Frage zu Regel 3.2.1 und 3.2.2

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    • Es sollte ja eine Möglichkeit der Regelinterpretation geben...


      ??? Eigentlich nicht ! Regeln sind dazu da, dass man sie befolgt und Nachteile (Sicherheit, Gleichberechtigung der Teilnehmer,....) vermeidet. Nach Lücken in dem Regelwerk zu suchen, um daraus einen Vorteil ziehen zu können, geht, glaube ich, am Sinn von unserem Sport vorbei.
      (In den Regeln für Ringer oder Boxer heißt es ja auch nicht explizit, dass keine Schusswaffen erlaubt sind.... =) )

      Regeln gehören so verfaßt und niedergeschrieben, dass zweifelsfrei die Sinnhaftigkeit und technische Umsetzung erkannt werden kann. (Ansonsten muss die Tech-Check-Abnahme durch eine dritte Person in Form eines Rechtsanwalts begleitet werden :kotz1: )
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Achnee? Wenn man das strikt durchzieht, dann kommts doch so raus wie es bei Formel Renault o.ä. ist... Alle haben gleiches Material, kaum bzw. keine Spielräume... Nur das Fahrertalent zählt... (Nur um nicht wieder als der Böse dazustehen: Ich behaupte hier nicht dass unser aktuelles Regelwerk keine Spielräume zulässt!)

      Klar, Einschränkung durch Regeln um die Sicherheit aufrecht zu erhalten muss sein... Aber wieso Gleichberechtigung aller Teilnehmer? Das zieht IMHO nicht weil ALLE die eine Maschine nach einem Regelwerk bauen auch alle das gleiche Regelwerk als Rahmenbedingung haben und damit hat auch jeder die gleiche Chance was Neues, Innovatives zu entdecken und umzusetzen...

      Und ja, wenns interessiert, ich versuche ganz klar die niedergeschriebenen Regeln für mich persönlich auszulegen bzw. zu biegen... Ist doch normal... Sag bloß das haben du und dein Heavy Team nicht gemacht als eure 100kg Bots entstanden sind...?

      Bevors jetzt wieder an die Oberfläche kommt... Nicht so beim 14,4V Kram... Das war von mir eher allgemein gedacht...
      .: Formerly known as GRA Administrator, now OUT OF ORDER :.
    • Das war von mir eher allgemein gedacht...

      Da sind wir einer Meinung

      ... Nur das Fahrertalent zählt...

      Das stimmt so nicht ganz. Letzten Sonntag war ein Bericht über "Hinter den Kulissen von der Formel 1". Da zählt der Teamgeist von den 40 Leuten in der Box (bzw. die, die man gar nicht sieht, weil sie hinter ihren Rechenanlagen sitzen)

      Alle haben gleiches Material, kaum bzw. keine Spielräume...

      Auch nicht ganz richtig. Es sind sehr harte Grenzen (z.B. Hubraum) gesetzt. Ergo holen sich die ganzen Maschinen ihre Leistung über die Drehzahl. Vor ca. 4 Jahren ist Ferrari noch mit 16500 U/min durch die Gegend gerast, da hat BMW/Williams schon 18500 gejault. Inzwischen sind sie wieder alle bei 17500 bis 19000 angekommen. Darum wird jetzt wieder verstärkt an der Aerodynamik gerumgeforscht. Auch hier gibt es ganz scharfe Regeln, wie groß ein Spoiler oder eine Schürze sein darf, damit nicht irgendwann ein ein drei Meter breiter Heckflügel das Überholen verhindert =)
      Und letztendlich dienen all diese Regeln dazu, die Kiste langsamer zu machen, damit der Pilot wenigstens eine kleine Chance hat, sein Millionengehalt aufzubrauchen.

      Wo ich dir zustimme: Die Abstände zwischen den Teams sind kleiner geworden. Da zählt derzeit jede Kleinigkeit, um Sieg oder Niederlage zu kriegen. Für den Zuschauer ist es einerseits gut, da dann nicht mit einem Schlag die ganze Saison entschieden wird (langweilig), andererseits muss ich zugeben, dass die Autos keine Seele mehr haben (klingen alle gleich, schalten alle beim gleichen Streckenpunkt... => etwas fade zum zuschauen)

      die niedergeschriebenen Regeln für mich persönlich auszulegen

      Hm... wenn man etwas auslegen kann, dann ist es nicht genau fixiert. Und somit ein Schwachpunkt.
      Weil wir hier von "fixieren" reden: Es geht nicht darum, einen bestimmten Punkt in einer Sache genau festzulegen, sondern einen Bereich mit ganz scharfen Grenzen (zwei Punkte) festzunageln.
      (Beispiel: Gewicht = 6,0kg; keiner wird meckern, wenn die Krähe nur 4kg auf die Waage bringt. 6,1kg könnte man im Zuge der Waagenkalibrierungen noch gelten lassen. Aber bei 6,2kg (2% vom Endwert) ist Schluss mit lustig... wo wäre sonst die Grenze? ("... naja, den mit 6.4kg lassen wir noch durch....ok, der mit 7,6kg hat ja nur einen schwachen Motor, lassen wir auch noch durch.... " ) => Du verstehst was ich meine?
      Die Grenzen gehören exakt definiert. Dann gibt es keine Streitereien oder enttäuschte Teams, die mit unbenutzter Maschine wieder heimdackeln dürfen.

      So, und um jetzt wieder die Schleife über Auto,Motor,Mord zu unserem Regelwerk zurückzubringen: Warum soll man mit den Regeln nicht einen Bereich (egal wieviel Dimensionen) abdecken, der damit immer noch genügend Spielraum für Experimente und unterschiedliche Konzepte erlaubt? Aber die Grenzen von jedem Spielraum gehören exakt definiert, damit so ein "persönliches Interpretieren" nicht stattfinden kann. Sonst wird immer mehr "persönlich interpretiert" , bis man die Regeln eigentlich gleich bleiben lassen kann => Anarchie

      Sag bloß das haben du und dein Heavy Team nicht gemacht als eure 100kg Bots entstanden sind...?

      NMur kurz zur informellen Klarstellung: Erich und Jochen haben die beiden Heavies gebaut, ich bin nur der Lieferant, der die Waffenelektronik entwickelt und gebaut hat. (...ok, ich gebe bei den Konstruktionen auch meinen verbalen Senf dazu...). 100% zum Team zu gehören, wäre für mich anmaßend. Insofern ist mir eine freie Interpretation von Regeln ("Unterschleif ?" ) nicht geläufig. *überrascht* :ohschreck: Weist Du mehr als ich?

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    • Ahha man sieht, dass es eine frage der Begrifflichkeit ist. Wenn man die Regeln mit den Begriffen "Versorgungsspannung" "Betriebsspannung" ließt könnte der Laie (oder ein genau hinschauender Elektrolurch) schon die Frage stellen, was den hier überhaupt gemeint ist. Ich denke, die Regeln müssten in diesem Punkt um eine einfach verbale Beschreibung ergänzt werden um Missverständisse auszuschließen. Da will ich mit meinem halbwissen nicht vorgreifen sondern nur mal so in den Raum werfen

      Versorgungsspannung: Die maximale Eingangsspannung an elektischen und elektronischen Komponenten wie z.B. Ventile, Relais (außer Elektromotoren!)


      Betriebspannung: ist die maximale Spannung die durch Akkumulatoren oder Batterien im Roboter zur Verfügung gestellt werden darf.
      ....ein Event muss her
    • Das stimmt so nicht ganz. Letzten Sonntag war ein Bericht über "Hinter den Kulissen von der Formel 1". Da zählt der Teamgeist von den 40 Leuten in der Box (bzw. die, die man gar nicht sieht, weil sie hinter ihren Rechenanlagen sitzen)
      Auch nicht ganz richtig. Es sind sehr harte Grenzen (z.B. Hubraum) gesetzt. Ergo holen sich die ganzen Maschinen ihre Leistung über die Drehzahl. Vor ca. 4 Jahren ist Ferrari noch mit 16500 U/min...
      Mich deucht wir reden hier von unterschiedlichem... Ich rede in meinem Bsp nicht von Formel 1 sondern den kleineren Klassen, die auf das gleiche Material (genau ein Chassis, genau ein Motor und genau ein Reifenhersteller und das für alle gleich) festgelegt sind... Beispiele hierfür sind die Formel Renault (alle Autos und Motoren von Renault bzw Unterhändlern und Tochterfirmen), Porsche Cup, Ferrari Challenge, Cooper Cup und wie sie alle heißen... Aber gut, lassen wir das... War nur ein Bsp und soll hier nicht der Hauptaugenmerk sein...

      Hm... wenn man etwas auslegen kann, dann ist es nicht genau fixiert. Und somit ein Schwachpunkt.
      Regelwerke ganz exakt zu definieren nahezu unmöglich... Es ist doch nur eine Art der Absteckung des legalen Bereiches indem man sich bewegen darf mit der Möglichkeit sich innerhalb dieses Bereiches frei zu entfalten...

      NMur kurz zur informellen Klarstellung: Erich und Jochen haben die beiden Heavies gebaut, ich bin nur der Lieferant, der die Waffenelektronik entwickelt und gebaut hat.
      Tschuldige falls du in irgendeiner Weise durch meine Behauptung gekränkt wurdest... War nicht meine Absicht, ich dachte nur dass.......
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    • @Giz: ..so weit sind wir ja gar nicht voneinander entfernt... :engel:

      Tschuldige falls du in irgendeiner Weise durch meine Behauptung gekränkt wurdest...


      Nö nö, ganz im Gegenteil. Wurde eine Kopf größer. Aber es sollte für die anderen nicht der Eindruck entstehen, dass ich mich hier mit fremden Feder schmücken will.

      Es ist doch nur eine Art der Absteckung des legalen Bereiches indem man sich bewegen darf mit der Möglichkeit sich innerhalb dieses Bereiches frei zu entfalten...

      Genau das ist es!
      Un um die o.g. Worte dazu zu ergänzen. DAs "Abstecken" ist in meinen Augen eine möglichst " scharfe" Kante. Je weniger "schwammig" die Regeln sind, desto leichter ist eine Beurteilung möglich.

      Mich deucht wir reden hier von unterschiedlichem...

      Ja, hatten wir. Aber die beiden Beispiele (F1 und Special-Cups) haben die Sache ganz gut verdeutlicht. Die Beispiele können wir also ruhig wieder einpacken... =)


      Regelwerke ganz exakt zu definieren nahezu unmöglich...

      Ganz exakt wird man's nicht hinbringen... aber man kann sich Mühe geben und soweit Hirnschmalz reinstecken, dass man (zumindest beim Stapellauf) meint, nichts übersehen zu haben. U.U. müssen wir dann mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf die Regeln nachziehen, wenn wir etwas übersehen haben oder eine Grenze eindeutiger/definierter fixieren wollen.

      Um's abzurunden: mich hat der Inhalt (DEC 3 Postings) ein bißchen gestört, dass man Regeln "schwammig" machen soll, um Innovationen nicht abzublocken und damit Möglichkeiten für "Alternativbauten" nicht verwehrt.

      Ok,.... können wir bei diesem Punkt wieder die Friedenspfeife rauchen ? =)

      @Bat_Boy: Der Vorschlag, die Begrifflichkeiten vorab zu klären und bei den Regeln zu erläutern, ist sehr gut.
      In den EN (Europanormen) gibt es in der gültigen Vorschrift für Elektro- Schaltgeräte EN 60669-2-1 die Begriffe "Nennspannung", "Nennstrom", "Nennfrequenz",... Gleichzeitig ist hier auch erläutert, wie hoch diese Abweichen müssen (z.B. 230V +10% - 15%...) und das Gerät immer noch zu funktionieren hat.
      Diesen Begriff "Nennspannung" würde ich gerne in unseren Regeln wiederfinden. Die Toleranzen für DC 12V/24V bei Spannungsquellen habe ich auf die schnelle nicht gefunden. Muss da noch mal nachlesen (... ich liebe Normenlesungen... ;( )
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    • Wobei ich mir wieder denk, das (die zulässigen Akkukonfigurationen) auch nicht das Ideal für eine "Einsteigerklasse" ist....
      zb; einer will die Akkus aus den Billigstschraubern (1,0Ah) verwenden und stößt an die Kapazitätgrenzen mit einem Pack und will logischerweise auf ein weiteres Akku zugreifen... darf er aber net... und muß sich von Conrad oder sonstwo einen besseren Akku besorgen :( der wieder extra kostet.
    • Du kannst parallel schalten, bist du gelb-lila-kariert wirst. Hauptsache, die Klemmenspannung wird nicht größer als nominell 12V.
      Mit nominell meine ich, dass es in der Realitiät bei vollen Akkus durchaus etwas mehr wird - aber das hatten wir ja schon etwa hundertsiebzig Mal.
    • Ich denke auch, dass sich dieses "eine" konkret auf "eine" Zellenanordnung zum Erreichen von maximal 12V bezog. Wieviel Akku-Parallelschaltungen oder autarke Einheiten drinnen sind, ist wiederum egal, hauptsache die Nennspannung ist nicht höher als durch o.g. Reihenschaltung erlaubt......
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    • Du kannst parallel schalten, bist du gelb-lila-kariert wirst. Hauptsache, die Klemmenspannung wird nicht größer als nominell 12V.
      Na hoffentlich... Von sowas ging ich eigentlich von Anfang an aus... Obwohl es scheinbar Zweifel geben könnte... Hmm...

      Nö nö, ganz im Gegenteil. Wurde eine Kopf größer. Aber es sollte für die anderen nicht der Eindruck entstehen, dass ich mich hier mit fremden Feder schmücken will.
      Dann eben Entschuldigung an die anderen beiden dass ich eure Leistug aberkennen wollte... War nicht die Absicht...

      Ok,.... können wir bei diesem Punkt wieder die Friedenspfeife rauchen ?
      Ich hatte nie das Kriegsbeil ausgegraben... oder? *schulterzuck*
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    • mmmh, hier die Regeldeutungen von jemandem der sie ein paarmal gelesen hat und nix böses im Schilde führt:

      Reihenschaltung von bis zu 10 Zellen, Parallelschaltung möglich da nicht ausgeschlossen.
      Verwendung für alle Antriebs/Waffenmotoren.

      Darüber hinaus weitere 10 Zellen (Reihenschaltung mit den oben genannten Zellen)
      um die benötigte Spannung für Ventile und dergleichen zu erhalten.
      Oder zusätzlich 20 Zellen für eben diesen Zweck.
      (Alle Zellenzahlen bezogen auf NiCd)

      Über die Möglichkeit die 12V auf 24V "hochzuspannen"
      hatte ich vor diesem Thread als Elektro-Laie garnicht gedacht :)

      Achja, Batterien sollten da auch gleich ins Regelwerk aufgenommen werden,
      ich hab zumindestens mal kurz drüber nachgedacht die zu benutzen.
      Beschränkung dann auf 8 Batteriezellen a 1,5V

      Dirk
      haben ist besser als brauchen