Tsunami

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    • Ein sehr schöner Report Dirk, Danke!

      Ich denke, das Tsunami bei dir irgendwann wieder in der Arena dominieren wird und die anderen Bots der Reihe nach einen OOTA kassieren werden! Hehe ;)
      Aber schon krass wie oft die Bots über die Bande fliegen o_O. Man sieht, das bei den Heavys die Flipper die meist vertretenden Waffensysteme sind. :)

      6 Fights und die Technik lebt noch, das ist doch schon was!


      Das nächste Mal werde auch ich dir Vorort die Daumen drücken! ;)

      Ohmann, wie es mir solangsam in den Fingern juckt, auch einen Heavy zu bauen o_O


      Wie schon an anderer Stelle geschrieben, finde ich diese "Bühnenshow" mit dem Licht und der space'igen Musik ziemlich genial!
      Was mich aber etwas stört, dass das Vorgeplänkel vor dem Anpfiff zum Teil länger dauerte als der eigendliche Kampf o_O
    • Original von Replikator
      Was mich aber etwas stört, dass das Vorgeplänkel vor dem Anpfiff zum Teil länger dauerte als der eigendliche Kampf o_O


      Irgendwie müssen Sie ja 2 Stunden Show voll bekommen, und die Preise sind nicht ohne, also auch Show damit die Leute auch wieder kommen, nur Kämpfe fänd ich langweilig, meine Meinung!

      Ticket Type
      Adult (+16,00 £)
      Child (+12,00 £)
      Family (+12,50 £)


      Probleme hatten Sie gegen Ende der 3 Show, wo kaum noch Bots da waren zum Kämpfen, da gab es dann etwas Chaos, und man wusste schon gar nicht mehr wann man nun Kämpft!

      Wir bauen Showkampfroboter, unsere Homepage devil-crew.eu schaut mal rein!
    • Original von Replikator
      ...Ich denke, das Tsunami bei dir irgendwann wieder in der Arena dominieren wird und die anderen Bots der Reihe nach einen OOTA kassieren werden! Hehe ;) ...


      Dazu wird es wohl kaum kommen, Tsunami ist ein Oldie und müsste zu OVERHAULIN' um eine mittelprächtige Chance zu bekommen. Einige Verbesserungen lassen sich trotzdem noch machen. Auf die verbaute Technik und mögliche Verbesserungen möchte ich hier Schritt für Schritt weiter eingehen. Ich würde mich freuen wenn noch jemand seine Gedanken in den "Brainpool" wirft :D
      Vielleicht spielt im Zukunft jemand mit dem Gedanken einen Heavyweight zu bauen und kann diesen Thread als Grundlage oder geistige Anregung benutzen. Für mich dient er als Datenbank für zukünftige Verbesserungen.

      Übersicht der Punkte die ich nach und nach besprechen möchte:

      Punkt 1: Stromversorgung Antrieb
      Punkt 2: Steuerung Antrieb (Controller)
      Punkt 3: Mechanik Antrieb
      Punkt 4: Ladetechnik Akku Antrieb

      Punkt 5: Stromversorgung Flipper
      Punkt 6: Steuerung Flipper
      Punkt 7: Mechanik Flipper
      Punkt 8: CO2-System Flipper

      Punkt 9: Gehäuseform
      Punkt 10: Panzerung
      Punkt 11: ...


      Will be continued ...
      haben ist besser als brauchen
    • Anhand von den Videoaufzeichnungen werde ich jetzt mal ein paar Eindrücke und "Verdachtsmomente" formulieren. Ob das richtig ist oder in ähnlicher Weise zu einer eventuellen Verbesserung beitragen kann, das weis ich nicht. Man möge mich bei den u.g. Statements auch bitte korrigieren, wenn ich Quatsch vermute.

      Punkt 1: Stromversorgung Antrieb

      Erich hatte den Bot früher schon einmal mit 36V betrieben. Da war er viel zu schnell. Darum mit 24V. Ich denke, von der Fahrgeschwindigkeit her ist Tsunami ausreichend. Die Gefahr ist eher, dass man im Stand dann nicht mehr die korrekte Position "drehen" kann, wenn 36V eingesetzt werden. Ich denke, 24V Nennspannung sind optimal.

      Punkt 2: Steuerung Antrieb (Controller)

      Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, sowohl im Fahrtregler (controller) als auch in der Funke war eine logarithmische Funktion eingestellt. Das würde dann das präzisere Drehen im Stand erleichtern.

      Punkt 5: Stromversorgung Flipper

      Da bin ich ja schon seit Monaten am Ankündigen. Auf dem Waffencontroller kommt ein 36V-Booster drauf. In Zukunft brauchst Du also den Hilfsakku nicht mehr.


      Punkt 7: Mechanik Flipper

      Ich weis nicht, woran das liegt. Aber die Flipdoor hat immer sehr verzögert geschlossen. Liegt das an der Elektronik oder an vereisten Ventilen?
      Aufgefallen ist mir, dass dann (nach ein paar bangen Sekunden Wartezeit) beim Zuklappen der Flippdoor massiv CO2 verteilt wurde. Gehört das so? Ok, das Zeug muss aus den beiden Zylindern raus. Aber ist das dann wirklich so viel?


      Punkt 9: Gehäuseform

      Das war mir bei einem früheren Turnier vor ein paar Jahren und jetzt wieder aufgefallen. Sobald der Bot einmal als "Spielball" benutzt wird, kommt er nicht mehr auf die Räder, sondern "rollt" durch die Arena.
      Spontan hätte ich gesagt, dass hier im Bedarfsfall ein paar "Landeklappen" ausgefahren werden müssen, damit er nicht mehr rollen kann.
      Bei einem andern Bot (Beermotuth?) ist mir aufgefallen, dass seitlich zwei "Winker" herausragten. Sobald die Flippdoor angehoben wurde haben sich Winker waagrecht gestellt. Also eine Selbstaufrichtung oder eine Verhinderung, dass der Bot in die stabile Seitenlage gelegt wird.

      Vielleicht einmal daran denken, einen separaten Selbstaufrichtungsmechanismus einzubauen, der dann als "Roll-Blockade" wirkt. ?

      Punkt 10: Panzerung

      Ich hab' den Bot schon lange nicht mehr gesehen, aber ich denke, das Monocock passt von der Panzerung her.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • O.K. Reiner, damit wäre eine Diskussionsgrundlage geschaffen. Ich schreibe mal zwischen deine Zeilen. Keine Ahnung wie ich diesen Thread übersichtlich halten soll.

      Punkt 1: Stromversorgung Antrieb

      Erich hatte den Bot früher schon einmal mit 36V betrieben. Da war er viel zu schnell. Darum mit 24V. Ich denke, von der Fahrgeschwindigkeit her ist Tsunami ausreichend. Die Gefahr ist eher, dass man im Stand dann nicht mehr die korrekte Position "drehen" kann, wenn 36V eingesetzt werden. Ich denke, 24V Nennspannung sind optimal.
      Die Geschwindigkeit reicht meiner Meinung nach so gerade eben. Eine Erhöhung der Betriebsspannung wäre nur mit Lithiumzellen sinnvoll, das würde nebenbei deutlich Gewicht für andere Spielereien einsparen

      Punkt 2: Steuerung Antrieb (Controller)

      Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, sowohl im Fahrtregler (controller) als auch in der Funke war eine logarithmische Funktion eingestellt. Das würde dann das präzisere Drehen im Stand erleichtern.

      Ob der Controller das unterstützt weiss ich nicht, aber am Sender lässt sich noch mit der EXP Funktion spielen.


      Punkt 3: Mechanik Antrieb

      Hier besteht auch noch etwas Handlungsbedarf. Die Motorträger haben sich losgerappelt, und das andere Ende der Motoren muss ebenfalls befestigt werden. Dass sollte leicht zu beheben sein.


      Punkt 4: Ladetechnik Akku Antrieb

      Das Ladegerät mit neuer Einschaltstrombegrenzung funktioniert tadellos

      Punkt 5: Stromversorgung Flipper

      Da bin ich ja schon seit Monaten am Ankündigen. Auf dem Waffencontroller kommt ein 36V-Booster drauf. In Zukunft brauchst Du also den Hilfsakku nicht mehr.
      Ich bin da ziemlich offen wie die Spannungsversorgung für die Ventile realisiert wird. Fahrakku und Akku für den Empfänger zu trennen finde ich schon sinnvoll.


      Punkt 6: Steuerung Flipper

      Hier kann der von Reiner geplante gepulste Waffencontroller viele Pluspunkte sammeln. Ich war einige Male etwas überfordert damit das Kampfgeschehen im Auge zu behalten, den Bot zu steuern und nebenbei noch den Flipper zu bedienen.

      Punkt 7: Mechanik Flipper

      Ich weis nicht, woran das liegt. Aber die Flipdoor hat immer sehr verzögert geschlossen. Liegt das an der Elektronik oder an vereisten Ventilen?
      Aufgefallen ist mir, dass dann (nach ein paar bangen Sekunden Wartezeit) beim Zuklappen der Flippdoor massiv CO2 verteilt wurde. Gehört das so? Ok, das Zeug muss aus den beiden Zylindern raus. Aber ist das dann wirklich so viel?
      Die Flippdoor hat sehr spät und langsam und teilweise nicht komplett geschlossen. Beim Zerlegen des Bots und der Zylinder fielen erst einmal die Gummibänder auf, die die Flippdoor schließen sollten. Diese hatten sich so gelängt, daß zu Ende hin keine Zugkraft mehr da war. Die Flippdoor ist aber so schwer, daß sie von alleine hätte schließen müsste. In den Zylindern war schwarzer Gummiabrieb von den Dichtungsringen der Kolbenböden. Diese haben sich mehr oder weniger zerlegt. Die Zylinder hatten viel zu viel Reibung und liefen sehr schwergängig. Da muss ich wohl was anderes basteln, vielleicht Kolbenringe aus Teflon oder ähnlichem.

      Punkt 8: CO2-System Flipper
      Aufgefallen ist mir, dass dann (nach ein paar bangen Sekunden Wartezeit) beim Zuklappen der Flippdoor massiv CO2 verteilt wurde. Gehört das so? Ok, das Zeug muss aus den beiden Zylindern raus. Aber ist das dann wirklich so viel?

      Das sieht nach einem typischen Flatliner Problem aus. Ich vermute daß auch hier die beiden Zylinder mit flüssigem CO2 befüllt werden Wenn der Druck in den Zylindern entspannt wird gibt es meine typische Nebelwand... Völlig uneffektiv, da muß ich noch dran basteln. Das entspannen dauert auch recht lange, zum einen weil zuviel (flüssiges) Gas drin ist, zum anderen könnten die Bohrungen die zum Entlüftungsventil führen zu klein sein.

      Punkt 9: Gehäuseform

      Das war mir bei einem früheren Turnier vor ein paar Jahren und jetzt wieder aufgefallen. Sobald der Bot einmal als "Spielball" benutzt wird, kommt er nicht mehr auf die Räder, sondern "rollt" durch die Arena.
      Spontan hätte ich gesagt, dass hier im Bedarfsfall ein paar "Landeklappen" ausgefahren werden müssen, damit er nicht mehr rollen kann.
      Bei einem andern Bot (Beermotuth?) ist mir aufgefallen, dass seitlich zwei "Winker" herausragten. Sobald die Flippdoor angehoben wurde haben sich Winker waagrecht gestellt. Also eine Selbstaufrichtung oder eine Verhinderung, dass der Bot in die stabile Seitenlage gelegt wird.

      Vielleicht einmal daran denken, einen separaten Selbstaufrichtungsmechanismus einzubauen, der dann als "Roll-Blockade" wirkt. ?
      Dieser Kullereffekt hat mich auch am meisten gestört. Man fühlt sich wie ein zehnseitiger Würfel bei einem Erdbeben. solange Tsunami kullert ist er völlig hilflos. Ein paar kleine Stützen sind bestimmt möglich, allerdings dürfen die nicht viel wiegen.

      Punkt 10: Panzerung

      Ich hab' den Bot schon lange nicht mehr gesehen, aber ich denke, das Monocock passt von der Panzerung her.

      Tsunami ist eine Stahlrahmenkonstruktion. Die oberen Seitenteile sehen fast aus wie ein Monocoque weil die einzelnen Titan Blechteile miteinander verschweißt sind. Oder besser gesagt waren. Die Schweißnähte reißen immer weiter und ich kann kein Titan schweißen.
      haben ist besser als brauchen
    • Zitat:
      Punkt 10: Panzerung


      Ich hab' den Bot schon lange nicht mehr gesehen, aber ich denke, das Monocock passt von der Panzerung her.

      Tsunami ist eine Stahlrahmenkonstruktion. Die oberen Seitenteile sehen fast aus wie ein Monocoque weil die einzelnen Titan Blechteile miteinander verschweißt sind. Oder besser gesagt waren. Die Schweißnähte reißen immer weiter und ich kann kein Titan schweißen.



      Titan schweisen ist einfach : Schutzgas schweisen mit zusätzlicher Gaszufur für die schweisnähte oben und "Wichtig " unten . Gas einfach etwas strömen lassen bis die schweisnaht abgekühlt ist .
      Es geht nur darum das kein sauerstoff rankommt .
      Sonst wird die schweisnaht spröde wie Glas .
      Und den Titan schweisdraht : von dem selben Material dünne streifen mit einer Schlagschere abtrennen .

      Habe ich auch leider erst zum ende von meiner Bauzeit rausbekommen .

      mfg Erich Ich hoffe das hilft dir
      [SIZE=2]Man muss nicht verrückt sein ,um zu überleben .
      Aber es hilft .
      [/SIZE]
      mfg Erich
    • Noch eine kleine sache ist mir eingefallen .
      Schau dir mal das video von Tsunami und X-Terminator an .
      Die runden teile die an Tsunami montoert sind , damit der gut durch rollt
      - könnte man mit 2 kleine Zylinder versehen , die würden dan als Kugel sperre fungieren ,
      so wie bei X-Terminator .
      Zumindes als denkanstoss .


      mfg Erich
      [SIZE=2]Man muss nicht verrückt sein ,um zu überleben .
      Aber es hilft .
      [/SIZE]
      mfg Erich
    • Ich mach' mal mit den technischen Details ein bißchen Diskussion, damit das Thema nicht ganz aus den Augen verloren wird.

      Mit Titanschweißen gab's von Erich ja den Tipp. Wußte ich auch nicht, dass man hier "einfach" Titanstreifen als Lot verwendet. Irgendwie war ich der Meinung, dass das Lot immer einen geringeren Schmelzpunkt haben muss als das "Hauptmaterial", sonst schmilzt die ganze Einheit dahin. (?)

      Fahrakku und Akku für den Empfänger zu trennen finde ich schon sinnvoll.

      Der Empfänger hatte deswegen einen eigenen Akku (9V) bekommen, damit er nicht mit den Störpulsen des Motors beaufschlagt wird. Ich denke, durch eine geeignete Filterschaltung auf der neuen Waffenelektronik können die 5V für den Empfänger soweit entstört werden, dass da nichts mehr an Störpulsen durchschlägt.

      Gemeint hatte ich allerdings in den früheren Postings die Aufteilung bzw. "Ergänzung" der Fahrakkus (24V) mit zusätzlichen Zellen, damit das Ventil genügend Energie zum Auslösen bekommt. Diese 36V sollen zukünftig "on-board" von den 24V erzeugt werden. Die Schaltung dafür ist neu, ich weis noch nicht, wie gut sie den Strom "nachschieben" kann. Mit der Booster-Schaltung auf dem Fahrtregler3_2 (der erzeugte aus 12V die 24V für Pneumatikventile) war bei 2A schluss.

      Ich war einige Male etwas überfordert damit das Kampfgeschehen im Auge zu behalten, den Bot zu steuern und nebenbei noch den Flipper zu bedienen.

      Kann ich mir bei Deiner Fahr-Professionalität gar nicht vorstellen. Aber ich befürchte, dass die von Dir angeregte "manuelle Nachstellmöglichkeit" mittels Poti für die Pulszeit u.U. etwas zusätzlichen Stress verursachen kann. Ich tendiere da immer zu einer "Schalterlösung". => Flasche voll = Stellung 1 mit kurzer Pulszeit ; => Flasche halbvoll = Stellung 2 mit etwas längerer Pulszeit.
      => Aber Du wirst es herausfinden. In der Software sind beide Möglichkeiten programmiert, Du must nur über das PC-Programm einstellen, was Du haben willst.
      .
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    • Da die Ventile nicht dauerhaft offen sein müssen, spielt die 2 Ampere Stromlieferfähigkeit der Booster-Schaltung keine Rolle. Die Benötigte Impulsleistung wird durch den Kondensatorpack locker zur Verfügung gestellt. Eher muss man daran denken, dass über ein Entladewiderstand und Relais die Kondensatoren entladen werden, wenn der Hauptlink gezogen wird. Ansonsten würde die Waffensteuerung weiterhin unter Spannung stehen, was eher ungünstig ist.
      ....ein Event muss her
    • Eher muss man daran denken, dass über ein Entladewiderstand und Relais die Kondensatoren entladen werden, wenn der Hauptlink gezogen wird. Ansonsten würde die Waffensteuerung weiterhin unter Spannung stehen, was eher ungünstig ist.

      Guter Hinweis. Ich hätte normalerweise nichts gegen geladenen Kondensatoren auf der Elektronik. Die werden im Laufe der Zeit schon entladen, aber eben nicht schlagartig.
      Wo ich immer sehr vorsichtig bin, das ist das Auslöseverhalten der Elektronik.
      Paradebeispiel wäre: Link stecken => Booster fängt an zu arbeiten => Kondensatoren sind geladen => Link ziehen => Nach einer Sekunde: Link stecken => Elektronik ist nicht sauber verriegelt (Software-Schlamperei mit minimalistischer Treiberansteuerung) => kurzer Puls auf die Endstufe => Pneumatik löst aus.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Betrifft Zusatzakku:
      Wenn eventuelle Störungen von den Fahrantrieben und auch ein starker Spannungseinbruch an den Fahrakkus kein Problem sind, dann wäre es schon Klasse auf einen Zusatzakku verzichten zu können.

      Wie sieht es denn im Generatorbetrieb aus?
      Wenn der deaktivierte Bot aus der Arena geschoben wird, dann arbeiten die Antriebsmotoren als Generator und bringen die Kontroll-LED für den Link zum leuchten. Könnte das noch ein Problem werden?
      haben ist besser als brauchen
    • Original von Flatliner
      Betrifft Zusatzakku:
      Wenn eventuelle Störungen von den Fahrantrieben und auch ein starker Spannungseinbruch an den Fahrakkus kein Problem sind, dann wäre es schon Klasse auf einen Zusatzakku verzichten zu können.

      Wie sieht es denn im Generatorbetrieb aus?
      Wenn der deaktivierte Bot aus der Arena geschoben wird, dann arbeiten die Antriebsmotoren als Generator und bringen die Kontroll-LED für den Link zum leuchten. Könnte das noch ein Problem werden?


      Aus den 24V generiere ich die +5V über den Standard-Spannungskonstanter 78S05. Der Gag ist, dass zwischen dem "Einspeisen" auf dem Spannungskonstanter eine Diode ist. Dahinter ein fetter Kondensator. Die Motoren können also den Kondensator nicht "leersaugen". Bis jetzt war das immer ganz wirkungsvoll, um Spannungseinbrüche oder Störungen auf die Elektronik zu kriegen. Merkt man auch, wenn man den Link zieht. Die Kontroll-LED für die 5V leuchtet länger nach, als die Kontroll-LED für die eingespeisten 24V (da hängen auch ein paar Kondensatoren dran).

      Dass die beiden Boschmotoren soviel Power produzieren, dass da gleich die LED angeht, das wußte ich nicht. Aber ich bin zumindest in einer Hinsicht beruhigt: wenn die LED leuchtet heißt das, dass die Polung stimmt. Da kann dann nichts passieren. Ansonsten könnte es schon sein, dass mal ein Elko falsch gepolt ist und dann in Peng-Moll sein Dasein beendet. Wiederum frage ich mich gerade, wie denn die Energie von dem Motor an die LED kommt. Denn der Link ist ja gezogen. Die Motoren hängen auch nicht an dem Akku oder der (durch den Link verbundenen) Einspeisung für den Fahrtregler. Wie kann die Generatorspannung die gesperrten MOSFETs überbrücken? *grübel*
      @Heiko: Hast Du eine Ahnung, wie das gehen könnte?
      .
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    • Original von UnskilledWorker
      Wie kann die Generatorspannung die gesperrten MOSFETs überbrücken?

      --> Body-Dioden der FET's :D :D :D


      Stimmt. *AufdieSprüngeGeholfen*. Ich dachte, da kommt bei einer der vier Brückenglieder eine "Sperre" zustande. Aber wie das Schaltbild zeigt, kann da trotzdem der Strom fließen.

      Solange die Generatorspannung nicht höher als die zulässige Betriebsspannung für die MOSFETs ist, kann eigentlich auf der MOSFET-Seite nichts passieren. (?)
      Ob die Elkos ausreichend hoch dimensioniert sind etc kann ich nicht beurteilen. Aber ich denke, so groß wird die Generatorspannung nicht, als dass sie höher als die zulässige Betriebsspannung von dem Fahrtregler wird. (?)
      .
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    • Aber ich denke, so groß wird die Generatorspannung nicht

      wenn du den bot genauso schnell schiebst, wie er normalerweise fährt (was nicht wirklich einfach sein dürfte, wie ich vom letzten event weiss *grins*), dann liegt die generierte spannung etwas unter der nominellen akkuspannung...

      schiebt man den bot deutlich schneller (ich würde mal auf 2,5mal so schnell tippen), als er maximal fährt, dürften die kondis vom regler hochgehen... allerdings erst nach einiger zeit :D

      über die anzahl der müsli-riegel, die man für die aktion braucht, möchte ich lieber nicht spekulieren... ;-P
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • über die anzahl der müsli-riegel, die man für die aktion braucht, möchte ich lieber nicht spekulieren... ;-P

      Also noch ein bißchen Tai-Gin-Seng trinken, damit wir den Regler von Kees knacken... :D (=> wollen wir natürlich nicht, der Regler ist saugut)

      Eher muss man daran denken, dass über ein Entladewiderstand und Relais die Kondensatoren entladen werden, wenn der Hauptlink gezogen wird. Ansonsten würde die Waffensteuerung weiterhin unter Spannung stehen, was eher ungünstig ist.

      Obwohl ich in der Software einige Sicherheiten drin habe und die Ansteuerung der MOSFETs beim Einschalten (=Hochlaufen des Prozessors bzw. des Programms) hardwaremäßig abgesichert ist, geht mir dieser Punkt doch nicht aus dem Kopf.
      Auch wenn mir der zusätzliche Platzbedarf auf der Platine doch etwas weh tut, werde ich wohl so eine kleine Entladeschaltung mit vorsehen.
      @BB-Dirk/Heiko: Was ist eure Abschätzung für die Entladezeit?
      Soweit ich das dunkel in Erinnerung habe, ist in der Norm für elektrisch betriebene Kreissägen die Vorgabe, dass 10 Sekunden nach dem Abschalten der Kreissäge das Sägeblatt stillstehen muss.
      Die 10 Sekunden kommen mir manchmal sehr lange vor. 3 Sekunden bei unserer Pneumatik-Ansteuerungs-Entladung ?
      .
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