Enigma

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich denke Heiko wollte nicht deinen geistigen Erguss zerlegen... Er meint vermutlich eher dass dein Schaltplan etwas unübersichtlich gezeichnet wurde und deshalb schwer zu lesen ist und da hat er recht. Ich mach das immer strikt so dass Vcc oben, GND unten und die I/Os links und rechts sind wenn möglich. Weiterhin werden ICs bei mir nie gedreht...

      Also ich hätte Variante 3a gemacht. D.h. Variante 3 plus das Gleiche in die andere Richtung. Wenn die Strombegrenzung aufhört, dann Tastverhältnis wie beim Abschalten in Schritten, aber nicht reduzieren, sondern erhöhen...

      Das mit dem PWM Wert merken finde gefährlich. Folgende Situation: Enigma dreht hoch, die Strombegrenzung kommt, der PWM Wert wird gespeichert und jetzt wird gedrosselt. Wenn Dirk jetzt aber zufällig unterdessen in einen Gegner reingefahren ist und sich die Scheibe verklemmt, dann ist das fast Blockade (den Schlupf des Riemens nicht berücksichtig) und beim nächsten Gas geben wird der gespeicherte PWM Wert angesetzt. U.U. kann das bedeuten dass ein recht hoher Impulsstrom auftreten kann die die Komponenten abbekommen wenn der Spinner noch verklemmt ist und solche Impulse sind immer böse...

      Übrigens hast du recht... Viele wie Normen, Holger, Delldog, Franky, ich UND Heiko... haben die Klappe hier weit aufgemacht, aber echte funktionierende Hardware hat man bis jetzt nur von dir gesehen (von Shaleen kenne ich noch keine Elektronik). Respekt und danke dafür...

      Bonusidee: Mach noch einen dritten Softwaremodus rein, der proportional auf die PPM Impulse vom Empfänger reagiert => 1 Quadranten Regler... ;)
      .: Formerly known as GRA Administrator, now OUT OF ORDER :.
    • HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ?????????

      Könnte jemand mir erklären wie der Power Schwich genau funktioniert?
      So grob raff ich das ja, aber ich will es halt besser wissen.
      Vielleicht ein Blockschaltbild vom Programm wäre nicht schlecht. Aber bitte nicht das Assemblerprogramm (dann versteh ich noch weniger als vorher. Ich schaffe es ja nicht mal einen ATINY 12 zu programmieren.)

      Zur Stromzange: Die "billigen Messgeräte" können meistens nicht mit 1kHz umgehen. Das heißt sie "raten" den richtigen Wert.
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Er meint vermutlich eher dass dein Schaltplan etwas unübersichtlich gezeichnet wurde und deshalb schwer zu lesen ist und da hat er recht.

      Ja, das kann sein, dass der Plan für Außenstehende schwer zu raffen ist. Manche (ich glaube, dazu gehörst auch Du?) machen verschiedene Blöcke mit "offenen" Leitungen und beschriften die dann. Man muss sich also die Verbindungen anhand der Texte zusammensuchen. Die einzelnen Funktionsblöcke und Funktionalitäten sind damit natürlich viel leichter erkennbar. Aber bei einer Störungssuche tu ich mich mit meinen "Spinnennetzen" wiederum leichter, weil ich einfach den Strichen folgen kann.
      Sorry für die Unübersichtlichkeit, der Ehrgeiz war, alles komplett auf ein einziges A4-Blatt zu bekommen.

      Das mit dem PWM Wert merken finde gefährlich.

      Ja, das birgt ein kleines Gefahrpotenzial (so wie jeder Strom, der zu hoch ist :D ). Wenn die Spinnerscheibe voll läuft und sich dann in einen Gegner verrammt (blockade), dann ist der standardmäßige PWM-Wert auf 100% und es wirkt nur das Schaltverhalten der Strombegrenzungs-Erkennung. Es wird zwar (wenn man es "geglättet" betrachtet) der durchschnittliche eingestellte Strom nicht überschritten. Aber es treten solange Stromspitzen auf, bis die Überstromerkennung reagiert. Und das sind leider ein paar Millisekunden. Die MOSFETs halten das aus, aber der Motor kann u.U. dann warm werden.

      Soweit ich mich erinnern kann, war auch schon mal der Softwaremodus aktiv, dass bei jeder Überstromerkennung der PWM-Wert um einen Schritt reduziert wurde. Hat aber nicht viel gebracht. Denn die Trägheit von der Überstromerkennung hat den Motor entweder abgewürgt oder kompensiert. Großen Einfluß hat hier der Filter (Tiefpass), den ich vorher beschrieben hatte. Mit reinen Berechnungen hat das Ding nicht sauber funktioniert. Die Werte wurden anhand vieler Tests am Motorenprüfstand durch "Versuch macht kluch" herausgefunden. Ganz glücklich bin ich über die Schaltung noch nicht, in der Richtung muss ich euch beipflichten, dass man da noch was verbessern kann. (Z.B . ist mir die Hysterese noch zu groß). Aber solange ich keine besseren Schaltungsvorschläge habe, bleibt halt mal die "halb-gute" Lösung enthalten.

      Bonusidee: Mach noch einen dritten Softwaremodus rein, der proportional auf die PPM Impulse vom Empfänger reagiert => 1 Quadranten Regler...

      Das wäre mit der bestehenden Hardware durchaus möglich. Bis jetzt hatte aber noch niemand Bedarf für solch eine Anwendung geposted.

      Nachdem wir Flatliner's Thread hier mit der Diskussion über den Powerswitch ziemlich zerlegt haben, wäre das aber jetzt wieder eine Option: Angenommen, ich würde eine Variable einführen, die den maximalen Pulswert des Powerswitch beschränkt. Also z.B. 70%. Dann könnte man die Drehzahl von Enigma indirekt damit reduzieren. Diese Lösung wäre also ein Mittelding zwischen Deinem Vorschlag (PWM proportional zu der Knüppelstellung der Funke, also stufenlose Drehzahlregelung) und einer fixen Vollgasstellung von 100%.

      @Flatliner: Würde Dir das bei Enigma was bringen, wenn der Powerswitch nicht ganz auf 100% hochpushen würde?

      @All: Hätte jemand eine Anwendung für den Powerswitch, wenn er eine Drehzahlvorgabe (indirekt über den PWM) proportional zu der Knüppelstellung ermöglicht hätte?

      Könnte jemand mir erklären wie der Power Schwich genau funktioniert?

      Können wir gerne machen, aber dann nicht in diesem Thread.
      @Mike: was hälst Du davon, wenn wir das bei den Elektronik-Grundlagen mit reinpacken? Denn im Prinzip ist der Powerswitch nichts anderes, als ein Spannungsteiler, den Du mal erklärt hast.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Original von IBF
      @Flatliner: Würde Dir das bei Enigma was bringen, wenn der Powerswitch nicht ganz auf 100% hochpushen würde?

      Nein, ich mag ihn so wie er ist!
      Wenn ich mich recht erinnere lag der Startstrom mit dem alten Regler bei 80-90A, da hat der Regler es dann nur 2-3 mal geschafft die Scheibe zu starten, wurde dann zu warm und hat seinen Dienst eingestellt.

      Hier noch ein paar Daten damit ihr was zum diskutieren habt:
      -Akku frisch geladen und Spinner gestartet
      -Die Akkuspannung sinkt recht zügig auf rund 8,6-8,5 V und hält sich dort mehrere Minuten
      -danach sinkt die Akkuspannung wieder sehr zügig
      -nach 5 Minuten und 30 Sekunden, bei 7,5 Volt sagt der Powerswitch "kurze Pause" und schalten sich,bzw. den Motor ab
      -Der Motor lässt sich danach wieder ganz kurz starten, schaltet aber sofort bei Einbruch der Akkuspannung wieder ab.
      -Eine äußerst praktische "Begrenzung", denn für den Fahrantrieb steht noch etwas an Akkukapazität zur Verfügung.

      Original von UnskilledWorker
      ...ich werfe jetzt mal ein paar denkanstösse in den raum:

      mechanische verluste im lager und im riemen, so wie der mittlere wirkungsgrad des motors von ca. 40% für das hochlaufen der scheibe schlucken zwar viel energie, aber die muss sich auch irgendwo in wärme umsetzen... also, WAS wird deutlich warm? lager, riemen, kabel, lötstellen, kabelklemmen, akkus???


      Bisher kann ich nur sagen, daß vorher der komplette Bot warm wurde. Sowohl die obere Panzerung, als auch die Bodenplatte wurden lecker warm, ich schätze mal so rund 35°C, vielleicht auch etwas mehr. Bei dem obigen Versuch war der gesamte Bot deutlich kühler. Wenn ich etwas Zeit finde messe ich mal die Temperaturen von Motor, Riemenscheiben, Akku, Kabeln und soweit zugänglich Powerswitch. Vielleicht finde ich so noch etwas um den hohen Motorstrom bei voll laufender Scheibe zu erklären.

      Original von IBF
      Original von UnskilledWorker

      Spam


      Ich empfinde das hier nicht als Spam, sondern als konstruktive Diskussion, also macht ruhig weiter, auch wenn ich schon lange nicht mehr in der Lage bin da mitzureden :D
      haben ist besser als brauchen
    • @ IBF: Wie ein Spannungsteiler funktioniert ist mir klar. Ich meinte aber wie die ganze Regelung (Regelkreise usw) funktionieren. In etwa so, Was passiert wenn:.
      Wie werden die Signale von dem EM erkannt, verarbeitet gefiltert usw. Was die halbe H-Brücke macht weis ich (mit 1kHz ein- und ausschalten).
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Original von Krümmel
      @ IBF: Wie ein Spannungsteiler funktioniert ist mir klar. Ich meinte aber wie die ganze Regelung (Regelkreise usw) funktionieren. In etwa so, Was passiert wenn:.
      Wie werden die Signale von dem EM erkannt, verarbeitet gefiltert usw. Was die halbe H-Brücke macht weis ich (mit 1kHz ein- und ausschalten).


      Das war mir klar, dass Du den Spannungsteiler verstanden hast, der Beitrag stammt ja auch von Dir. :D
      Ich hatte bei dem Spannungsteiler eher an die Überführung des klassischen Spannungsteilers (so wie in Deinen Ausführungen beschrieben) an die MOSFETs mitsamt den Überganswiderständen und vor allem den Shunts zur Strommessung gedacht.

      Die Funktionserläuterungen, so wie Du sie wissen willst, sind dann eher "softwarelastig". Dafür machen wir am Besten einen separaten Thread auf. (Das Grundkonzept ist schnell erläutert, aber die Details mit der Auswertung der empfangenen Werte, einer Schalthysterese, Sicherheits-Grenzwerten,... das macht es etwas aufwändig)

      Nein, ich mag ihn so wie er ist!

      :D :D :D
      Es wird trotzdem noch einen Hardware-Update geben, bei dem dann die ganze Baugruppe so klein ist, dass sie ohne Deine Modifkationen in Enigma reinpasst. ;)
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • @Panzerbot:
      ja, das Lager habe ich schonmal überprüft, läuft etwas leichter als damals, als ich es eingebaut habe. Liegt vermutlich daran daß es etwas seiner bremsenden Fettfüllung verloren hat. Ich habe zwar mehrere Dutzend Kugellager hier rumliegen, aber keins mehr in der passenden Größe um es zu tauschen.

      Der Leerlaufstrom des Motors liegt bei rund 3-4A, in dem Bereich zeigt die Stromzange an was sie will.

      @Heiko:
      Habe mir eben mal die Zeit genommen ein paar Temperaturversuche zu starten. Vor rund einem Jahr habe ich mir mal eine Brandblase am Daumen geholt, und zwar an der Riemenscheibe des Motors. Jetzt sieht es so aus:
      -Akku geladen, laut Lader passten seit dem letzten Versuch 2050 mAh rein
      -Vor dem Versuch an allen möglichen und unmöglichen Stellen des Bots die Temperatur gemessen, die lag mit dem kleinen chinesischen Infrarotthermometer immer zwischen 19,5 und 21,5 °C. Die Temperaturen an meinem Trommelfell lagen mit dem Ding im Bereich von 36-37°C, da sollte die Genauigkeit ausreichend sein, so hoffe ich.
      -Scheibe gestartet und bis zum Ausfall des Powerswitches laufen lassen. Hat diesmal 6 Minuten gedauert.
      -Und hier die Temperaturen, angegeben ist jeweils die höchste gemessene Temperatur in dem Bereich des benannten Bauteils:
      -Motorgehäuse 28°C
      -Motorlager hinten 36°C
      -Riemenscheibe Motor 30°C
      -Riemenscheibe Spinner 37°C
      -alle 3 Akkus, je 40-41°C
      -Powerswitch 27°C
      -Kabelverlauf, Akkukabel, Link und Motorkabel 30°C
      -removable Link 25°C

      -Hardox-Deckel des Bots, an keiner Stelle wärmer als 27°C
      -Bodenplatte war nicht montiert.

      Die einzigen "Ausreißer" die ich hier sehe sind das hintere Motorlager und die Riemenscheibe des Spinners. Wobei das noch immer nicht wirklich heiß ist.
      haben ist besser als brauchen
    • au weia, so langsam wird der thread hier echt unübersichtlich...
      ok, fangen wir mal von unten an:

      @dirk:
      es lässt sich also kein eindeutiger "hot spot" feststellen.
      6 min. laufzeit, angenommener mittlerer strom in der zeit 20A, bei einer akkukapazität von ca. 2Ah, das passt einigermaßen zusammen...
      was nicht so ganz passt, sind die 8.5V * 20A = 160W die irgendwo in wärme umgesetzt werden.
      ok, die akkus werden ca.20°C wärmer, da geht einige energie zum aufheizen rein. die temperaturerhöhung ist aber für den strom im normalen bereich.
      die riemenscheibe ist aus alu und hat einigermaßen oberfläche, da wird auch was an wärme an die umgebung abgeführt.
      riemenscheiben und riemen bewegen sich, durch den luftstrom bedingt führen diese teile recht gut wärme ab.
      der motor (bleibt ja erfreulich kühl!!!) nimmt wegen seiner großen masse auch ein gutes häppchen an energie auf.
      dass sich die rückseite des motors stärker erwärmt mag am gleitlager und an den bürsten (ich denke mal, da kommt der grossteil der erwärmung her) liegen
      die lüftungsöffnungen hast du ja wohl zugeklebt, so dass das flügelrad innen nur noch eine umwälzfunktion und keine kühlfunktion hat.
      was man nicht vergessen darf, ist der luftwiderstand der rotierenden scheibe, da wird auch einige energie umgesetzt.
      der powerswitch wird auch nicht übermässig warm (gut, der hat nen grossen kühlkörper, aber die ca. 5-7°C temperaturerhöhung sind nicht wirklich viel)

      trotzdem: selbst wenn man animmt, dass sich die 160W gleichmässig auf alle komponenten verteilen, das ist ne mengen wärme, die da abgeführt werden muss.
      ich hätte eigentlich erwartet, dass irgendein bauteil DEUTLICH wärmer wird.

      kannst du eigentlich durch die lüftungsschlitze des motors die bürsten und den kollektor des motors sehen? wäre mal interessant zu wissen, ob da nicht was am brutzeln ist.

      die 8,5V-8,6V akkuspannung liegt bei 20A-30A batteriestrom auch im rahmen der zellenspezifikation. auch hier nichts auffälliges...

      mittlerweile glaube ich ja bald, dass sich die einzelnen kleinen verluste aufsummieren und sich die "wärmeverluste" einfach sehr gut auf viele komponenten verteilen.
      wieviel energie über die luftreibung der scheibe verlorengeht, kann ich nichtmal ansatzweise abschätzen, das könnte aber durchaus ein nicht unerheblicher teil sein.
      alle diese annahmen erklären aber immer noch nicht das schrittweise erhöhen der drehzahl sowohl beim modelbau-steller als auch beim powerswitch. das problem besteht doch immer noch, oder nicht???


      nun zu den ganzen äusserungen von weiter und mittlerweile ganz weit oben *grins* :

      Viele wie Normen, Holger, Delldog, Franky, ich UND Heiko... haben die Klappe hier weit aufgemacht, aber echte funktionierende Hardware hat man bis jetzt nur von dir gesehen

      das sehe ich genauso, deshalb zolle ich reiner wegen seines arbeits- und zeitaufwands auch deutlich meinen respekt!
      ich für meinen teil habe hier allerdings auch nie den anspruch erhoben, für die allgemeinheit einen kleinserienreifen regler zu entwerfen... :D

      ich bin mal ganz ehrlich, mein etwas ketzerischer ton in den letzten postings rührte daher, dass ich mir den schaltplan des powerswitch angesehen habe und nur noch dachte:
      "das ist jetzt nicht reiners ernst"... das lag daran, das da keine freilaufdioden eingezeichnet sind...
      durch den schock und die spontan einsetzende schnapp-atmung bedingt habe ich den rest der schaltung nur überflogen und den schmitt-trigger um IC15A für einen weiteren verstärker gehalten...
      und dannn hat mir die umsetzung des stromsignals in den bereich über 12V und die anschliessende umsetzung zurück in den bereich von 5V prozessorspannung den rest gegeben... *lach*

      reiner, mach mal einen thread für dein projekt auf, dann können wir dort gerne über strombegrenzung, taktfrequenz und sonstiges reden...
      aber bitte nicht im "spannungsteiler-thread".

      hier nur eine kleine anmerkung:
      shuntwiderstand: 0.00125Ohm, strom=50A, macht 0.0625V spannungsabfall am shunt... bei einer verstärkung von 271 macht das 16,9V.
      wenn ich die schaltung jetzt in der kürze richtig gelesen habe, kann der schmitt-trigger maximal auf ca.9V vergleichsspannung eingestellt werden.
      also würde die strombegrenzung dynamisch nur bis etwa 26A funktionieren.
      ich frage mich, wieso ströme deutlich über 50A auftreten (strombegrenzung sollte auf 30A eingestellt sein, dass dürfte der höchstmögliche wert sein?). ist da irgendwas faul? da müsste man sich mal ausgiebig mit beschäftigen.


      ach ja, DEN

      Hör' Dir einen kräftigen Motor an, der mit 1kHz und dann mit 4kHz anläuft. Ist wie beim Motor von einem Motorrad. Man spürt sofort, wenn es der Maschine mal nicht gut geht (Ventilspiel, Vergaser nicht synchron,...). Beim praktischen Testen mit 1kHz/4kHz wird sofort klar, dass die größeren Motoren eher bei 1kHz als bei 4kHz sozial angesteuert werden.
      Stichwort: Sound-Design


      spruch kann ich nicht unkommentiert lassen:
      "sound-design" bei unseren lärmpegeln in der arena? wie geil ist dass denn??? *zwinkerrrrrrrrrrrrr*
      den fand ich echt so RICHTIG gut :D

      ok, das soll jetzt erstmal reichen, ist ja schon wieder ein megapost... *grins*
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • ich für meinen teil habe hier allerdings auch nie den anspruch erhoben, für die allgemeinheit einen kleinserienreifen regler zu entwerfen... großes Grinsen

      Ja leider... Noch nicht mal als wir dich dazu genötigt haben... :rolleyes:

      ich bin mal ganz ehrlich, mein etwas ketzerischer ton in den letzten postings rührte daher, dass ich mir den schaltplan des powerswitch angesehen habe und nur noch dachte:
      "das ist jetzt nicht reiners ernst"... das lag daran, das da keine freilaufdioden eingezeichnet sind...
      durch den schock und die spontan einsetzende schnapp-atmung bedingt habe ich den rest der schaltung nur überflogen und den schmitt-trigger um IC15A für einen weiteren verstärker gehalten...
      und dannn hat mir die umsetzung des stromsignals in den bereich über 12V und die anschliessende umsetzung zurück in den bereich von 5V prozessorspannung den rest gegeben... *lach*

      Achherje... Das beruhigt uns andere dass du auch mal Fehler machst und etwas seltsam bewertest weil du nur schnell drübergeflogen bist... :D

      k, genug Off-Topic und Threadvergiftung... Powerswitch in eigenen Thread und hier Enigma pur...
      .: Formerly known as GRA Administrator, now OUT OF ORDER :.
    • Original von Gizmo
      ... Powerswitch in eigenen Thread und hier Enigma pur...

      Ich brauche hier auch erstmal ein Break,
      Enigma wird am 27.6. bei der DRG als Feather mit antreten, danach wissen wir mehr.
      Die Scheibe ist übrigends mächtig stumpf und wird es auch erstmal bleiben, habe keine Lust wieder neu auszuwuchten.
      haben ist besser als brauchen
    • bei einer verstärkung von 271 macht das 16,9V.

      Bei einer Versorgungsspannung der Operationsverstärker von 12V (abzgl. 0.7V der Schutzdiode) eine abenteuerliche Behauptung für die zu erwartende Ausgangsspannung.
      Der Operationsverstärker liefert bei diesen hohen Widerstandsverhältnissen nicht mehr die berechnete Verstärkung, sondern ein paar Faktoren weniger !
      Was wäre die Alternative gewesen?
      => mit 5V betreiben? => dann hätte ich nur noch 3V Ausgangspegel gehabt. Also quatsch.
      => einen separaten Spannungskonstanter mit 7V für die OpAmps einbauen, damit die Ausgangsspannung 5V nicht übersteigt? => kostet wertvollen Platz auf der Platine. Eine Z-Diode ist leichter unterzubringen als ein SO8-Käfer
      "sound-design" bei unseren lärmpegeln in der arena? wie geil ist dass denn???

      Nicht wie beim Sportwagenfahrer, der den Lärm für seine Mitmenschen produziert, sondern als Monitoring, wie gut die Ansteuerung (PWM-Frequenz) auf den Motor abgestimmt ist.

      ich frage mich, wieso ströme deutlich über 50A auftreten (strombegrenzung sollte auf 30A eingestellt sein, dass dürfte der höchstmögliche wert sein?). ist da irgendwas faul? da müsste man sich mal ausgiebig mit beschäftigen.

      Der von Dir zitierte Schmitt-Trigger ist ein Komparator. Die Schaltschwelle wird durch den Trimmwiderstand eingestellt. Wenn der Trimmer auf GND gedreht wird, dann ist die Strombegrenzung praktisch auf "unendlich", also sind da 50A möglich.

      Der Powerswitch ist für eine Betriebsspannung von 12V konzipiert worden. Unterhalb von 7V stimmen dann natürlich die ganzen erprobten Werte für die Verstärkung usw nicht mehr.

      Was mir auffällt: Es wird ziemlich viel auf der Strombegrenzung herumgeritten. Das war bei den ersten Versionen der Fahrtregler auch schon so. Mittlerweile werden alle Fahrtregler so eingestellt, dass sie ohne Strombegrenzung die Motoren ansteuern. Mit Ausnahme von dem Schlagarm bei einem Museumsbot (der blockierende Arm hat dann das Lötzinn auf der Leiterbahn zum schmelzen gebracht) gab's nie einen Ausfall.

      usw....
      (glaubt mir, ich habe mir bei den Details von dem Powerswitch schon ein paar Gedanken gemacht. ;) Fehler und Schaltungs-Irrtümer können immer passieren, aber in Flatliner habe ich einen hervorragenden Praxis-Tester gefunden! )

      Ich brauche hier auch erstmal ein Break

      Ok, stoppen wir das Spielchen.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Ok, stoppen wir das Spielchen.

      kein problem...
      wie gesagt, wenn du magst können wir die diskussion gerne in einem anderen thread weiterführen...

      nur noch eine kurze anmerkung:
      ich: bei einer verstärkung von 271 macht das 16,9V.
      du: Bei einer Versorgungsspannung der Operationsverstärker von 12V (abzgl. 0.7V der Schutzdiode) eine abenteuerliche Behauptung für die zu erwartende Ausgangsspannung

      genau darum ging es mir ja... mehr als 12V minus 0,7V minus der "sättigungsspannung" des OP's bei vollaussteuerung (ca 1-2V?) kann man am ausgang des OP's nicht erreichen...
      ich fragte mich also: warum die hohe verstärkung?
      ok, ich hätte wohl irgendwas in der richtung "16,9V, wenn der OP diese spannung erreichen könnte" schreiben sollen :rolleyes:

      damit solls jetzt auch gut sein.........
      Flipper??? Flipper gehört ins Wasser!!!
    • Original von UnskilledWorker
      nur noch eine kurze anmerkung:
      ich: bei einer verstärkung von 271 macht das 16,9V.
      du: Bei einer Versorgungsspannung der Operationsverstärker von 12V (abzgl. 0.7V der Schutzdiode) eine abenteuerliche Behauptung für die zu erwartende Ausgangsspannung

      genau darum ging es mir ja... mehr als 12V minus 0,7V minus der "sättigungsspannung" des OP's bei vollaussteuerung (ca 1-2V?) kann man am ausgang des OP's nicht erreichen...
      ich fragte mich also: warum die hohe verstärkung?
      .........


      Das lineare Rechnen der Verstärkung klappt bei dieser Schaltung leider nicht. Mit der korrekten Berechnung des Gegenkopplungswiderstands bin ich nicht auf die notwendige Spannung gekommen, darum also per Versuch ermittelt, bei welchem Widerstand es funktioniert.
      (Vergleich die 3.Klasse-Dreisatzaufgabe: Ein Arbeiter braucht für eine Grube mit 1m Länge, 1m Breite und 1m Tiefe geanu 6 Stunden Arbeitszeit. Wie lange brauchen 1000 Arbeiter?) => Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

      Gerne hole ich mir konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge in einem anderen Thread. Werde den eröffnen, wenn ich ein paar Meßdaten von der Strombegrenzung aufgenommen habe, da scheint ja bei euch das Hauptaugenmerk zu liegen.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Original von panzerbot
      ...Hast du schonmal das Lager gewechselt?Wenn nein, bau es mal aus und guck ob es noch leichtgängig ist...


      Die Sache mit dem Kugellager hat mir keine Ruhe gelassen, obwohl ich keinen Mangel feststellen konnte. Gestern bestellt, lag es heute schon im Briefkasten. Das Lager war in fünf Minuten gewechselt.
      Ergebnis: Motorstrom nach 10 Sekunden 14A !
      haben ist besser als brauchen
    • Ergebnis: Motorstrom nach 10 Sekunden 14A !

      Im Vergleich zu den 23A, die Du hier vor ein paar Postings genannt hast, ist das eine deutliche Verbesserung.

      Bleibt nur die Frage, warum das "alte" Lager so viel Verlust produzierte. Vielleicht durch die vielen Kampfeinsätze einen "Schlag" abbekommen?
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Wenn die Lagerkugeln im Kugellager (hüpsches Wortspiel) nicht mehr rund sind (z.B. durch die Einschläge des Spinners) dann erhöht sich der Lagerverlust / Reibungsverlust natürlich immens je schneller das Kugellager sich drehen muss. Im reinen "Handbetrieb" wenn man also den Spinner mal so mit dem Finger dreht fällt das u.U. gar nicht auf......

      Ich hoffe, du hast direkt ein paar Lager mehr bestellt.
      ....ein Event muss her
    • Walzlager?!
      zunächst einmal ist jedes Kugellager ein Wälzlager. Ich denke du meinst so etwas wie Tonnenlager / Nadellager. Um achsiale Belastungen aufnehmen zu können brauch man andere Lagerformen. Z.B. Kegellager / Schulterlager (wenn ich mich jetzt nicht vertue und die müssten dann paarweise eingebaut werden. Standart Rillenkugellager können auch achsiale Kräfte aufnehmen, allerdings mit deutlich höherem Verschleiß......
      ....ein Event muss her