bei den Boschmotoren sei vorsichtig! Ich hoffe die Motore passen von den Abmessungen her, bei Raptoren ist die maximal zulässige Motordimension Mabuchi 750! Wenn die Boschs den Dm und die Gehäuselänge der 750er unterschreiten bzw. gleich sind. seh ich da kein Prob.

      Ans Alu an den Enden Stahl (hämmer) wär nicht schlecht.... hm, 12cm, relativ klein... für meinen Geschmack halt :rolleyes:
    • Mein Projekt Raptor Alpha2 ist gestern verstorben.
      Nach einem tragischen Test lauf des Spinners.
      Zuviel Power und ungebremste kraft haben es geschaft 2,5 mm Aluplatte zu zerreissen...

      Testobjekt 6Kg Holzklotz...

      Die Spinnerhalterung 1cm Kunststoff (denke mal PC) mit 2 mm Alu jeweils verstärkt...

      Laut teorie hätte der Holzklotz keine Chance....
      aber das war nicht so...

      Spinner flog davon, Halterung zerissen...
      naja wenigstens sind die 4 Boschmotoren ganz geblieben...

      Aber den Rest des Bots kann ich wegschmeissen...
      200 Arbeitsstunden umsonst... und habs nicht mals geschaft Bilder zu machen...
      jetzt liegen die sterblichen übereste auf dem Schrotplatz...

      Jetzt wirds eng mit nen bot fürs MMM im Jahre 2009
    • Hi HOTHO!

      Schade das es keine Fotos gibt, wär schon toll gewesen deine Konstruktion mal zu sehen. Mach doch Bilder von den sterblichen Überresten (wenns noch möglich ist). Deine Spinnerhalterung/Lagerung war definitiv zu schwach wenn die schon beim ersten Einschlag in ein 6 Kilo Holzstück KO geht. 2,5 mm Alu als Bodenplatte, oder wie ist das zu verstehen? 2mm Alu ist unterdimensioniert, 1cm Kunststoff müsste halten, vorausgesetzt es ist wirklich Polycarbonat (PC), HDPE oder PE_UHMW und es wird die Spinnerwelle und deren Lagerung von beiden Seiten gehalten.

      Siehs als Erfahrung, Rückschläge bringen auch immer neue Erkenntnisse wie mans besser machen kann. Bis zum nächsten MMM ist ja noch genug Zeit, ich hab auch noch nix mehr als einen Haufen Teile für den Raptor mit dem ich mitspielen will in 2009.
    • Original von tornado
      bau dir ne richtige anpressbuchse
      und der spinner aus stahl das aber nicht einfach so daher feilen sondern fräsen damit die ganze sache schön rund und genau läuft


      Ne Fräse muss man erstmal haben.

      Gibt doch stahl Ronden in sämmtlichen Größen zu kaufen, da braucht man nix feilen oder fräsen.
      Mit freundlichen Grüßen:

      Kampfroboter, Elektronik und mehr
    • also bei mein ausbildungsbetrieb ist das so das man ins lehrkabinett gehen kann und fragen ob wir das teil anfertigen können und dann wird die fräse hochgefahren ein programm geschrieben und dann gehts los

      kannst dich ja mal schlau machen wo es maschinenbaubetriebe gibt (in deiner nähe)und dann gehste hin und frags mal nach

      und da ich jetzt ne mf 70 habe kann ich dir da auch weiterhelfen und demnächst will ich mir den teilapparat für die mf70 holen will kann ich auch runde teile fräsen